Rāmāyaṇa · Yuddhakāṇḍa
Sarga 127: Bharata-Milanam
Bharatas Begrüßung und die Rückkehr des Puṣpaka-Wagens
śrutvā tu paramānandaṃ bharataḥ satyavikramaḥ |
hṛṣṭamājñāpayāmāsa śatrughnaṃ paravīrahā ||
Als er diese höchste Freude vernommen hatte, gab Bharata, von wahrhaftiger Kraft, hocherfreut dem Śatrughna, dem Feindebezwinger, den Befehl:
Wort für Wort śrutvā tu paramānandaṃ als er diese höchste Freude vernommen hatte bharataḥ satyavikramaḥ Bharata, von wahrhaftiger Kraft hṛṣṭamājñāpayāmāsa hocherfreut gab er den Befehl śatrughnaṃ paravīrahā dem Śatrughna, der Feindebezwinger daivatāni ca sarvāṇi caityāni nagarasya ca |
sugandhamālyairvāditrairarcantu śucayo narāḥ ||
"Alle Gottheiten und die Heiligtümer der Stadt sollen reine Männer mit duftenden Kränzen und Musikinstrumenten verehren.
Wort für Wort daivatāni ca sarvāṇi alle Gottheiten caityāni nagarasya ca und die Heiligtümer der Stadt sugandhamālyairvāditrairarcantu sollen mit duftenden Kränzen und Musikinstrumenten verehren śucayo narāḥ reine Männer sūtāḥ stutipurāṇajñāh sarve vaitālikāstathā |
sarve vāditrakuśalā gaṇikāścaiva saṃghaśaḥ ||
Alle Sänger, die in Lobpreisungen und alten Geschichten kundig sind, und ebenso die Hofbarden, alle in Musikinstrumenten Geübten und die Tänzerinnen in Scharen –
Wort für Wort sūtāḥ stutipurāṇajñāh die Sänger, in Lobpreisungen und alten Geschichten kundig sarve vaitālikāstathā alle und ebenso die Hofbarden sarve vāditrakuśalā alle in Musikinstrumenten Geübten gaṇikāścaiva saṃghaśaḥ und die Tänzerinnen in Scharen rājadārāstathāmātyāḥ sainyāḥ senāgaṇāṅganāḥ |
brāhmaṇāśca sarājanyāḥ śreṇimukhyāstathā gaṇāḥ ||
die Königsgattinnen und die Minister, die Soldaten, die Frauen der Heeresscharen, die Brahmanen samt den Adligen, die Vorsteher der Gilden und die Zünfte –
Wort für Wort rājadārāstathāmātyāḥ die Königsgattinnen und die Minister sainyāḥ senāgaṇāṅganāḥ die Soldaten, die Frauen der Heeresscharen brāhmaṇāśca sarājanyāḥ die Brahmanen samt den Adligen śreṇimukhyāstathā gaṇāḥ und die Vorsteher der Gilden, die Zünfte bharatasya vacaḥ śrutvā śatrughnaḥ paravīrahā |
viṣṭīranekasāhasrīścodayāmāsa bhāgaśaḥ ||
Als Śatrughna, der Feindebezwinger, Bharatas Wort vernommen hatte, setzte er viele tausend Fronarbeiter bereichsweise in Bewegung.
Wort für Wort bharatasya vacaḥ śrutvā als er Bharatas Wort vernommen hatte śatrughnaḥ paravīrahā Śatrughna, der Feindebezwinger viṣṭīranekasāhasrīścodayāmāsa setzte viele tausend Fronarbeiter in Bewegung bhāgaśaḥ bereichsweise samīkuruta nimnāni viṣamāṇi samāni ca |
sthānāni ca nirasyantāṃ nandigrāmāditaḥ param ||
sollen alle vertieften, unebenen und ebenen Stellen ausgleichen, und Hindernisse sollen ab Nandigrāma und weiter beseitigt werden.
Wort für Wort samīkuruta nimnāni gleicht die vertieften aus viṣamāṇi samāni ca und die unebenen und ebenen sthānāni ca nirasyantāṃ und die Hindernisse sollen beseitigt werden nandigrāmāditaḥ param ab Nandigrāma und weiter siñcantu pṛthivīṃ kṛtsnāṃ himaśītena vāriṇā |
tato&&abhyavakiraṃstvanye lājaiḥ puṣpaiśca sarvataḥ ||
"Sie sollen die ganze Erde mit eiskaltem Wasser besprengen"; da bestreuten andere sie von allen Seiten mit geröstetem Korn und Blumen.
Wort für Wort siñcantu pṛthivīṃ kṛtsnāṃ sie sollen die ganze Erde besprengen himaśītena vāriṇā mit eiskaltem Wasser tato abhyavakiraṃstvanye da bestreuten andere sie lājaiḥ puṣpaiśca sarvataḥ mit geröstetem Korn und Blumen von allen Seiten samucchritapatākāstu rathyāḥ puravarottame |
śobhayantu ca veśmāni sūryasyodayanaṃ prati ||
In der besten der Städte sollen die Straßen mit hochgehissten Bannern und die Häuser geschmückt werden, gegen den Sonnenaufgang hin.
