Rāmāyaṇa · Yuddhakāṇḍa
Sarga 86: Hanumad-Indrajid-Saṃgrāmaḥ
Indrajit greift Hanumant an, dann Lakṣmaṇa auf sein Ziel gewiesen
atha tasyāmavasthāyāṃ lakṣmaṇaṃ rāvaṇānujaḥ |
pareṣāmahitaṃ vākyamarthasādhakamabravīt ||1||
Da, in jener Lage, sprach der jüngere Bruder Rāvaṇas zu Lakṣmaṇa ein für die Feinde unheilvolles, dem Ziele förderliches Wort.
Wort für Wort atha tasyām avasthāyāṃ da, in jener Lage lakṣmaṇaṃ rāvaṇānujaḥ zu Lakṣmaṇa der jüngere Bruder Rāvaṇas pareṣām ahitaṃ vākyam ein für die Feinde unheilvolles Wort arthasādhakam abravīt dem Ziele förderlich, sprach er yadetadrākṣasānīkaṃ meghaśyāmaṃ vilokyate |
etadāyodhyatāṃ śīgramṃ kapibhiśca śilāyudhaiḥ ||2||
‚Dieses Heer der Rākṣasas, das man wolkenschwarz erblickt, dieses möge rasch von den mit Felsen bewaffneten Affen bekämpft werden.‘
Wort für Wort yat etat rākṣasānīkaṃ dieses Heer der Rākṣasas meghaśyāmaṃ vilokyate wird wolkenschwarz erblickt etat āyodhyatāṃ śīghram dieses möge rasch bekämpft werden kapibhiḥ ca śilāyudhaiḥ von den mit Felsen bewaffneten Affen asyānīkasya mahato bhedane yatalakṣmaṇa |
rākṣasendrasuto.apyatra bhinne dṛśyo bhaviṣyati ||3||
‚Bemühe dich, o Lakṣmaṇa, dieses gewaltige Heer zu zerschlagen – ist es zerschlagen, wird auch der Sohn des Rākṣasa-Fürsten hier sichtbar werden.‘
Wort für Wort asya anīkasya mahato dieses gewaltigen Heeres bhedane yata lakṣmaṇa bemühe dich um die Zerschlagung, o Lakṣmaṇa rākṣasendrasuto api atra auch der Sohn des Rākṣasa-Fürsten hier bhinne dṛśyo bhaviṣyati wird, ist es zerschlagen, sichtbar werden sa tvamindrāśaniprakhyaiḥ śarairavakiranparān |
abhidravāśu yāvadvai naitatkarma samāpyate ||4||
‚So durchbohre du die Feinde mit Pfeilen, dem Donnerkeil Indras gleich, und stürme rasch heran, solange dieses Werk noch nicht vollendet ist.‘
Wort für Wort sa tvam indrāśaniprakhyaiḥ so du, dem Donnerkeil Indras gleichenden śaraiḥ avakiran parān mit Pfeilen die Feinde überschüttend abhidrava āśu yāvat vai stürme rasch heran, solange na etat karma samāpyate dieses Werk nicht vollendet ist jahi vīradurātmānaṃ māyāparamadhārmikam |
rāvaṇiṃ krūrakarmāṇaṃ sarvalokabhayāvaham ||5||
‚Töte, o Held, den Bösgesinnten, den in Zauberkunst überaus Bewanderten, Unrechtschaffenen – Rāvaṇis Sohn, den Grausamen, der allen Welten Furcht einflößt.‘
Wort für Wort jahi vīra durātmānaṃ töte, o Held, den Bösgesinnten māyāparamadhārmikam den in Zauberkunst überaus bewanderten Unrechtschaffenen rāvaṇiṃ krūrakarmāṇaṃ Rāvaṇis Sohn, den Grausamen sarvalokabhayāvaham der allen Welten Furcht einflößt vibhīṣaṇavacaḥ śrutvā lakṣmaṇaḥ śubhalakṣaṇaḥ |
vavarṣa śaravarṣāṇi rākṣasendrasutaṃ prati ||6||
Als Lakṣmaṇa, von glückverheißenden Zeichen, Vibhīṣaṇas Wort gehört hatte, ließ er Pfeilregen auf den Sohn des Rākṣasa-Fürsten niedergehen.
