Trink hier von dem im Wasser geschüttelten, o Falbenherr, von den Männern Gepressten; fülle deinen Bauch; den Trank, den die Preßsteine dir gemischt haben, Indra – durch diesen stärke deinen Rausch, o Spruch-Träger.
Wort für Wort
apsu
im Wasser (Lok.Pl.)
dhūtasya
des geschüttelten (Gen.)
harivaḥ
o Falbenherr (Vok.)
pibeha
trink hier (Imp.+Adv., Sandhi)
nṛbhiḥ
von den Männern (Instr.Pl.)
sutasya
des Gepressten (Gen.)
jaṭharaṃ
den Bauch (Akk.)
pṛṇasva
fülle (Imp.)
mimikṣur
gemischt haben (3.Pl.Perf.) [?]
yam
den (Akk.)
adraya
die Preßsteine (Nom.Pl.)
indra
o Indra (Vok.)
tubhyaṃ
dir (Dat.)
tebhir
durch diesen (Instr.Pl.)
vardhasva
stärke (Imp.)
madam
Rausch (Akk.)
ukthavāhaḥ
uktha 'Spruch' + vāhas 'Träger' → o Spruch-Träger (Vok.)
Ich errege den gewaltigen, wahrhaftigen Trunk für den Bullen, zum Genuss des Gepressten, für dich, o Falbenlenker, Indra; berausche dich hier an den Lobstimmen, mit allen Gedanken, durch meine Kunst gepriesen.
Durch deine Hilfe, du Mächtiger, durch deine Heldenkraft Lebenskraft gewinnend, die wahrheitskundigen Uśij-Priester – denke, Indra, an Nachkommenschaft im Hause; sie stehen singend als Festgenossen.