Wort für Wort samucchritapatākāstu mit hochgehissten Bannern rathyāḥ puravarottame die Straßen in der besten der Städte śobhayantu ca veśmāni und die Häuser sollen geschmückt werden sūryasyodayanaṃ prati gegen den Sonnenaufgang hin sragdāmamuktapuṣpaiśca sugandhaiḥ pañcavarṇakaiḥ |
rājamārgamasambādhaṃ kirantu śataśo narāḥ ||
Mit von Kränzen gelösten, duftenden, fünffarbigen Blumen sollen hunderte von Männern die weite Königsstraße bestreuen.
Wort für Wort sragdāmamuktapuṣpaiśca mit von Kränzen gelösten Blumen sugandhaiḥ pañcavarṇakaiḥ duftenden, fünffarbigen rājamārgamasambādhaṃ die weite Königsstraße kirantu śataśo narāḥ sollen hunderte von Männern bestreuen tatastacchāsanaṃ śrutvā śatrughnasya mudānvitāḥ |
dhṛṣṭirjayanto vijayaḥ siddhārthaścārthasādhakaḥ ||
Dann, nachdem sie jenen Befehl Śatrughnas vernommen hatten, brachen Dhṛṣṭi, Jayanta, Vijaya, Siddhārtha und Arthasādhaka, freudig erfüllt, auf,
Wort für Wort tatastacchāsanaṃ śrutvā dann, nachdem sie jenen Befehl vernommen hatten śatrughnasya mudānvitāḥ Śatrughnas, freudig erfüllt dhṛṣṭirjayanto vijayaḥ Dhṛṣṭi, Jayanta, Vijaya siddhārthaścārthasādhakaḥ Siddhārtha und Arthasādhaka aśoko mantrapālaśca sumantraścāpi niryayuḥ |
und Aśoka, Mantrapāla und auch Sumantra zogen aus,
Wort für Wort aśoko mantrapālaśca Aśoka und Mantrapāla sumantraścāpi niryayuḥ und auch Sumantra zogen aus mattairnāgasahasraiśca śātakumbhavibhūṣitaḥ |
apare hemakakṣyābhiḥ sagajābhiḥ kareṇubhiḥ ||
mit tausenden von brünstigen, mit Gold geschmückten Elefanten; andere zogen mit goldgegürteten Elefantenkühen samt ihren Kälbern aus,
Wort für Wort mattairnāgasahasraiśca mit tausenden von brünstigen Elefanten śātakumbhavibhūṣitaḥ mit Gold geschmückt apare hemakakṣyābhiḥ andere mit goldgegürteten sagajābhiḥ kareṇubhiḥ mit Elefantenkühen samt ihren Kälbern niryayustvarayā yuktā rathaiśca sumahārathāḥ |
śaktyaṣṭipāśahastānāṃ sadhvajānāṃ patākinām ||
eilends auf großen Wagen zogen die Wagenkämpfer aus, deren Hände Speere, Wurfstäbe und Fangschlingen hielten, mit Bannern und Standarten,
Wort für Wort niryayustvarayā yuktā eilends zogen aus rathaiśca sumahārathāḥ auf großen Wagen die Wagenkämpfer śaktyaṣṭipāśahastānāṃ deren Hände Speere, Wurfstäbe und Fangschlingen hielten sadhvajānāṃ patākinām mit Bannern und Standarten turagāṇāṃ sahastraiśca mukhyairmukhyatarānvitaiḥ |
padātīnāṃ sahastraiśca vīrāḥ parivṛtā yayuḥ ||
die Helden zogen, umgeben von tausenden erlesener, noch erlesenerer Rosse, und von tausenden Fußsoldaten.
Wort für Wort turagāṇāṃ sahastraiśca und mit tausenden von Rossen mukhyairmukhyatarānvitaiḥ erlesenen, noch erlesenerer padātīnāṃ sahastraiśca und mit tausenden von Fußsoldaten vīrāḥ parivṛtā yayuḥ zogen die Helden, umgeben tato yānānyupārūḍhāḥ sarvā daśarathastriyaḥ |
kausalyāṃ pramukhe kṛtvā sumitrāṃ cāpi niryayuḥ ||
Dann bestiegen alle Frauen Daśarathas ihre Fahrzeuge und zogen, Kausalyā und auch Sumitrā an die Spitze stellend, aus,
Wort für Wort tato yānānyupārūḍhāḥ dann bestiegen ihre Fahrzeuge sarvā daśarathastriyaḥ alle Frauen Daśarathas kausalyāṃ pramukhe kṛtvā Kausalyā an die Spitze stellend sumitrāṃ cāpi niryayuḥ und auch Sumitrā, zogen sie aus kaikeyyā sahitāḥ sarvā nandigrāmamupāgaman |
dvijātimukhyairdharmātmā śreṇīmukhyaiḥ sanaigamaiḥ ||
alle zusammen mit Kaikeyī gelangten sie nach Nandigrāma; der rechtschaffene Bharata, umgeben von den vorzüglichsten Brahmanen und Gildenvorstehern samt den Kaufleuten,
Wort für Wort kaikeyyā sahitāḥ sarvā alle zusammen mit Kaikeyī nandigrāmamupāgaman gelangten sie nach Nandigrāma dvijātimukhyairdharmātmā der rechtschaffene, mit den vorzüglichsten Brahmanen śreṇimukhyaiḥ sanaigamaiḥ mit Gildenvorstehern samt den Kaufleuten mālyamodaka hastaiśca mantribhirbharato vṛtaḥ |
śaṅkhabherīninādaiśca bandibhiścābhivanditaḥ ||
mit Ministern, die Kränze und Süßgebäck in Händen trugen, umgeben, wurde von Muschelhorn- und Paukenklängen sowie von Barden gepriesen.