Wort für Wort vibhīṣaṇavacaḥ śrutvā Vibhīṣaṇas Wort hörend lakṣmaṇaḥ śubhalakṣaṇaḥ Lakṣmaṇa, von glückverheißenden Zeichen vavarṣa śaravarṣāṇi ließ Pfeilregen niedergehen rākṣasendrasutaṃ prati auf den Sohn des Rākṣasa-Fürsten ṛkṣāḥ śākhāmṛgāścaiva drumādrivarayodhinaḥ |
abhyadhāvanta sahitāstadanīkamavasthitam ||7||
Die Bären und die Affen, mit Bäumen und Felsen kämpfend, stürmten gemeinsam auf jenes bereitstehende Heer los.
Wort für Wort ṛkṣāḥ śākhāmṛgāḥ ca eva die Bären und die Affen drumādrivarayodhinaḥ mit Bäumen und den besten Felsen kämpfend abhyadhāvanta sahitāḥ stürmten gemeinsam los tadanīkam avasthitam auf jenes bereitstehende Heer rākṣasāśca śitairbāṇairasibhiḥ śaktitomaraiḥ |
abhyavartanta samavare kapisainyajighāṃsavaḥ ||8||
Und die Rākṣasas, mit scharfen Pfeilen, Schwertern, Speeren und Lanzen, rückten in der Schlacht vor, das Affenheer zu töten begierig.
Wort für Wort rākṣasāḥ ca śitaiḥ bāṇaiḥ und die Rākṣasas mit scharfen Pfeilen asibhiḥ śaktitomaraiḥ mit Schwertern, Speeren und Lanzen abhyavartanta samavare rückten in der Schlacht vor kapisainyajighāṃsavaḥ das Affenheer zu töten begierig sa samprahārastumulaḥ sañjajñe kapirakṣasām |
śabdena mahatā laṅkāṃ nādayanvai samantataḥ ||9||
Jener tumultartige Kampf der Affen und Rākṣasas entstand, mit gewaltigem Lärm Laṅkā ringsum erdröhnen lassend.
Wort für Wort sa samprahāraḥ tumulaḥ jener tumultartige Kampf sañjajñe kapirakṣasām entstand der Affen und Rākṣasas śabdena mahatā laṅkāṃ mit gewaltigem Lärm Laṅkā nādayan vai samantataḥ ringsum erdröhnen lassend śastrairbahuvidhākāraiḥ śitairbāṇaiśca pādapaiḥ |
udyatairgiriśṛṅgaiśca ghorairākāśamāvṛtam ||10||
Mit Waffen von mannigfaltiger Gestalt, mit scharfen Pfeilen und Bäumen, mit erhobenen, furchtbaren Bergesgipfeln war der Himmel bedeckt.
Wort für Wort śastraiḥ bahuvidhākāraiḥ mit Waffen von mannigfaltiger Gestalt śitaiḥ bāṇaiḥ ca pādapaiḥ mit scharfen Pfeilen und Bäumen udyataiḥ giriśṛṅgaiḥ ca mit erhobenen Bergesgipfeln ghoraiḥ ākāśam āvṛtam furchtbar war der Himmel bedeckt te rākṣasā vānareṣu vikṛtānanabāhavaḥ |
niveśayantaḥ śastrāṇi cakruste sumahadbhayam ||11||
Jene Rākṣasas, deren Gesichter und Arme entstellt waren, ihre Waffen in die Affen stoßend, erregten überaus großes Entsetzen.
Wort für Wort te rākṣasā vānareṣu jene Rākṣasas unter den Affen vikṛtānanabāhavaḥ deren Gesichter und Arme entstellt waren niveśayantaḥ śastrāṇi ihre Waffen hineinstoßend cakruḥ te sumahadbhayam erregten überaus großes Entsetzen tathaiva sakalairvṛkṣairgiriśṛṅgaiśca vānarāḥ |
abhijaghnurnijaghnuśca samare rākṣasarṣabhān ||12||
Ebenso schlugen und erschlugen die Vānaras mit ganzen Bäumen und Bergesgipfeln in der Schlacht die besten der Rākṣasas.
