imā nu kaṃ bhuvanā sīṣadhāmendraś ca viśve ca devāḥ yajñaṃ ca nas tanvaṃ ca prajāṃ cādityair indraḥ saha cīkḷpāti
Diese Welten wollen wir nun wohl in Ordnung bringen, Indra und alle Götter; unser Opfer, unseren Leib und unsere Nachkommenschaft soll Indra zusammen mit den Ādityas gestalten.
Wort für Wort
imā
diese (Akk.Pl.n.)
nu
nun (Partikel)
kaṃ
wohl (Partikel)
bhuvanā
Welten (Akk.Pl.n.)
sīṣadhāmendraś
wir wollen in Ordnung bringen; Indra (1.Pl.+Nom., Sandhi)
Mit den Ādityas, in Gemeinschaft mit den Marut, soll Indra der Beschützer unserer Leiber sein, so wie damals die Götter, als sie auszogen, um die Asuras zu erschlagen, die Götter, die ihr Gottsein bewahrend.
pratyañcam arkam anayaṃ chacībhir ād it svadhām iṣirām pary apaśyan ayā vājaṃ devahitaṃ sanema madema śatahimāḥ suvīrāḥ
Das entgegenkommende Lied habe ich mit meinen Kräften hergeleitet; da erst erschauten sie ringsum die regsame Eigenkraft; mit diesem Lied wollen wir den von den Göttern gesetzten Kampfpreis erringen, uns freuen, hundert Winter lebend, gute Söhne habend. [Anm.: die erste Vershälfte ist syntaktisch nicht ganz eindeutig]