etaṃ bhāgaṃ pari dadāmi vidvān viśvakarman prathamajā ṛtasya asmābhir dattaṃ jarasaḥ parastād achinnaṃ tantum anu saṃ tarema
Diesen Anteil übergebe ich kundig, Viśvakarman, den erstgeborenen der Wahrheit; das von uns Gegebene, jenseits des Alters – möchten wir dem ungerissenen Faden entlang hindurchkommen.
tataṃ tantum anv eke taranti yeṣāṃ dattaṃ pitryam āyanena abandhv eke dadataḥ prayachanto dātuṃ cec chikṣānt sa svarga eva
Dem gespannten Faden entlang gelangen manche hindurch, deren väterliches Erbe durch rechten Gang gegeben wurde; manche, ohne Verwandte, geben, spenden – wer sich zu geben bemüht, dessen Lohn ist eben der Himmel.
Wort für Wort
tataṃ
dem gespannten (Akk.)
tantum
Faden (Akk.)
anv
entlang
eke
manche (Nom.Pl.)
taranti
gelangen hindurch (3.Pl.Präs.)
yeṣāṃ
deren (Gen.Pl.)
dattaṃ
gegeben wurde (Nom.Ptz.)
pitryam
väterliches (Nom.)
āyanena
durch rechten Gang (Instr.)
abandhv
a 'nicht' + bandhu 'Verwandte' → ohne Verwandte (Nom.Pl.)
Fasst einander an, haltet euch fest aneinander; gläubig folgen sie dieser Welt; was euch als Gereiftes im Feuer dargereicht ist, zu dessen Schutz vereinigt euch, Ehepaar.
Dem mit dem Geist zum großen Opfer Gehenden folge ich empor, durch Glut mit ihm eines Ursprungs; herbeigerufen, Agni, jenseits des Alters, möchten wir im dritten Himmelsgewölbe gemeinsam beim Mahl uns freuen.
Wort für Wort
yajñam
zum Opfer (Akk.)
yantaṃ
Gehenden (Akk.Ptz.)
manasā
mit dem Geist (Instr.)
bṛhantam
großen (Akk.)
anvārohāmi
ich folge empor (1.Sg.Präs.)
tapasā
durch Glut (Instr.)
sayoniḥ
sa 'gleich, gemeinsam' + yoniḥ 'Ursprung' → eines Ursprungs (Nom.)
śuddhāḥ pūtā yoṣito yajñiyā imā brahmaṇāṃ hasteṣu prapṛthak sādayāmi yatkāma idaṃ abhiṣiñcāmi vo 'haṃ indro marutvānt sa dadātu tan me
Rein, geläutert, opferwürdig sind diese Frauen; einzeln setze ich sie in die Hände der Priester; was ich euch hier wunschgemäß besprenge – das gebe mir Indra mit den Maruts.