taṃ te madaṃ gṛṇīmasi vṛṣaṇaṃ pṛtsu sāsahim u lokakṛtnum adrivo hariśriyam
Diesen deinen Rausch besingen wir, den mannhaften, den in den Kämpfen Bezwingenden, den Raumschaffenden, o Keulenträger, den mit den Falben Geschmückten.
Wort für Wort
taṃ
diesen (Akk.)
te
deinen (Gen.)
madaṃ
Rausch (Akk.)
gṛṇīmasi
besingen wir (1.Pl.)
vṛṣaṇaṃ
den mannhaften (Akk.)
pṛtsu
in den Kämpfen (Lok.Pl.)
sāsahim
den Bezwingenden (Akk.)
u
wohl (Partikel)
lokakṛtnum
loka 'Raum' + kṛtnu 'schaffend' → den Raumschaffenden (Akk.)
adrivo
o Keulenträger (Vok.)
hariśriyam
hari 'falb' + śrī 'Schmuck, Zierde' → den mit den Falben Geschmückten (Akk.)
tad adyā cit ta ukthino 'nu ṣṭuvanti pūrvathā vṛṣapatnīr apo jayā divedive
Das besingen dir noch heute die Preissänger wie ehedem: du hast die von einem Bullen beherrschten Gewässer als Gattinnen Tag für Tag gewonnen. [Anm.: mythologische Bildrede unsicher gedeutet]
Wort für Wort
tad
das (Akk.)
adyā
heute (Adv.)
cit
noch (Partikel)
ta
dir (Dat.)
ukthino
die Preissänger (Nom.Pl.)
'nu
gemäß (Postposition)
ṣṭuvanti
besingen (3.Pl.)
pūrvathā
wie ehedem (Adv.)
vṛṣapatnīr
vṛṣan 'Bulle' + patnī 'Gattin' → die von einem Bullen beherrschten (Akk.Pl.)
Dessen, des Zweifach-Erhabenen, gewaltige Macht die beiden Welthälften trug, die Berge, die Ebenen, die Gewässer, das Himmelslicht – durch seine Stierkraft.
Wort für Wort
yasya
dessen (Gen.)
dvibarhaso
dvi 'zwei(fach)' + barhas 'Erhabenheit' → des Zweifach-Erhabenen (Gen.)