Wort für Wort mālyamodaka hastaiśca mit Kränzen und Süßgebäck in Händen mantribhirbharato vṛtaḥ umgeben von den Ministern, Bharata śaṅkhabherīninādaiśca mit Muschelhorn- und Paukenklängen bandibhiścābhivanditaḥ und von Barden gepriesen āryapādau gṛhītvā tu śirasā dharmakovidaḥ |
pāṇḍuraṃ chatramādāya śuklamālyopaśobhitam ||
Die Sandalen des Edlen mit dem Haupt tragend, der Rechtskundige, den weißen, mit weißen Kränzen geschmückten Sonnenschirm nehmend,
Wort für Wort āryapādau gṛhītvā tu die Sandalen des Edlen tragend śirasā dharmakovidaḥ mit dem Haupt, der Rechtskundige pāṇḍuraṃ chatramādāya den weißen Sonnenschirm nehmend śuklamālyopaśobhitam mit weißen Kränzen geschmückt śukle ca vālavyajane rājārhe hemabhūṣite |
upavāsakṛśo dīnaścīrakṛṣṇājināmbaraḥ ||
und mit zwei weißen, mit Gold geschmückten, königswürdigen Fächern – abgemagert vom Fasten, elend, in Baumrinde und schwarzes Antilopenfell gekleidet,
Wort für Wort śukle ca vālavyajane und mit zwei weißen Fächern rājārhe hemabhūṣite königswürdig, mit Gold geschmückt upavāsakṛśo dīnaḥ abgemagert vom Fasten, elend cīrakṛṣṇājināmbaraḥ in Baumrinde und schwarzes Antilopenfell gekleidet bhrāturāgamanaṃ śrutvā tatpūrvaṃ harṣamāgataḥ |
pratyudyayau tadā rāmaṃ mahātmā sacivaiḥ saha ||
zog der Hochgesinnte, nachdem er von der Ankunft seines Bruders gehört und zuvor Freude empfunden hatte, da Rāma entgegen, mit seinen Ministern.
Wort für Wort bhrāturāgamanaṃ śrutvā nachdem er von der Ankunft seines Bruders gehört hatte tatpūrvaṃ harṣamāgataḥ zuvor Freude empfunden habend pratyudyayau tadā rāmaṃ zog er da Rāma entgegen mahātmā sacivaiḥ saha der Hochgesinnte, mit seinen Ministern aśvānāṃ kharaśabdaiśca rathanemisvanena ca |
śaṅkhadundubhinādena saṃcacāleva medinī ||
Von dem scharfen Wiehern der Rosse, dem Dröhnen der Wagenräder und dem Klang von Muschelhörnern und Pauken schien die Erde zu erbeben.
Wort für Wort aśvānāṃ kharaśabdaiśca von dem scharfen Wiehern der Rosse rathanemisvanena ca und dem Dröhnen der Wagenräder śaṅkhadundubhinādena von dem Klang von Muschelhörnern und Pauken saṃcacāleva medinī schien die Erde zu erbeben kṛtsnaṃ tu nagaraṃ tatu nandigrāmamupāgamat |
samīkṣya bharato vākyamuvāca pavanātmajam ||
Nachdem die ganze Stadt nach Nandigrāma gelangt war, betrachtete Bharata alles und sprach dieses Wort zum Windessohn:
Wort für Wort kṛtsnaṃ tu nagaraṃ tatu die ganze Stadt aber nandigrāmamupāgamat gelangte nach Nandigrāma samīkṣya bharato vākyam betrachtend, Bharata das Wort uvāca pavanātmajam sprach er zum Windessohn kaccinna khalu kāpeyī sevyate calacittatā |
na hi paśyāmi kākutsthaṃ rāmamāryaṃ parantapam ||
"Nicht wahr, ist nicht etwa Unbeständigkeit im Gemüt an dir zu finden? Denn ich sehe den Kākutstha, den edlen Rāma, den Feindebezwinger, nicht."
