mā cid anyad vi śaṃsata sakhāyo mā riṣaṇyata indram it stotā vṛṣaṇaṃ sacā sute muhur ukthā ca śaṃsata
Preiset ja nichts anderes daneben, ihr Freunde, seid nicht nachlässig; preist allein den Indra, den Stier, ihr Lobsänger, immer wieder bei der Somaspende, und sprecht die Loblieder.
avakrakṣiṇaṃ vṛṣabhaṃ yathājuram gāṃ na carṣaṇīsaham vidveṣaṇaṃ saṃvananobhayaṃkaraṃ maṃhiṣṭham ubhayāvinam
Preist ihn als den herabbrüllenden Stier, den alterslosen, wie ein Rind, das die Völker bezwingt, den Feindeshasser, den beide Seiten Versöhnenden, den beide Seiten Bewirkenden, den Freigebigsten, den beiderseits Reichen.
Wort für Wort
avakrakṣiṇaṃ
den herabbrüllenden (Akk.)
vṛṣabhaṃ
Stier (Akk.)
yathājuram
den alterslosen (Akk.)
gāṃ
Rind (Akk.)
na
wie
carṣaṇīsaham
carṣaṇī 'Völker' + saham 'bezwingend' → der die Völker bezwingt (Akk.)
vidveṣaṇaṃ
den Feindeshasser (Akk.)
saṃvananobhayaṃkaraṃ
saṃvanana 'versöhnend' + ubhayaṃkaram (ubhayam 'beide' + karam 'machend') → den beide Seiten Versöhnenden/Bewirkenden (Akk.)
maṃhiṣṭham
den Freigebigsten (Akk.)
ubhayāvinam
ubhaya 'beide' + vinam 'habend/reich' → den beiderseits Reichen (Akk.)
yac cid dhi tvā janā ime nānā havanta ūtaye asmākaṃ brahmedam indra bhūtu te 'hā viśvā ca vardhanam
Auch wenn dich diese Völker auf verschiedene Weise zur Hilfe rufen – dieses unser Gebet soll dir, Indra, gehören und dir an all deinen Tagen zum Wachstum gereichen.
Es überwinden einander, o Freigebiger, die redekundigen Weisheiten des Herrn, der Völker; schreite heran, bring den vielgestaltigen, nächstliegenden Kampfpreis zur Hilfe.