tā vajriṇaṃ mandinaṃ stomyaṃ mada indraṃ rathe vahato haryatā harī purūṇy asmai savanāni haryata indrāya somā harayo dadhanvire
Diese beiden begehrten Falben fahren den keulentragenden, berauschten, preiswürdigen Indra im Rausch auf dem Wagen; viele Preßtrünke begehrt man für ihn; für Indra sind die falbfarbenen Somasäfte dahingeflossen.
araṃ kāmāya harayo dadhamire sthirāya hinvan harayo harī turā arvadbhir yo haribhir joṣam īyate so asya kāmaṃ harivantam ānaśe
Zur Genüge haben sich die Falben dem festen Wunsch gefügt; sie trieben die beiden schnellen Falben an; wer mit rennenden Falben nach Gefallen fährt, der hat seinen falbenreichen Wunsch erlangt. [Anm.: Vers stark vom Wortspiel mit „hari“ geprägt]
hariśmaśārur harikeśa āyasas turaspeye yo haripā avardhata arvadbhir yo haribhir vājinīvasur ati viśvā duritā pāriṣad dharī
Der falbbärtige, falbhaarige, eherne, der beim schnellen Trinken als Falbentrinker erstarkte – wer mit rennenden, kampfgutreichen Falben fährt, der möge über alle Fährnisse hinüberfahren.
Wort für Wort
hariśmaśārur
hari 'falb' + śmaśāru 'Bart' → der Falbbärtige (Nom.)
harikeśa
hari 'falb' + keśa 'Haar' → der Falbhaarige (Nom.)
Wie zwei Opferlöffel flogen seine beiden falbfarbenen Rosse auseinander, an den Wangen, dem Kampf entgegen, sich schüttelnd; als er, nachdem der Becher bereitet war, die beiden Falben abrieb, nachdem er vom Rausch des begehrten Trankes getrunken hatte. [Anm.: bildlich-formelhafter Vers, Details unsicher]
Und wahrlich, aus dem Sitz der begehrten Wohnstätte hat, wie ein Rennpferd nach dem Siegespreis, der Falbenbesitzer gewiehert; selbst die große Erkenntniskraft begehrte ihn mit Macht; hohe Lebenskraft hast du, der Begehrte, an dich genommen. [Anm.: Vers schwer verständlich, sinngemäße Wiedergabe]