Wort für Wort kaccinna khalu kāpeyī ist nicht etwa Unbeständigkeit sevyate calacittatā im Gemüt an dir zu finden na hi paśyāmi kākutsthaṃ denn ich sehe den Kākutstha nicht rāmamāryaṃ parantapam den edlen Rāma, den Feindebezwinger athaivamukte vacane hanūmānidamabravīt |
arthaṃ vijñāpayanneva bharataṃ satyavikramam ||
Als dieses Wort so gesprochen war, sagte Hanumant dieses, indem er dem Bharata, von wahrhaftiger Kraft, den Sachverhalt erläuterte:
Wort für Wort athaivamukte vacane als dieses Wort so gesprochen war hanūmānidamabravīt sagte Hanumant dieses arthaṃ vijñāpayanneva indem er den Sachverhalt erläuterte bharataṃ satyavikramam dem Bharata, von wahrhaftiger Kraft sadā phalānkusumitānvṛkṣānprāpya madhusravān |
bharadvājaprasādena mattabhramaranāditān ||
"Nachdem er, durch Bharadvājas Gnade, zu stets fruchttragenden, blühenden, honigtriefenden Bäumen gelangt war, umschwirrt von berauschten Bienen,
Wort für Wort sadā phalānkusumitān stets fruchttragende, blühende vṛkṣānprāpya madhusravān zu honigtriefenden Bäumen gelangend bharadvājaprasādena durch Bharadvājas Gnade mattabhramaranāditān umschwirrt von berauschten Bienen tasya caiṣa varo datto vāsavena parantapa |
sasainyasya tadātithyaṃ kṛtaṃ sarvaguṇānvitam ||
wurde ihm diese Gunst von Vāsava gewährt, du Feindebezwinger; für ihn samt seinem Heer wurde eine mit allen Vorzügen versehene Gastfreundschaft bereitet.
Wort für Wort tasya caiṣa varo datto ihm wurde diese Gunst gewährt vāsavena parantapa von Vāsava, du Feindebezwinger sasainyasya tadātithyaṃ für ihn samt seinem Heer diese Gastfreundschaft kṛtaṃ sarvaguṇānvitam wurde bereitet, mit allen Vorzügen versehen nisvanaḥ śrūyate bhīmaḥ prahṛṣṭānāṃ vanaukasām |
manye vānarasenā sā nadīṃ tarati gomatīm ||
Ein gewaltiges Getöse der hocherfreuten Waldbewohner ist zu hören; ich denke, jenes Vānara-Heer überquert eben den Fluss Gomatī.
Wort für Wort nisvanaḥ śrūyate bhīmaḥ ein gewaltiges Getöse ist zu hören prahṛṣṭānāṃ vanaukasām der hocherfreuten Waldbewohner manye vānarasenā sā ich denke, jenes Vānara-Heer nadīṃ tarati gomatīm überquert den Fluss Gomatī rajovarṣaṃ samudbhūtaṃ paśya vālukinīṃ prati |
manye sālavanaṃ ramyaṃ lolayanti plavaṅgamāḥ ||
Sieh den Staubregen, der bei der Vālukinī aufsteigt; ich denke, die Vānaras durchwühlen den lieblichen Sāla-Wald.
Wort für Wort rajovarṣaṃ samudbhūtaṃ der Staubregen, der aufsteigt paśya vālukinīṃ prati sieh bei der Vālukinī manye sālavanaṃ ramyaṃ ich denke, den lieblichen Sāla-Wald lolayanti plavaṅgamāḥ durchwühlen die Vānaras tadetaddṛśyate dūrādvimalaṃ candrasaṃnibham |
vimānaṃ puṣpakaṃ divyaṃ manasā brahmanirmitam ||
Dort sieht man von ferne jenen makellosen, mondgleichen, himmlischen Puṣpaka-Himmelswagen, von Brahmā mit dem Geiste erschaffen,
Wort für Wort tadetaddṛśyate dūrāt dort sieht man von ferne jenes vimalaṃ candrasaṃnibham makellose, mondgleiche vimānaṃ puṣpakaṃ divyaṃ den himmlischen Puṣpaka-Himmelswagen manasā brahmanirmitam von Brahmā mit dem Geiste erschaffen rāvaṇaṃ bāndhavaiḥ sārdhaṃ hatvā labdhaṃ mahātmanā |
taruṇādityasaṃkāśaṃ vimānaṃ rāmavāhanam ||
den der Hochgesinnte erlangte, nachdem er Rāvaṇa samt seinen Verwandten erschlagen hatte, den der aufgehenden Sonne gleichenden Himmelswagen, Rāmas Gefährt.
Wort für Wort rāvaṇaṃ bāndhavaiḥ sārdhaṃ Rāvaṇa samt seinen Verwandten hatvā labdhaṃ mahātmanā erschlagend, erlangt vom Hochgesinnten taruṇādityasaṃkāśaṃ der aufgehenden Sonne gleichend vimānaṃ rāmavāhanam den Himmelswagen, Rāmas Gefährt etasminbhrātarau vīrau vaidehyā saha rāghavau |
sugrīvaśca mahātejā rākṣasendro vibhīṣaṇaḥ ||
Auf diesem sind die beiden heldenhaften Brüder Rāghava zusammen mit der Vaidehī, und der hochglänzende Sugrīva und der Rākṣasa-Fürst Vibhīṣaṇa."
Wort für Wort etasminbhrātarau vīrau auf diesem die beiden heldenhaften Brüder vaidehyā saha rāghavau die Rāghavas zusammen mit der Vaidehī sugrīvaśca mahātejā und der hochglänzende Sugrīva rākṣasendro vibhīṣaṇaḥ und der Rākṣasa-Fürst Vibhīṣaṇa tato harṣasamudbhūto nisvano divamaspṛśat |
strībālayuvavṛddhānāṃ rāmo&&ayamiti kīrtitaḥ ||
Da berührte ein aus Freude entstandenes Getöse den Himmel, der Frauen, Kinder, Jugendlichen und Alten, die riefen: "Dies ist Rāma!"