Wort für Wort tathā eva sakalaiḥ vṛkṣaiḥ ebenso mit ganzen Bäumen giriśṛṅgaiḥ ca vānarāḥ und Bergesgipfeln, die Vānaras abhijaghnuḥ nijaghnuḥ ca schlugen und erschlugen samare rākṣasarṣabhān in der Schlacht die besten der Rākṣasas ṛkṣavānaramukhyaiśca mahākāyairmahābalaiḥ |
rakṣasāṃ vadhyamānānāṃ mahadbhayamajāyata ||13||
Von den großgestaltigen, gewaltigen Anführern der Bären und Affen erschlagen, entstand bei den Rākṣasas große Furcht.
Wort für Wort ṛkṣavānaramukhyaiḥ ca von den Anführern der Bären und Affen mahākāyaiḥ mahābalaiḥ großgestaltig, gewaltig rakṣasāṃ vadhyamānānāṃ bei den erschlagenen Rākṣasas mahadbhayam ajāyata entstand große Furcht svamanīkaṃ viṣaṇṇaṃ tu śrutvā śatrubhirarditam |
udatiṣṭhata durdharṣastatkarmaṇyananuṣṭhite ||14||
Als er hörte, dass sein eigenes Heer niedergeschlagen und von den Feinden bedrängt war, erhob sich der Unbezwingbare, obwohl jenes Werk noch nicht vollendet war.
Wort für Wort svam anīkaṃ viṣaṇṇaṃ tu sein eigenes Heer, niedergeschlagen śrutvā śatrubhiḥ arditam hörend, von den Feinden bedrängt udatiṣṭhata durdharṣaḥ erhob sich der Unbezwingbare tatkarmaṇi ananuṣṭhite obwohl jenes Werk nicht vollendet war vṛkṣāndhakārānniṣkramya jātakrodhaḥ sa rāvaṇiḥ |
āruroha rathaṃ sajjaṃ pūrvayuktaṃ sa rākṣasaḥ ||15||
Aus dem baumbedingten Dunkel heraustretend, von Zorn erfasst, bestieg jener Rākṣasa, Rāvaṇis Sohn, den bereitstehenden, zuvor angespannten Wagen.
Wort für Wort vṛkṣāndhakārān niṣkramya aus dem baumbedingten Dunkel heraustretend jātakrodhaḥ sa rāvaṇiḥ von Zorn erfasst, jener Sohn Rāvaṇas āruroha rathaṃ sajjaṃ bestieg den bereitstehenden Wagen pūrvayuktaṃ sa rākṣasaḥ den zuvor angespannten, jener Rākṣasa sa bhīmakārmukaśaraḥ kṛṣṇāñjanacayopamaḥ |
raktāsyanayanaḥ krūro babhau mṛtyurivāntakaḥ ||16||
Er, mit furchterregendem Bogen und Pfeilen, aufgehäufter schwarzer Augensalbe gleich, mit blutrotem Gesicht und Augen, der Grausame, erstrahlte, dem allvernichtenden Tode gleich.
Wort für Wort sa bhīmakārmukaśaraḥ er, mit furchterregendem Bogen und Pfeilen kṛṣṇāñjanacayopamaḥ aufgehäufter schwarzer Augensalbe gleich raktāsyanayanaḥ krūro mit blutrotem Gesicht und Augen, der Grausame babhau mṛtyuḥ iva antakaḥ erstrahlte, dem allvernichtenden Tode gleich dṛṣṭvaiva tu rathasthaṃ taṃ paryavartata tadbalam |
rakṣasāṃ bhīmavegānāṃ lakṣmaṇena yuyutsatām ||17||
Sowie sie ihn auf dem Wagen stehen sahen, wandte sich jenes Heer der Rākṣasas von furchtbarer Wucht um, die gegen Lakṣmaṇa kämpfen wollten.
Wort für Wort dṛṣṭvā eva tu rathasthaṃ taṃ sowie sie ihn auf dem Wagen stehend sahen paryavartata tadbalam wandte sich jenes Heer um rakṣasāṃ bhīmavegānāṃ der Rākṣasas von furchtbarer Wucht lakṣmaṇena yuyutsatām die gegen Lakṣmaṇa kämpfen wollten tasmin kāle tu hanumānudyamya sudurāsadam |
dharaṇīdharasaṅkāśī mahāvṛkṣamarindamaḥ ||18||
Zu jener Zeit aber erhob Hanumant, der Bezwinger der Feinde, einen gewaltigen, einem Berge gleichenden, überaus unbezwingbaren Baum.
