skambheneme viṣkabhite / dyauś ca bhūmiś ca tiṣṭhataḥ | / skambha idaṃ sarvam ārpitam ejad / yat prāṇan nimiṣac ca yat || Bhatt. ejat prāṇaṃ
Durch Skambha (die Stütze) sind diese beiden auseinandergestützt: / Himmel und Erde stehen. / In Skambha ist dieses All eingefügt, / was sich regt, was atmet und was blinzelt.
ekacakraṃ vartata ekanemi / sahasrākṣaraṃ pra puro ni paścāt | / ardhenedaṃ pari babhūva viśvaṃ / yad asyārdhaṃ katamaḥ sa ketuḥ ||
Einrädrig rollt es, einfelgig, / tausendsilbig, nach vorn hin, nach hinten hinab [?]. / Mit der [einen] Hälfte hat es dieses All umfasst; / was seine [andere] Hälfte ist – welches Zeichen ist das?
pañcavāhi vahaty agram asya / pṛṣṭayo yuktā anusaṃvahanti | / ayātam asya dadṛśe na yātaṃ / paraṃ nedīyo 'varaṃ davīyaḥ ||
Fünffach gezogen fährt seine Spitze; / die angeschirrten Flanken fahren hinterher. / Sein Nicht-Gefahrenes wurde gesehen, nicht das Gefahrene; / das Fernere [ist] näher, das Nähere ferner.
Erkenne dies, Savitar: / sechs Zwillinge [Paare] und einer, der einzeln geboren ist. / Bei diesem suchen sie Verwandtschaft, / der von diesen der eine Einzelgeborene ist.
Ein Becher mit seitlicher Öffnung, mit nach oben gerichtetem Boden, / in dem Ruhm, allgestaltig, niedergelegt ist; / dort saßen die sieben Ṛṣis beisammen, / die dessen Hüter des Großen wurden.
tisro ha prajā atyāyam āyan / ny anyā arkam abhito +'viśanta | Bhatt. viśantu / bṛhan ha tasthau rajaso vimāno / harito hariṇīr ā viveśa ||
Drei Geschlechter sind darüber hinaus gegangen; / ein anderes trat rings um den Arka [Strahl/Sonne] ein [?]. / Ein Großer stand da, der Vermesser des Raumes; / die Gelben traten in die Gelben ein.
anantaṃ vitataṃ purutrā anantam / antavac cā samakte | / te nākapālaś carati prajānan / vidvān bhūtaṃ yad u bhavyam asya ||
Das Unendliche, weit ausgespannt an vielen Orten, / [und] das Unendliche und das Endliche verbinden sich [?]. / Der Himmelshüter geht dabei umher, wissend, / kundig dessen, was von ihm gewesen ist und sein wird.
āviḥ san nihitaṃ guhā / jaran nāma mahat padam | Bhatt. caran / tatraidaṃ sarvam ārpitam / ejat prāṇan nimiṣac ca yat || Bhatt. prāṇaṃ
Sichtbar, [doch] im Verborgenen niedergelegt, / „Alternd“ mit Namen, großer Standort. / Darin ist dies alles eingefügt, / was sich regt, was atmet und was blinzelt.