Wort für Wort tato harṣasamudbhūto da ein aus Freude entstandenes nisvano divamaspṛśat Getöse berührte den Himmel strībālayuvavṛddhānāṃ der Frauen, Kinder, Jugendlichen und Alten rāmo ayamiti kīrtitaḥ die riefen: 'dies ist Rāma!' rathakuñjaravājibhyaste&&avatīrya mahīṃ gatāḥ |
dadṛśustaṃ vimānasthaṃ narāḥ somamivāmbare |
Von ihren Wagen, Elefanten und Rossen herabsteigend, zur Erde getreten, erblickten die Männer jenen auf dem Himmelswagen Weilenden wie den Mond am Himmel.
Wort für Wort rathakuñjaravājibhyaste von ihren Wagen, Elefanten und Rossen avatīrya mahīṃ gatāḥ herabsteigend, zur Erde getreten dadṛśustaṃ vimānasthaṃ erblickten sie ihn, auf dem Himmelswagen weilend narāḥ somamivāmbare die Männer wie den Mond am Himmel prāñjalirbharato bhūtvā prahṛṣṭo rāghavonmukhaḥ |
svāgatena yathārthena tato rāmamapūjayat |
Bharata, mit gefalteten Händen, hocherfreut, Rāghava zugewandt, ehrte sodann Rāma mit einem seiner Bedeutung gemäßen Willkommensgruß.
Wort für Wort prāñjalirbharato bhūtvā Bharata, mit gefalteten Händen prahṛṣṭo rāghavonmukhaḥ hocherfreut, Rāghava zugewandt svāgatena yathārthena mit einem seiner Bedeutung gemäßen Willkommensgruß tato rāmamapūjayat ehrte er sodann Rāma manasā brahmaṇā sṛṣṭe vimāne lakṣmaṇāgrajaḥ |
rarāja pṛthudīrghākṣo vajrapāṇirivāparaḥ |
Auf dem von Brahmā mit dem Geiste erschaffenen Himmelswagen erstrahlte der ältere Bruder Lakṣmaṇas, der Breit- und Langäugige, wie ein zweiter Indra, der Blitzträger.
Wort für Wort manasā brahmaṇā sṛṣṭe auf dem von Brahmā mit dem Geiste erschaffenen vimāne lakṣmaṇāgrajaḥ Himmelswagen der ältere Bruder Lakṣmaṇas rarāja pṛthudīrghākṣo erstrahlte, der Breit- und Langäugige vajrapāṇirivāparaḥ wie ein zweiter Blitzträger tato vimānāgragataṃ bharato bhrātaraṃ tadā |
vavande praṇato rāmaṃ merusthamiva bhāskaram |
Dann verneigte sich Bharata vor seinem Bruder Rāma, der an der Spitze des Himmelswagens weilte, sich verbeugend, wie vor der auf dem Meru stehenden Sonne.
Wort für Wort tato vimānāgragataṃ dann vor dem, der an der Spitze des Himmelswagens weilte bharato bhrātaraṃ tadā Bharata vor seinem Bruder da vavande praṇato rāmaṃ verneigte er sich, sich verbeugend, vor Rāma merusthamiva bhāskaram wie vor der auf dem Meru stehenden Sonne tato rāmābhyanujñātaṃ tadvimānamanuttamam |
haṃsayuktaṃ mahāvegam nipapāta mahītale |
Dann sank jener von Rāma dazu beauftragte, unübertreffliche, von Schwänen gezogene, geschwindigkeitsvolle Himmelswagen zur Erde herab.
Wort für Wort tato rāmābhyanujñātaṃ dann jener von Rāma dazu beauftragte tadvimānamanuttamam jener unübertreffliche Himmelswagen haṃsayuktaṃ mahāvegam von Schwänen gezogen, geschwindigkeitsvoll nipapāta mahītale sank er zur Erde herab āropito vimānaṃ tadbharataḥ satyavikramaḥ |
rāmamāsādya muditaḥ punarevābhyavādayat |
Nachdem er den Himmelswagen bestiegen hatte, begab sich Bharata, von wahrhaftiger Kraft, freudig zu Rāma und grüßte ihn wiederum.
Wort für Wort āropito vimānaṃ tat nachdem er jenen Himmelswagen bestiegen hatte bharataḥ satyavikramaḥ Bharata, von wahrhaftiger Kraft rāmamāsādya muditaḥ zu Rāma gelangend, freudig punarevābhyavādayat grüßte er ihn wiederum taṃ samutthāpya kākutsthaścirasyākṣipathaṃ gatam |
aṅke bharatamāropya muditaḥ pariṣaṣvaje |
Der Kākutstha, ihn aufhebend, der nach so langer Zeit wieder in sein Blickfeld getreten war, nahm Bharata auf seinen Schoß und umarmte ihn freudig.
Wort für Wort taṃ samutthāpya kākutsthaḥ ihn aufhebend, der Kākutstha cirasyākṣipathaṃ gatam der nach so langer Zeit wieder in sein Blickfeld getreten war aṅke bharatamāropya Bharata auf seinen Schoß nehmend muditaḥ pariṣaṣvaje freudig umarmte er ihn tato lakṣmaṇamāsādya vaidehīṃ ca parantapaḥ |
abhyavādayata prīto bharato nāma cābravīt |
Dann, zu Lakṣmaṇa und der Vaidehī tretend, grüßte Bharata, der Feindebezwinger, erfreut und nannte seinen Namen.