Wort für Wort tasmin kāle tu hanumān zu jener Zeit aber Hanumant udyamya sudurāsadam einen überaus unbezwingbaren erhebend dharaṇīdharasaṅkāśī einem Berge gleichend mahāvṛkṣam arindamaḥ einen gewaltigen Baum, der Bezwinger der Feinde sa rākṣasānāṃ tatsainyaṃ kālāgniriva nirdahan |
cakāra bahubhirvṛkṣairniḥsaṃjñaṃ yudhi vānaraḥ ||19||
Er, jenes Heer der Rākṣasas gleich dem Weltenfeuer verbrennend, machte der Affe mit vielen Bäumen es in der Schlacht bewusstlos.
Wort für Wort sa rākṣasānāṃ tatsainyaṃ er jenes Heer der Rākṣasas kālāgniḥ iva nirdahan gleich dem Weltenfeuer verbrennend cakāra bahubhiḥ vṛkṣaiḥ machte mit vielen Bäumen niḥsaṃjñaṃ yudhi vānaraḥ bewusstlos in der Schlacht, der Affe vidhvaṃsayantaṃ tarasā dṛṣṭvaiva pavanātmajam |
rākṣasānāṃ sahasrāṇi hanūmantamavākiran ||20||
Sowie sie den Sohn des Windes sahen, wie er sie mit Wucht vernichtete, überschütteten Tausende von Rākṣasas Hanumant.
Wort für Wort vidhvaṃsayantaṃ tarasā mit Wucht vernichtend dṛṣṭvā eva pavanātmajam sowie sie den Sohn des Windes sahen rākṣasānāṃ sahasrāṇi Tausende von Rākṣasas hanūmantam avākiran überschütteten Hanumant śitaśūladharāḥ śūlairasibhiścāsipāṇayaḥ |
śaktibhiḥ śaktihastāśca paṭṭasaiḥ paṭṭasāyudhāḥ ||21||
Die scharfe Speere Tragenden mit Speeren, die Schwerter in der Hand Haltenden mit Schwertern, die Lanzenbewehrten mit Lanzen, die Streitaxtbewaffneten mit Streitäxten.
Wort für Wort śitaśūladharāḥ śūlaiḥ die scharfe Speere Tragenden mit Speeren asibhiḥ ca asipāṇayaḥ mit Schwertern die Schwertbewaffneten śaktibhiḥ śaktihastāḥ ca mit Lanzen die Lanzenbewehrten paṭṭasaiḥ paṭṭasāyudhāḥ mit Streitäxten die Streitaxtbewaffneten parighaiśca gadābhiśca kuntaiśca śubhadarśanaiḥ |
śataśaśca śataghnībhirāyasairapi mudgaraiḥ ||22||
Mit eisernen Stangen, mit Keulen, mit schönanzusehenden Lanzen, zu Hunderten mit Śataghnī-Waffen und auch mit eisernen Hämmern.
Wort für Wort parighaiḥ ca gadābhiḥ ca mit eisernen Stangen und Keulen kuntaiḥ ca śubhadarśanaiḥ und mit schönanzusehenden Lanzen śataśaḥ ca śataghnībhiḥ zu Hunderten mit Śataghnī-Waffen āyasaiḥ api mudgaraiḥ und auch mit eisernen Hämmern ghoraiḥ paraśubhiścaiva bhiṇḍipālaiśca rākṣasāḥ |
muṣṭibhirvajravegaiśca talairaśanisaṃnibhaiḥ ||23||
Mit furchtbaren Beilen und mit Wurfspießen, die Rākṣasas, mit Fäusten von der Wucht des Donnerkeils und mit Handflächen, dem Blitz gleich.
Wort für Wort ghoraiḥ paraśubhiḥ ca eva mit furchtbaren Beilen bhiṇḍipālaiḥ ca rākṣasāḥ und mit Wurfspießen, die Rākṣasas muṣṭibhiḥ vajravegaiḥ ca mit Fäusten von der Wucht des Donnerkeils talaiḥ aśanisaṃnibhaiḥ und mit Handflächen, dem Blitz gleich abhijaghnuḥ samāsādya samantātparvatopamam |
teṣāmapi ca saṅkruddhaścakāra kadanaṃ mahat ||24||
Sie schlugen, herangekommen, von allen Seiten auf den bergegleichen Hanumant ein; auch bei ihnen richtete der Zornentbrannte ein großes Blutbad an.
