pippalī kṣiptabheṣajy utātividdhabheṣajī tāṃ devāḥ sam akalpayann iyaṃ jīvitavā alam
Die Pippalī (Pfefferfrucht) ist das Heilmittel des Getroffenen und auch des völlig Durchbohrten; die Götter haben sie dazu bestimmt – sie genügt zum Leben.
Wort für Wort
pippalī
Pippalī (Pfefferfrucht, Nom.)
kṣiptabheṣajy
kṣipta 'getroffen' + bheṣajī 'Heilmittel' → Heilmittel des Getroffenen (Nom.)
utātividdhabheṣajī
uta 'und' + ati 'durch-' + viddha 'durchbohrt' + bheṣajī 'Heilmittel' → und Heilmittel des völlig Durchbohrten (Nom.)
pippalyaḥ sam avadantāyatīr jananād adhi yaṃ jīvam aśnavāmahai na sa riṣyāti pūruṣaḥ
Die herbeikommenden Pippalī-Früchte sprachen einträchtig zueinander, seit ihrer Geburt: 'Den Lebenden, den wir erreichen, dieser Mann soll keinen Schaden nehmen.'
Wort für Wort
pippalyaḥ
die Pippalī-Früchte (Nom.Pl.)
sam
zusammen, einträchtig
avadantāyatīr
sprachen, die herbeikommenden (3.Pl.Impf.+Nom.Pl.Ptz.)
asurās tvā ny akhanan devās tvod avapan punaḥ vātīkṛtasya bheṣajīm atho kṣiptasya bheṣajīm
Die Asuras haben dich eingegraben, die Götter haben dich wieder ausgesät – dich, das Heilmittel des vom Wind Ergriffenen, und auch das Heilmittel des Getroffenen.
Wort für Wort
asurās
die Asuras (Nom.Pl.)
tvā
dich (Akk.)
ny
nieder-
akhanan
haben gegraben (3.Pl.Impf.)
devās
die Götter (Nom.Pl.)
tvod
dich, empor (Akk.+Präverb)
avapan
haben ausgesät (3.Pl.Impf.)
punaḥ
wieder
vātīkṛtasya
vāta 'Wind' + īkṛtasya 'gemacht, ergriffen (Gen.)' → des vom Wind Ergriffenen