Wort für Wort tato lakṣmaṇamāsādya dann, zu Lakṣmaṇa tretend vaidehīṃ ca parantapaḥ und zur Vaidehī, der Feindebezwinger abhyavādayata prīto grüßte er erfreut bharato nāma cābravīt und Bharata nannte seinen Namen sugrīvaṃ kaikayī putro jāmbavantaṃ tathāṅgadam |
maindaṃ ca dvividaṃ nīlamṛṣabhaṃ caiva sasvaje |
Der Sohn Kaikeyīs umarmte Sugrīva, Jāmbavant und ebenso Aṅgada, und Mainda, Dvivida, Nīla und ebenso Ṛṣabha.
Wort für Wort sugrīvaṃ kaikayī putro der Sohn Kaikeyīs, Sugrīva jāmbavantaṃ tathāṅgadam Jāmbavant und ebenso Aṅgada maindaṃ ca dvividaṃ nīlam und Mainda, Dvivida, Nīla ṛṣabhaṃ caiva sasvaje und ebenso Ṛṣabha umarmte er suṣeṇaṃ ca nalaṃ caiva gavākṣam gandhamādanam |
śarabhaṃ panasaṃ caiva paritah pariṣsvaje |
Und Suṣeṇa und ebenso Nala, Gavākṣa, Gandhamādana, Śarabha und ebenso Panasa umarmte er allseits.
Wort für Wort suṣeṇaṃ ca nalaṃ caiva und Suṣeṇa und ebenso Nala gavākṣam gandhamādanam Gavākṣa, Gandhamādana śarabhaṃ panasaṃ caiva Śarabha und ebenso Panasa paritah pariṣsvaje umarmte er allseits te kṛtvā mānuṣaṃ rūpaṃ vānarāḥ kāmarūpiṇaḥ |
kuśalaṃ paryapṛṣanta prahṛṣṭā bharataṃ tadā |
Jene Vānaras, die nach Belieben ihre Gestalt annehmen konnten, hatten menschliche Gestalt angenommen und erkundigten sich hocherfreut nach Bharatas Wohlergehen.
Wort für Wort te kṛtvā mānuṣaṃ rūpaṃ jene, nachdem sie menschliche Gestalt angenommen hatten vānarāḥ kāmarūpiṇaḥ die Vānaras, die nach Belieben Gestalt annehmen konnten kuśalaṃ paryapṛṣanta erkundigten sich nach dem Wohlergehen prahṛṣṭā bharataṃ tadā hocherfreut nach Bharata da athābravīdrājaputraḥ sugrīvaṃ vānararṣabham |
pariṣvajya mahātejā bharato dharmiṇāṃ varaḥ |
Dann sprach der Königssohn Bharata, der Beste der Rechtschaffenen, der hochglänzende, Sugrīva, den Stier unter den Vānaras, umarmend:
Wort für Wort athābravīdrājaputraḥ dann sprach der Königssohn sugrīvaṃ vānararṣabham zu Sugrīva, dem Stier unter den Vānaras pariṣvajya mahātejā umarmend, der hochglänzende bharato dharmiṇāṃ varaḥ Bharata, der Beste der Rechtschaffenen tvamasmākaṃ caturṇāṃ vaibhrātā sugrīva pañcamaḥ |
sauhārdājjāyate mitramapakāro.arilakṣaṇam |
"Du bist für uns vier gleich einem fünften Bruder, Sugrīva; aus Herzlichkeit entsteht Freundschaft, aus Schädigung das Merkmal eines Feindes."
Wort für Wort tvamasmākaṃ caturṇāṃ du bist für uns vier vaibhrātā sugrīva pañcamaḥ gleich einem fünften Bruder, Sugrīva sauhārdājjāyate mitram aus Herzlichkeit entsteht Freundschaft apakāro.arilakṣaṇam aus Schädigung das Merkmal eines Feindes vibhīṣaṇaṃ ca bharataḥ sāntvayanvākyamabravīt |
diṣṭyā tvayā sahāyena kṛtaṃ karma suduṣkaram |
Und Bharata sprach zu Vibhīṣaṇa, ihn besänftigend, dieses Wort: "Glücklicherweise wurde mit dir als Verbündetem eine überaus schwierige Tat vollbracht."
Wort für Wort vibhīṣaṇaṃ ca bharataḥ und Bharata zu Vibhīṣaṇa sāntvayanvākyamabravīt besänftigend sprach er dieses Wort diṣṭyā tvayā sahāyena glücklicherweise mit dir als Verbündetem kṛtaṃ karma suduṣkaram wurde eine überaus schwierige Tat vollbracht śatrughnaśca tadā rāmamabhivādya salakṣmaṇam |
sītāyāścaraṇau paścādvavande vinayānvitaḥ |
Und Śatrughna, nachdem er Rāma samt Lakṣmaṇa gegrüßt hatte, verneigte sich hernach, von Demut erfüllt, vor Sītās Füßen.