Wort für Wort abhijaghnuḥ samāsādya sie schlugen, herangekommen samantāt parvatopamam von allen Seiten auf den bergegleichen teṣām api ca saṅkruddhaḥ auch bei ihnen der Zornentbrannte cakāra kadanaṃ mahat richtete ein großes Blutbad an sa dadarśa kapiśreṣṭhamacalopamamindrajit |
sūdayānamamitraghnamamitrānpavanātmajam ||25||
Indrajit erblickte den besten der Affen, bergegleich, den Feindevernichter, den Sohn des Windes, der die Feinde niedermetzelte.
Wort für Wort sa dadarśa kapiśreṣṭham er erblickte den besten der Affen acalopamam indrajit bergegleich, Indrajit sūdayānam amitraghnam der niedermetzelte, den Feindevernichter amitrān pavanātmajam die Feinde, den Sohn des Windes sa sārathimuvācedaṃ yāhi yatraiṣa vānaraḥ |
kṣayameva hi naḥ kuryādrākṣasānāmupekṣitaḥ ||26||
Er sprach zu seinem Wagenlenker dies: ‚Fahre dorthin, wo dieser Affe ist – lässt man ihn unbeachtet, wird er uns Rākṣasas gänzlich vernichten.‘
Wort für Wort sa sārathim uvāca idaṃ er sprach zu seinem Wagenlenker dies yāhi yatra eṣa vānaraḥ fahre dorthin, wo dieser Affe ist kṣayam eva hi naḥ kuryāt er wird uns gänzlich vernichten rākṣasānām upekṣitaḥ der Rākṣasas, wenn unbeachtet gelassen ityuktaḥ sārathistena yayau yatra sa mārutiḥ |
vahan paramadurdharṣaṃ sthitamindrajitaṃ rathe ||27||
So von ihm angesprochen, fuhr der Wagenlenker dorthin, wo der Sohn des Windes war, den überaus unbezwingbaren Indrajit auf dem Wagen tragend, wo dieser stand.
Wort für Wort iti uktaḥ sārathiḥ tena so von ihm angesprochen, der Wagenlenker yayau yatra sa mārutiḥ fuhr dorthin, wo der Sohn des Windes war vahan paramadurdharṣaṃ den überaus unbezwingbaren tragend sthitam indrajitaṃ rathe Indrajit, auf dem Wagen stehend so.abhyupetya śarānkhaḍgānpaṭṭasāsiparaśvadhān |
abhyavarṣata durdharṣaḥ kapimūrdhni sa rākṣasaḥ ||28||
Er, herangekommen, ließ jener unbezwingbare Rākṣasa Pfeile, Schwerter, Lanzen, Krummschwerter und Beile auf des Affen Haupt niederregnen.
Wort für Wort so abhyupetya er, herangekommen śarān khaḍgān paṭṭasāsiparaśvadhān Pfeile, Schwerter, Lanzen, Krummschwerter und Beile abhyavarṣata durdharṣaḥ ließ niederregnen, der Unbezwingbare kapimūrdhni sa rākṣasaḥ auf des Affen Haupt, jener Rākṣasa tāni śastrāṇi ghorāṇi pratigṛhya sa mārutiḥ |
roṣeṇa mahatāviṣo vākyaṃ cedamuvāca ha ||29||
Jene furchtbaren Waffen auffangend, sprach der Sohn des Windes, von großem Zorn erfüllt, dieses Wort.
