Werde windschnell, o Rennpferd, wenn du angeschirrt wirst; ziehe aus, gedankenschnell, auf Indras Antrieb! Die Maruts, die Allbesitzenden, sollen dich anschirren; Tvaṣṭar lege dir Schnelligkeit in die Füße.
javas te arvan nihito guhā yaḥ śyene vāte uta yo 'carat parīttaḥ tena tvaṃ vājin balavān balenājiṃ jaya samane parayiṣṇuḥ
Deine Schnelligkeit, Renner, ist verborgen im Geheimen, die im Falken, im Wind ist, und die ringsum wandert; mit ihr, o Rennpferd, kraftvoll durch Kraft, gewinne den Wettlauf, siegreich im Kampf!
Dein Leib, Rennpferd, der den Leib voranführt, laufe uns Gutes, dir selbst Schutz zu; unbeirrt, zur Stütze des Großen, möge er wie das Licht am Himmel sein eigenes Maß erreichen. [Anm.: Die Verbform „mimīyāt“ und der Bezug von „divīva jyotiḥ“ sind syntaktisch nicht eindeutig.]
Wort für Wort
tanūṣ
der Leib (Nom.)
ṭe
dein (Gen.)
vājin
o Rennpferd (Vok.)
tanvaṃ
den Leib (Akk.)
nayantī
voranführend (Ptz.Nom.f.)
vāmam
Gutes (Akk.)
asmabhyaṃ
uns (Dat.)
dhāvatu
laufe (3.Sg.Imp.)
śarma
Schutz (Akk.)
tubhyam
dir (Dat.)
ahruto
a 'nicht' + hrutaḥ 'abgewichen, krumm' → unbeirrt (Nom.)