Vaiśvānara reinige uns mit seinen Strahlen, der rege Wind mit seinem Hauch, mit den Wolken; Himmel und Erde, milchreich mit Milch, ordnungsgemäß, opferwürdig, mögen uns reinigen.
Wort für Wort
vaiśvānaro
Vaiśvānara (Nom.Sg.)
raśmibhir
mit seinen Strahlen (Instr.Pl.)
naḥ
uns (Akk.Pl.)
punātu
möge reinigen (3.Sg.Impv.)
vātaḥ
Wind (Nom.Sg.)
prāṇeneṣiro
mit dem Hauch – der rege (sandhi)
nabhobhiḥ
mit den Wolken (Instr.Pl.)
dyāvāpṛthivī
dyāvā 'die beiden Himmel' + pṛthivī 'Erde' → Himmel und Erde (Nom.Du.)
Ergreift die vaiśvānarische, freundliche Rede, deren Segnungen leibhaftig, glattrückig sind; mit ihr singend, bei den gemeinsamen Festmählern, wollen wir Herren der Reichtümer sein.
Ergreift die vaiśvānarische Kraft um des Glanzes willen, rein werdend, lauter, reinigend; hier, mit der Iḍā, beim gemeinsamen Festmahl uns freuend, wollen wir lange die aufgehende Sonne schauen.