ayaṃ vajras tarpayatām ṛtasyāvāsya rāṣṭram apa hantu jīvitam śṛṇātu grīvāḥ pra śṛṇātūṣṇihā vṛtrasyeva śacīpatiḥ
Diese Keule sättige sich an der Wahrheit; das Reich dieses Herabgekommenen soll sie vernichten, sein Leben hinwegschlagen; sie soll den Nacken zerschmettern, die Halswirbel zerbrechen, wie der Herr der Macht die des Vṛtra. [Anm.: „avāsya“ („dieses Herabgekommenen/Verworfenen“) ist lexikalisch unsicher.]
Wort für Wort
ayaṃ
diese (Nom.)
vajras
Keule (Nom.)
tarpayatām
soll sich sättigen (3.Sg.Imp.Med.)
ṛtasyāvāsya
der Wahrheit; dieses Herabgekommenen (Gen.+Gen.) [?]
rāṣṭram
das Reich (Akk.)
apa
hinweg
hantu
soll vernichten (3.Sg.Imp.)
jīvitam
das Leben (Akk.)
śṛṇātu
soll zerschmettern (3.Sg.Imp.)
grīvāḥ
den Nacken (Akk.Pl.)
pra
ganz
śṛṇātūṣṇihā
soll zerbrechen, die Halswirbel (3.Sg.Imp.+Akk.Pl.)
vṛtrasyeva
wie die des Vṛtra (Gen.+Adv.)
śacīpatiḥ
śacī 'Macht' + patiḥ 'Herr' → der Herr der Macht (Beiname Indras, Nom.)