upa tvā karmann ūtaye sa no yuvograś cakrāma yo dhṛṣat tvām id dhy avitāraṃ vavṛmahe sakhāya indra sānasim
Zu dir kommen wir bei unserem Werk um Beistand; du, jugendlich, gewaltig, bist zu uns getreten, der du kühn bist; dich, eben dich, o Freunde, haben wir als Helfer erwählt, den gewinnbringenden Indra.
haryaśvaṃ satpatiṃ carṣaṇīsahaṃ sa hi ṣmā yo amandata ā tu naḥ sa vayati gavyam aśvyaṃ stotṛbhyo maghavā śatam
Den mit falben Rossen, den guten Herrn, den die Menschenstämme Bezwingenden – denn er ist es, der sich am Soma berauscht hat; uns möge er nun herbeiweben, an Rindern und Pferden – hundertfach den Lobsängern, der Freigebige.
Wort für Wort
haryaśvaṃ
hari 'falb' + aśvaṃ 'Rosse' → den mit falben Rossen (Akk.) [Kompositum]
satpatiṃ
den guten Herrn (Akk.)
carṣaṇīsahaṃ
carṣaṇī 'Menschenstämme' + sahaṃ 'bezwingend' → den die Menschenstämme Bezwingenden (Akk.) [Kompositum]