Wort für Wort śatrughnaśca tadā rāmam und Śatrughna da vor Rāma abhivādya salakṣmaṇam grüßend, samt Lakṣmaṇa sītāyāścaraṇau paścāt vor Sītās Füßen hernach vavande vinayānvitaḥ verneigte er sich, von Demut erfüllt rāmo mātaramāsādya viṣaṇṇaṃ śokakarśitām |
jagrāha praṇataḥ pādau mano mātuḥ prasādayan |
Rāma, zu seiner Mutter tretend, die betrübt und von Kummer abgemagert war, ergriff verneigt ihre Füße, den Sinn seiner Mutter besänftigend.
Wort für Wort rāmo mātaramāsādya Rāma, zu seiner Mutter tretend viṣaṇṇaṃ śokakarśitām die betrübt und von Kummer abgemagert war jagrāha praṇataḥ pādau ergriff verneigt ihre Füße mano mātuḥ prasādayan den Sinn seiner Mutter besänftigend abhivādya sumitrāṃ ca kaikeyīṃ ca yaśasvinīm |
sa mātṝśca tadā sarvāḥ purohitamupāgamat |
Nachdem er Sumitrā und die ruhmreiche Kaikeyī und da alle Mütter gegrüßt hatte, begab er sich zum Hauspriester.
Wort für Wort abhivādya sumitrāṃ ca nachdem er Sumitrā gegrüßt hatte kaikeyīṃ ca yaśasvinīm und die ruhmreiche Kaikeyī sa mātṝśca tadā sarvāḥ und da alle Mütter purohitamupāgamat begab er sich zum Hauspriester svāgataṃ te mahābāho kausalyānandavardhana |
iti prāñjalayaḥ sarve nāgarā rāmamabruvan |
"Willkommen sei dir, Großarmiger, Mehrer der Freude Kausalyās!" So sprachen alle Bürger, mit gefalteten Händen, zu Rāma.
Wort für Wort svāgataṃ te mahābāho willkommen sei dir, Großarmiger kausalyānandavardhana Mehrer der Freude Kausalyās iti prāñjalayaḥ sarve so alle mit gefalteten Händen nāgarā rāmamabruvan sprachen die Bürger zu Rāma tanyañjalisahasrāṇi pragṛhītāni nāgaraiḥ |
vyākośānīva padmāni dadarśa bharatāgrajaḥ |
Jene tausend gefalteten Hände, von den Bürgern erhoben, erblickte der ältere Bruder Bharatas wie sich öffnende Lotosblüten.
Wort für Wort tanyañjalisahasrāṇi jene tausend gefalteten Hände pragṛhītāni nāgaraiḥ erhoben von den Bürgern vyākośānīva padmāni wie sich öffnende Lotosblüten dadarśa bharatāgrajaḥ erblickte der ältere Bruder Bharatas pāduke te tu rāmasya gṛhītvā bharataḥ svayam |
caraṇābhyāṃ narendrasya yojayāmāsa dharmavit |
Bharata aber, die Sandalen Rāmas selbst ergreifend, legte sie, der Rechtskundige, an die Füße des Herrschers der Menschen.
Wort für Wort pāduke te tu rāmasya die Sandalen aber Rāmas gṛhītvā bharataḥ svayam selbst ergreifend, Bharata caraṇābhyāṃ narendrasya an die Füße des Herrschers der Menschen yojayāmāsa dharmavit legte er, der Rechtskundige abravīcca tadā rāmaṃ bharataḥ sa kṛtāñjaliḥ |
etatte rakṣitaṃ rājanrājyaṃ niryātitaṃ mayā |
Und da sprach Bharata, mit gefalteten Händen, zu Rāma: "Dies dein Königreich, König, habe ich bewahrt und gebe es dir zurück.
Wort für Wort abravīcca tadā rāmaṃ und da sprach zu Rāma bharataḥ sa kṛtāñjaliḥ Bharata, mit gefalteten Händen etatte rakṣitaṃ rājan dies dein bewahrtes, König rājyaṃ niryātitaṃ mayā Königreich, von mir zurückgegeben adya janma kṛtārthaṃ me saṃvṛttaśca manorathaḥ |
yastvāṃ paśyāmi rājānamayodhyāṃ punarāgatam |
Heute ist meine Geburt sinnerfüllt und mein Herzenswunsch erfüllt, da ich dich, den König, wieder nach Ayodhyā zurückgekehrt sehe.
Wort für Wort adya janma kṛtārthaṃ me heute ist meine Geburt sinnerfüllt saṃvṛttaśca manorathaḥ und mein Herzenswunsch erfüllt yastvāṃ paśyāmi rājānam da ich dich, den König, sehe ayodhyāṃ punarāgatam wieder nach Ayodhyā zurückgekehrt avekṣatāṃ bhavānkośaṃ koṣṭhāgāraṃ puraṃ balam |
bhavatastejasā sarvaṃ kṛtaṃ daśaguṇaṃ mayā |
Mögest du den Schatz, die Vorratskammern, die Stadt und das Heer betrachten; durch deine Macht habe ich alles zehnfach vermehrt."
