Quellen der Menschheit

Atharvaveda-Saṃhitā · Kāṇḍa 20

Sūkta 82

yad indra yāvatas tvam etāvad aham īśīya stotāram id didhiṣeya radāvaso na pāpatvāya rāsīya

Wenn ich, Indra, ebenso viel vermöchte wie du, so würde ich meinen Lobsänger fest an mich binden; ich würde ihm, du Schätzegeber, keine Gabe zum Schlechten geben.

Wort für Wort
yad
wenn
indra
Indra (Vok.)
yāvatas
so viel wie (Gen.)
tvam
du
etāvad
ebenso viel
aham
ich
īśīya
vermöchte ich
stotāram
Lobsänger (Akk.)
id
eben
didhiṣeya
würde ich fest binden
radāvaso
du Schätzegeber (Vok.)
na
nicht
pāpatvāya
zum Schlechten (Dat.)
rāsīya
würde ich geben

śikṣeyam in mahayate divedive rāya ā kuhacidvide nahi tvad anyan maghavan na āpyaṃ vasyo asti pitā cana

Ich möchte täglich dem, der mich ehrt, mit Reichtum helfen können, wo auch immer er sei; denn außer dir gibt es, Freigebiger, für uns keine bessere Freundschaft, nicht einmal einen Vater.

Wort für Wort
śikṣeyam
ich möchte helfen können
in
eben
mahayate
dem, der ehrt (Dat.)
divedive
täglich
rāya
mit Reichtum (Instr.)
ā
her
kuhacidvide
wo auch immer er sei (Dat.)
nahi
denn nicht
tvad
außer dir (Abl.)
anyan
ein anderes
maghavan
Freigebiger (Vok.)
na
für uns
āpyaṃ
Freundschaft (Nom.)
vasyo
bessere (Nom.)
asti
gibt es
pitā
Vater (Nom.)
cana
auch nicht einmal

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