„Bhug!“ [rufend] kam er heran, entfernte sich fortbewegend [Anm.: „śalitya“ unsicher], stand auf dem Errungenen(?) [Anm.: „phalitya“ unsicher] – die Trommel mit beiden [Händen] schlagend: o Sänger – othāmo daiva. [Anm.: der Kehrreim „jaritar othāmo daiva“ ist in seiner genauen Bedeutung ungeklärt und bleibt hier unübersetzt/umschrieben]
[Anm.: Vers weitgehend unklar/korrupt] In der Höhlung der Scheide, o Nacht, im Knoten das Angehäufte – beschuhe den Fuß; die vornehmste Frau, unter den Verwandten die vornehmste Frau, [möge] auf dem Weg [sein].
Wort für Wort
kośabile
kośa 'Höhle, Scheide' + bila 'Öffnung' → in der Höhlung der Scheide (Lok.)
rajani
o Nacht (Vok.)
granther
im Knoten [?] (Gen./Lok.)
dhānam
das Angehäufte (Akk.)
upānahi
beschuhe (Imp.2.Sg.)
pādam
den Fuß (Akk.)
uttamāṃ
die vornehmste (Akk.)
janimāṃ
Frau [?] (Akk.)
janyānuttamāṃ
janyānām 'der Verwandten' (Gen.Pl.) + uttamām 'die Vornehmste' (Akk.) → unter den Verwandten die vornehmste [?] (Akk., Sandhi)
[Anm.: Vers stark unklar] Kürbisflaschen, gesprenkelte(?), Feigenbaumlaub, wie Ameisen schnaubend, in den Blitzen mit Flügelhuf, mit Kuhhuf – o Sänger, othāmo daiva.
vīme devā akraṃsatādhvaryo kṣipraṃ pracara susatyam id gavām asyasi prakhudasi
[Anm.: Vers unklar] Diese hier sind die Götter geschritten; o Adhvaryu-Priester, schreite schnell voran! Wahrhaftig entnimmst du [etwas] von den Kühen, du stößt es hervor.
Wort für Wort
vīme
diese hier [?] (vi+ime, Nom.Pl.)
devā
die Götter (Nom.Pl.)
akraṃsatādhvaryo
sind geschritten; o Adhvaryu (3.Pl.Aor.+Vok., Sandhi)
Wenn die Gattin sichtbar wird, die Gattin, die opfern will/geopfert werden soll – o Sänger, othāmo daiva; der Hotṛ-Priester mit [Anm.: „viṣṭīmena“ unklar] – o Sänger, othāmo daiva.
tāṃ ha jaritar naḥ pratyagṛbhṇaṃs tām u ha jaritar naḥ pratyagṛbhṇaḥ ahānetarasaṃ na vi cetanāni yajñān etarasaṃ na purogavāmaḥ
Die, o Sänger, ergriffen sie für uns zurück, ja die, o Sänger, ergriffen sie für uns zurück. [Anm.: die beiden folgenden Halbverse sind stark unklar] Wie die Tage sind die Gedanken nicht erkennbar; die Opfer führen wir nicht an wie den Etaraśa.
Wort für Wort
tāṃ
die (Akk.)
ha
fürwahr (Partikel)
jaritar
o Sänger (Vok.)
naḥ
für uns (Dat.)
pratyagṛbhṇaṃs
ergriffen zurück (3.Pl.Impf.)
tām
die (Akk.)
u
ja/auch (Partikel)
ha
fürwahr (Partikel)
jaritar
o Sänger (Vok.)
naḥ
für uns (Dat.)
pratyagṛbhṇaḥ
ergriffen zurück (3.Pl.Impf.)
ahānetarasaṃ
wie die Tage; wie den Etaraśa [?] (Kompositum/Sandhi)
ādityā rudrā vasavas tvenu ta idaṃ rādhaḥ prati gṛbhṇīhy aṅgiraḥ idaṃ rādho vibhu prabhu idaṃ rādho bṛhat pṛthu
Die Ādityas, Rudras und Vasus folgen dir nach – nimm du, o Aṅgiras, diese Gabe entgegen: diese Gabe ist weitreichend und mächtig, diese Gabe ist groß und breit.
Du, Indra, [bringst] mit Śarmari [Anm.: unsicherer Eigenname] die Opfergabe zu den Pārāvatas (den Fernen); bring dem lobsingenden Weisen, dem Duraśravas, Güterfülle.
Du, Indra, hast der Taube mit abgeschnittenem Flügel, die umherirrt, reife Śyāmāka-Hirse und Pīlu-Frucht gegeben – reichlich Gutes hast du ihr bereitet.
araṃgaro vāvadīti tredhā baddho varatrayā irāmaha praśaṃsaty anirām apa sedhati
Der Araṃgara [Anm.: unbekanntes Wort, wohl Name eines Wesens oder Geräts] ruft laut, dreifach mit dem Riemen gebunden; die Labung fürwahr preist er, die Unlabung stößt er ab.