Bei den Trikadruka-Opfern trank der Büffelhafte, der Gewaltige, den mit Gerste gemischten Soma, er trank sich satt, zusammen mit Viṣṇu trank er den ausgepressten Trank, wie es ihm beliebte; daran berauschte er sich, um die große Tat zu vollbringen; dem Großen, Weiten folgte er nach – der wahre Somasaft folgte, der Gott, dem Gott, dem wahrhaften Indra.
Wort für Wort
trikadrukeṣu
bei den Trikadruka-Opfern (Lok.Pl.)
mahiṣo
der Büffelhafte (Nom.)
yavāśiraṃ
yava 'Gerste' + āśiraṃ 'Mischung' → den mit Gerste gemischten (Akk.)
tuviśuṣmas
tuvi 'stark/viel' + śuṣmas 'Kampfglut' → der Gewaltige (Nom.)
Singt diesem Indra, dessen Wagen vorausfährt, recht das Kraftlied zu; auch im Nahkampf ist er der Schaffer freien Raumes, im Handgemenge, in den Schlachten der Vṛtratöter; sei achtsam auf uns, unser Antreiber – bersten sollen der anderen Bogensehnen auf ihren Bögen.
Wort für Wort
pro
dar (pra+u)
ṣv
wohl (su)
asmai
diesem (Dat.)
puroratham
puras 'voran' + ratham 'Wagen' → dessen Wagen vorausfährt (Dat.)
indrāya
Indra (Dat.)
śūṣam
Kraftlied (Akk.)
arcata
singt zu! (Imp.Pl.)
abhīke
im Nahkampf (Lok.)
cid
auch
u
und
lokakṛt
loka 'Raum' + kṛt 'Schaffer' → der Schaffer freien Raumes (Nom.)
Du hast die Ströme abwärts entsandt, du hast den Drachen erschlagen; feindlos, o Indra, bist du geboren; alles Begehrenswerte lässt du gedeihen; dich umarmen wir – bersten sollen der anderen Bogensehnen auf ihren Bögen.
vi ṣu viśvā arātayo 'ryo naśanta no dhiyaḥ astāsi śatrave vadhaṃ yo na indra jighāṃsati yā te rātir dadir vasu nabhantām anyakeṣāṃ jyakā adhi dhanvasu
Fürwahr, alle Mißgunst-Dämonen sollen vergehen; unsere frommen Gedanken sollen den hohen Herrn erreichen; du schleuderst die Waffe gegen den Feind, der uns, o Indra, zu töten trachtet; deine Gabe ist es, die Güter schenkt – bersten sollen der anderen Bogensehnen auf ihren Bögen. [Anm.: Die erste Zeile ist syntaktisch nicht eindeutig aufzulösen]