Wort für Wort avekṣatāṃ bhavānkośaṃ mögest du den Schatz betrachten koṣṭhāgāraṃ puraṃ balam die Vorratskammern, die Stadt und das Heer bhavatastejasā sarvaṃ durch deine Macht alles kṛtaṃ daśaguṇaṃ mayā habe ich zehnfach vermehrt tathā bruvāṇaṃ bharataṃ dṛṣṭvā taṃ bhrātṛvatsalam |
mumucurvānarā bāṣpaṃ rākṣasaśca vibhīṣaṇaḥ |
Als sie den so sprechenden Bharata sahen, der seinem Bruder zugetan war, vergossen die Vānaras Tränen, und ebenso der Rākṣasa Vibhīṣaṇa.
Wort für Wort tathā bruvāṇaṃ bharataṃ den so sprechenden Bharata dṛṣṭvā taṃ bhrātṛvatsalam sehend, ihn, dem Bruder zugetan mumucurvānarā bāṣpaṃ vergossen die Vānaras Tränen rākṣasaśca vibhīṣaṇaḥ und der Rākṣasa Vibhīṣaṇa tataḥ praharṣādbharatamaṅkamāropya rāghavaḥ |
yayau tena vimānena sasainyo bharatāśramam |
Dann, vor Freude, nahm Rāghava Bharata auf seinen Schoß und fuhr mit jenem Himmelswagen, samt seinem Heer, zu Bharatas Einsiedelei.
Wort für Wort tataḥ praharṣādbharatam dann vor Freude Bharata aṅkamāropya rāghavaḥ auf seinen Schoß nehmend, Rāghava yayau tena vimānena fuhr er mit jenem Himmelswagen sasainyo bharatāśramam samt seinem Heer zu Bharatas Einsiedelei bharatāśramamāsādya sasainyo rāghavastadā |
avatīrya vimānāgrādavatasthe mahītale |
Nachdem Rāghava zu Bharatas Einsiedelei gelangt war, stieg er samt seinem Heer vom Himmelswagen herab und stellte sich da auf den Erdboden.
Wort für Wort bharatāśramamāsādya zu Bharatas Einsiedelei gelangend sasainyo rāghavastadā samt seinem Heer, Rāghava da avatīrya vimānāgrād vom Himmelswagen herabsteigend avatasthe mahītale stellte er sich auf den Erdboden abravīcca tadā rāmastadvimānamanuttamam |
vaha vaiśravaṇaṃ devamanujānāmi gamyatām |
Und da sprach Rāma zu jenem unübertrefflichen Himmelswagen: "Trage den Gott Vaiśravaṇa; ich entlasse dich, du kannst gehen."
Wort für Wort abravīcca tadā rāmaḥ und da sprach Rāma tadvimānamanuttamam zu jenem unübertrefflichen Himmelswagen vaha vaiśravaṇaṃ devam trage den Gott Vaiśravaṇa anujānāmi gamyatām ich entlasse dich, du kannst gehen tato rāmābhyanujñātaṃ tadvimānamanuttamam |
uttarāṃ diśamuddiśya jagāma dhanadālayam |
Dann fuhr jener von Rāma dazu entlassene, unübertreffliche Himmelswagen, sich nach Norden richtend, zum Wohnsitz des Schätzespenders.
Wort für Wort tato rāmābhyanujñātaṃ dann jener von Rāma entlassene tadvimānamanuttamam jener unübertreffliche Himmelswagen uttarāṃ diśamuddiśya sich nach Norden richtend jagāma dhanadālayam fuhr er zum Wohnsitz des Schätzespenders vimānaṃ puṣpakaṃ divyaṃ samgṛhītaṃ tu rakṣasā |
agamaddhanadaṃ vegādrāmavākyapracoditam |
Der himmlische Puṣpaka-Himmelswagen, der einst vom Rākṣasa erbeutet worden war, gelangte, von Rāmas Wort angetrieben, mit Geschwindigkeit zu Kubera.
Wort für Wort vimānaṃ puṣpakaṃ divyaṃ der himmlische Puṣpaka-Himmelswagen samgṛhītaṃ tu rakṣasā der vom Rākṣasa erbeutet worden war agamaddhanadaṃ vegāt gelangte mit Geschwindigkeit zu Kubera rāmavākyapracoditam von Rāmas Wort angetrieben purohitasyātmasamasya rāghavo |
bṛhaspateḥ śakra ivāmarādhīapḥ |
nipīḍya pādau pṛthagāsane śubhe |
sahaiva tenopaviveśa vīryavān ||
Rāghava, der Herr der Unsterblichen, umfasste die Füße seines wie sein eigenes Selbst geachteten Hauspriesters, wie Indra die Füße Bṛhaspatis, und setzte sich, der Tapfere, zusammen mit ihm auf einen erhabenen, heilvollen Sitz.
Wort für Wort purohitasyātmasamasya seines wie sein eigenes Selbst geachteten Hauspriesters rāghavo Rāghava bṛhaspateḥ śakra ivāmarādhīapḥ wie Indra, der Herr der Unsterblichen, die Füße Bṛhaspatis nipīḍya pādau pṛthagāsane śubhe die Füße umfassend, auf einem erhabenen, heilvollen Sitz sahaiva tenopaviveśa vīryavān setzte sich der Tapfere zusammen mit ihm
Interaktive Leseansicht des ganzen Werks
← Sarga 126 Sarga 128 →