Quellen der Menschheit

Atharvaveda-Saṃhitā · Kāṇḍa 6

Sūkta 31

āyaṃ gauḥ pṛśnir akramīd asadan mātaram puraḥ pitaram ca prayant svaḥ

Diese gefleckte Kuh ist herangeschritten; sie hat sich vor die Mutter gesetzt, indem sie zum Vater hin, zum Licht, fortging.

Wort für Wort
āyaṃ
diese (Nom.Sg.)
gauḥ
Kuh (Nom.Sg.)
pṛśnir
gefleckte (Nom.Sg.)
akramīd
ist herangeschritten (3.Sg.Aor.)
asadan
hat sich gesetzt (3.Sg.Aor.)
mātaram
vor die Mutter (Akk.Sg.)
puraḥ
davor
pitaram
zum Vater (Akk.Sg.)
ca
und
prayant
fortgehend (Nom.Sg.Part.)
svaḥ
zum Licht (Akk.Sg.)

antaś carati rocanā asya prāṇād apānataḥ vy akhyan mahiṣaḥ svaḥ

In seinem Lichtraum wandert er, vom Einatem zum Ausatem; der Büffel hat das Licht erschaut.

Wort für Wort
antaś
innen (Adv.)
carati
wandert (3.Sg.Präs.)
rocanā
im Lichtraum (Lok.Sg., sandhi)
asya
seinem (Gen.Sg.)
prāṇād
vom Einatem (Abl.Sg.)
apānataḥ
zum Ausatem (Abl.Sg.)
vy
aus- (Präverb)
akhyan
hat erschaut (3.Sg.Aor.)
mahiṣaḥ
der Büffel (Nom.Sg.)
svaḥ
Licht (Akk.Sg.)

triṃśad dhāmā vi rājati vāk pataṅgo aśiśriyat prati vastor ahar dyubhiḥ

Über dreißig Stätten herrscht die Stimme (Vāc); der Vogel hat sich angelehnt, dem Morgen entgegen, Tag für Tag, mit den Himmelslichtern.

Wort für Wort
triṃśad
dreißig (Akk.Pl., sandhi)
dhāmā
Stätten (Akk.Pl.)
vi
aus- (Präverb)
rājati
herrscht (3.Sg.Präs.)
vāk
die Stimme, Vāc (Nom.Sg.)
pataṅgo
der Vogel (Nom.Sg.)
aśiśriyat
hat sich angelehnt (3.Sg.Aor.)
prati
entgegen
vastor
des Morgens (Gen.Sg.)
ahar
Tag (Akk.Sg.)
dyubhiḥ
mit den Himmelslichtern (Instr.Pl.)

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