Quellen der Menschheit

Atharvaveda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Sūkta 115

aham id dhi pituṣ pari medhām ṛtasya jagrabha ahaṃ sūrya ivājani

Ich habe ja von meinem Vater die Einsicht der Wahrheitsordnung ergriffen; ich bin entstanden wie die Sonne.

Wort für Wort
aham
ich
id
eben
dhi
ja
pituṣ
vom Vater (Abl.)
pari
ringsum
medhām
Einsicht (Akk.)
ṛtasya
der Wahrheitsordnung (Gen.)
jagrabha
habe ich ergriffen
ahaṃ
ich
sūrya
wie die Sonne (Nom.)
ivājani
bin entstanden

ahaṃ pratnena manmanā giraḥ śumbhāmi kaṇvavat yenendraḥ śuṣmam id dadhe

Ich schmücke die Lobreden mit uraltem Sinnspruch, wie einst die Kaṇvas, wodurch Indra eben seine Kampfkraft gewann.

Wort für Wort
ahaṃ
ich
pratnena
mit uraltem (Instr.)
manmanā
Sinnspruch (Instr.)
giraḥ
Lobreden (Akk.Pl.)
śumbhāmi
ich schmücke
kaṇvavat
wie die Kaṇvas
yenendraḥ
wodurch Indra (yena+indraḥ)
śuṣmam
Kampfkraft (Akk.)
id
eben
dadhe
gewann

ye tvām indra na tuṣṭuvur ṛṣayo ye ca tuṣṭuvuḥ mamed vardhasva suṣṭutaḥ

Die Ṛṣis, die dich, Indra, nicht gepriesen haben, und die dich gepriesen haben – wachse eben durch mein schönes Loblied.

Wort für Wort
ye
die (Rel.Nom.Pl.)
tvām
dich
indra
Indra (Vok.)
na
nicht
tuṣṭuvur
haben gepriesen
ṛṣayo
Ṛṣis (Nom.Pl.)
ye
die (Rel.Nom.Pl.)
ca
und
tuṣṭuvuḥ
haben gepriesen
mamed
durch mein eben (mama+id)
vardhasva
wachse! (Imp.)
suṣṭutaḥ
durch schönes Loblied (Nom./Instr.)

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