trite devā amṛjataitad enas trita enan manuṣyeṣu mamṛje tato yadi tvā grāhir ānaśe tāṃ te devā brahmaṇā nāśayantu
Auf Trita haben die Götter diese Schuld abgewischt; Trita hat sie auf die Menschen abgewischt; wenn dich seitdem die Grāhi ergriffen hat, so sollen die Götter sie dir mit dem heiligen Wort vernichten.
marīcīr dhūmān pra viśānu pāpmann udārān gachota vā nīhārān nadīnaṃ phenāṃ anu tān vi naśya bhrūṇaghni pūṣan duritāni mṛkṣva
In Lichtstäubchen, in Rauch geh ein, du Übel; geh zu den Wolkenwesen oder zu den Nebeln; den Flüssen Schaum entlang schwinde dahin; o Keimtöterin, Pūṣan, wische die Übel fort!
Wort für Wort
marīcīr
Lichtstäubchen (Akk.Pl.f.)
dhūmān
Rauch (Akk.Pl.)
pra
hinein
viśānu
geh ein (2.Sg.Imp.)
pāpmann
du Übel (Vok.)
udārān
Wolkenwesen (Akk.Pl.)
gachota
geh (2.Sg.Imp.)
vā
oder
nīhārān
zu den Nebeln (Akk.Pl.)
nadīnaṃ
der Flüsse (Gen.Pl.)
phenāṃ
Schaum (Akk.)
anu
entlang
tān
die (Akk.Pl.)
vi
fort
naśya
schwinde (2.Sg.Imp.)
bhrūṇaghni
bhrūṇa 'Keim, Embryo' + ghni 'tötend' → o Keimtöterin (Vok.)
dvādaśadhā nihitaṃ tritasyāpamṛṣṭam manuṣyainasāni tato yadi tvā grāhir ānaśe tāṃ te devā brahmaṇā nāśayantu
Zwölffach niedergelegt, von Trita abgewischt sind die Menschenschulden; wenn dich seitdem die Grāhi ergriffen hat, so sollen die Götter sie dir mit dem heiligen Wort vernichten.
Wort für Wort
dvādaśadhā
zwölffach
nihitaṃ
niedergelegt (Nom.Ptz.)
tritasyāpamṛṣṭam
von Trita abgewischt (Gen.+Nom.Ptz.)
manuṣyainasāni
manuṣya 'Mensch' + enāṃsi 'Schulden' → die Menschenschulden (Nom.Pl.)