taṃ vo dasmam ṛtīṣaham vasor mandānam andhasaḥ abhi vatsaṃ na svasareṣu dhenava indraṃ gīrbhir navāmahe
Diesen euren wundertätigen, die Angreifer bezwingenden Indra, der sich am Trank des Guts berauscht, preisen wir mit Lobliedern, wie die Kühe an ihren Weideplätzen zum Kalb hindrängen.
Wir erbitten rasch den himmlischen, gabenreichen, von Kraftfülle umgebenen Indra, wie einen an vielem Genuss reichen Berg, erbitten Beute mit Nahrung, hundertfach, tausendfach, und reich an Rindern.
Wort für Wort
dyukṣaṃ
den himmlischen (Akk.)
sudānuṃ
gabenreichen (Akk.)
taviṣībhir
mit Kraftfülle (Instr.Pl.)
āvṛtaṃ
umgeben (Akk.Ptz.)
giriṃ
Berg (Akk.)
na
wie
purubhojasam
puru 'viel' + bhojasam 'Genuss' → an vielem Genuss reichen (Akk.) [Kompositum]
tat tvā yāmi suvīryaṃ tad brahma pūrvacittaye yenā yatibhyo bhṛgave dhane hite yena praskaṇvam āvitha
Darum bitte ich dich, um jene Meisterschaft, um jenes heilige Wort, zum ersten Erkennen dessen, womit du den Yatis, dem Bhṛgu, als der Preis errungen war, geholfen hast, womit du dem Praskaṇva geholfen hast.
yenā samudram asṛjo mahīr apas tad indra vṛṣṇi te śavaḥ sadyaḥ so asya mahimā na saṃnaśe yaṃ kṣoṇīr anucakrade
Womit du das Meer, die großen Wasser, entfesselt hast – das ist, Indra, deine mannhafte Kraft, sogleich wirksam; diese seine Größe, die zu den Völkerscharen erscholl, ist nicht zu ergründen. [Anm.: Der Bezug von „kṣoṇīḥ“ ist unsicher; hier als Objekt zu „mahimā“ (Subjekt von „anucakrade“) gedeutet, nicht als Subjekt eines Zujubelns.]