śatānīkeva pra jigāti dhṛṣṇuyā hanti vṛtrāṇi dāśuṣe girer iva pra rasā asya pinvire datrāṇi purubhojasaḥ
Wie mit hundert Scharen schreitet er kühn voran, er erschlägt die Feinde für den Opferwilligen; wie die Säfte eines Berges quellen seine Gaben hervor, des Vielnährenden.
Wort für Wort
śatānīkeva
śata 'hundert' + anīka 'Schar, Front' → wie mit hundert Scharen (Instr., Sandhi)
pra
voran (Präverb)
jigāti
schreitet (3.Sg.)
dhṛṣṇuyā
kühn (Adv.)
hanti
erschlägt (3.Sg.)
vṛtrāṇi
die Feinde (Akk.Pl.)
dāśuṣe
für den Opferwilligen (Dat.)
girer
eines Berges (Gen.)
iva
wie
pra
hervor (Präverb)
rasā
die Säfte (Nom.Pl.)
asya
seine (Gen.)
pinvire
quellen (3.Pl.Med.)
datrāṇi
Gaben (Nom.Pl.)
purubhojasaḥ
puru 'viel' + bhojas 'nährend' → des Vielnährenden (Gen.)
pra su śrutaṃ surādhasam arcā śakram abhiṣṭaye yaḥ sunvate stuvate kāmyaṃ vasu sahasreṇeva maṃhate
Preise wohl den ruhmreichen, gabenreichen Mächtigen zum Beistand, ihn, der dem Pressenden, dem Preisenden begehrenswertes Gut wie mit Tausenden schenkt.
Wort für Wort
pra
ganz (Präverb)
su
wohl (Partikel)
śrutaṃ
ruhmreichen (Akk.)
surādhasam
su 'gut' + rādhas 'Gabe' → den Gabenreichen (Akk.)
śatānīkā hetayo asya duṣṭarā indrasya samiṣo mahīḥ girir na bhujmā maghatsu pinvate yad īṃ sutā amandiṣuḥ
Hundertfach sind seine unüberwindlichen Geschosse; groß sind Indras Speisungen; wie ein nährender Berg schwillt er an Gaben, wenn die ausgepressten Somatropfen ihn erfreut haben.