Wort für Wort tāni śastrāṇi ghorāṇi jene furchtbaren Waffen pratigṛhya sa mārutiḥ auffangend, der Sohn des Windes roṣeṇa mahatā āviṣṭo von großem Zorn erfüllt vākyaṃ ca idam uvāca ha sprach dieses Wort yudhyasva yadi śūro.asi rāvaṇātmaja durmate |
vāyuputraṃ samāsādya na jīvanpratiyāsyasi ||30||
‚Kämpfe, wenn du tapfer bist, o Sohn Rāvaṇas, Bösgesinnter – hast du den Sohn des Windes getroffen, wirst du nicht lebend zurückkehren.‘
Wort für Wort yudhyasva yadi śūraḥ asi kämpfe, wenn du tapfer bist rāvaṇātmaja durmate o Sohn Rāvaṇas, Bösgesinnter vāyuputraṃ samāsādya den Sohn des Windes getroffen habend na jīvan pratiyāsyasi wirst du nicht lebend zurückkehren bāhubhyāṃ samprayudhyasva yadi me dvandvamāhave |
vegaṃ sahasva durbuddhe tatastvaṃ rakṣasāṃ varaḥ ||31||
‚Kämpfe mit deinen Armen, wenn du mit mir im Zweikampf in der Schlacht kämpfen willst – ertrage meine Wucht, du Übelgesinnter, dann sollst du der beste der Rākṣasas sein.‘
Wort für Wort bāhubhyāṃ samprayudhyasva kämpfe mit deinen Armen yadi me dvandvam āhave wenn du mit mir im Zweikampf in der Schlacht vegaṃ sahasva durbuddhe ertrage meine Wucht, du Übelgesinnter tataḥ tvaṃ rakṣasāṃ varaḥ dann sollst du der beste der Rākṣasas sein hanūmantaṃ jighāṃsantaṃ samudyataśarāsanam |
rāvaṇātmajamācaṣṭe lakṣmaṇāya vibhīṣaṇaḥ ||32||
Vibhīṣaṇa wies Lakṣmaṇa auf Rāvaṇas Sohn hin, wie er, den Bogen erhoben, Hanumant zu töten trachtete.
Wort für Wort hanūmantaṃ jighāṃsantaṃ der Hanumant zu töten trachtete samudyataśarāsanam mit erhobenem Bogen rāvaṇātmajam ācaṣṭe auf Rāvaṇas Sohn wies hin lakṣmaṇāya vibhīṣaṇaḥ Vibhīṣaṇa dem Lakṣmaṇa yaḥ sa vāsavanirjetā rāvaṇasyātmasambhavaḥ |
sa eṣa rathamāsthāya hanūmantaṃ jighāṃsati ||33||
‚Der, der Bezwinger Vāsavas, der Sohn Rāvaṇas – dieser dort, auf seinem Wagen stehend, trachtet Hanumant zu töten.‘
Wort für Wort yaḥ sa vāsavanirjetā der, der Bezwinger Vāsavas rāvaṇasya ātmasambhavaḥ der Sohn Rāvaṇas sa eṣa rathamāsthāya dieser dort, auf seinem Wagen stehend hanūmantaṃ jighāṃsati trachtet Hanumant zu töten tamapratimasaṃsthānaiḥ śaraiḥ śatruvidāraṇaiḥ |
jīvitāntakarairghoraiḥ saumitre rāvaṇiṃ jahi ||34||
‚Mit unvergleichlich gestalteten, die Feinde zerreißenden, das Leben beendenden, furchtbaren Pfeilen töte, o Sohn Sumitrās, Rāvaṇis Sohn.‘
Wort für Wort tam apratimasaṃsthānaiḥ śaraiḥ mit ihm unvergleichlich gestalteten Pfeilen śatruvidāraṇaiḥ die Feinde zerreißenden jīvitāntakaraiḥ ghoraiḥ das Leben beendenden, furchtbaren saumitre rāvaṇiṃ jahi o Sohn Sumitrās, töte Rāvaṇis Sohn ityevamuktastu tadā mahātmā |
vibhīṣaṇenārivibhīṣaṇena |
dadarśa taṃ parvatasaṃnikāśaṃ |
rathasthitaṃ bhīmabalaṃ durāsadam ||35||
So angesprochen da vom hochherzigen Vibhīṣaṇa, dem Feinde-Erschrecker, erblickte er jenen, dem Berge gleichenden, auf dem Wagen stehenden, von furchtbarer Kraft, unbezwingbaren.
Wort für Wort iti evam uktaḥ tu tadā so da angesprochen mahātmā vibhīṣaṇena vom hochherzigen Vibhīṣaṇa arivibhīṣaṇena dem Feinde-Erschrecker dadarśa taṃ parvatasaṃnikāśaṃ erblickte er jenen, dem Berge gleichenden rathasthitaṃ bhīmabalaṃ durāsadam auf dem Wagen stehend, von furchtbarer Kraft, unbezwingbar
Interaktive Leseansicht des ganzen Werks
← Sarga 85 Sarga 87 →