Dem Freigebigsten, dem Hohen, dem an großem Reichtum Reichen, dem wahrhaft Kraftvollen, dem Mächtigen, bringe ich mein Gedicht dar, dessen unwiderstehliche, lebenslange Gabe wie Wasser auf abschüssiger Bahn sich für seine Kraft öffnet.
adha te viśvam anu hāsad iṣṭaya āpo nimneva savanā haviṣmataḥ yat parvate na samaśīta haryata indrasya vajraḥ śnathitā hiraṇyayaḥ
Dann werden dir alle Opferspenden des Opfernden folgen, um deinem Wunsch zu entsprechen, wie die Wasser dem Abgrund zustreben, wenn der begehrte, goldene, durchbohrende Vajra des Indra sich wie auf einen Berg auf den Feind niedersetzt.
asmai bhīmāya namasā sam adhvara uṣo na śubhra ā bharā panīyase yasya dhāma śravase nāmendriyaṃ jyotir akāri harito nāyase
Diesem Furchtbaren bring mit Verehrung das Opfer dar, o Glänzender, dem Bewunderungswürdigen, wie man es der Uṣas bringt, dessen Wohnstatt, dessen Name für den Ruhm, dessen indrische Kraft und Licht geschaffen ist, ihm, der die falben Rosse antreibt.
ime ta indra te vayaṃ puruṣṭuta ye tvārabhya carāmasi prabhūvaso nahi tvad anyo girvaṇo giraḥ sadhat kṣoṇīr iva prati no harya tad vacaḥ
Diese hier, dein Volk, Indra, sind wir, o Vielgepriesener, die wir, an dich uns haltend, wandeln, du Gutbesitzender; denn niemand außer dir, o Lobbegehrender, erfüllt unsere Lobreden; wie die beiden Menschenscharen ihm zujubeln, nimm wohlwollend dieses unser Wort an.
bhūri ta indra vīryaṃ tava smasy asya stotur maghavan kāmam ā pṛṇa anu te dyaur bṛhatī vīryaṃ mama iyaṃ ca te pṛthivī nema ojase
Viel ist, Indra, deine Heldenkraft; wir gehören dir; erfülle den Wunsch dieses Sängers, du Freigebiger; dir folgt der hohe Himmel in deiner Heldenkraft, und diese Erde beugt sich vor deiner Stärke.
Du, Indra, hast jenen großen, weiten Berg mit dem Vajra, o Keulenträger, in Stücke zerteilt; du hast die eingeschlossenen Wasser zum Fließen freigelassen; du allein besitzt die gesamte, ungeteilte Kraft.