yatrāpāṃ puṣpaṃ nihitaṃ / māyayātihitaṃ guhā | / yo vai tad vidyāt pratyakṣaṃ / sa vidyād brāhmaṇaṃ mahat ||
Wo die Blüte der Wasser gelegt ist, / durch Zauber verborgen in der Höhle: / wer dies sichtbar wüsste, / der würde das große Brāhmaṇa (heilige Wissen) kennen.
Das dreifach gesponnene Kleinod (maṇi), himmelfindend, ist niedergelegt; / aufwärts, quer gehe es in die Geschlechter, kundig; / jener Mann, Männer erzeugend durch Ṛta, / soll alle Enden sogleich erreichen.
Die ganze Nacht soll Āditya mit Jātavedas versengen; / von Agni aus zum Himmel aufsteigend, / soll er mich mit Leben salben, / mit Glanz vereint er mich.
gharmaḥ sāhasraḥ samidhā samiddho / 'sapatnāḥ pradiśo me kṛṇotu | / sapatnān sarvān me sūryo / hantu vaiśvānaro hariḥ ||
Gharma, tausendfach, mit Brennholz entzündet, / soll mir die Himmelsrichtungen frei von Nebenbuhlern machen; / alle meine Nebenbuhler / soll Sūrya töten, Vaiśvānara, der Gelbe.
Der erhitzte Gharma soll verbrennen / meine Feindsvettern, die Hasser. / Es sollen [die Feinde] ergreifen, Āditya, / der aufgehende Sūrya, die Kampfbegierigen.
Das weiße, beflügelte, gelbe, leuchtende Brahman / hat als unversiegbares Licht den Himmel überspannt. / Der Gelbe, Beflügelte, zermalmend, schnell, / soll die Nebenbuhler töten mit gewaltigem Schlag.
Der Gelbe, Beflügelte, mit gutem Tag, Furchtlosmacher, / goldfarbig, schwer erreichbar, schnell: / alle meine Nebenbuhler / soll Sūrya Āditya mit seinen Strahlen töten.
mahāntam arthaṃ pari sadya etv / ahorātre vidadhac chukra udyan | / sapatnān sarvān me sūrya / etu vaiśvānaro dahan ||
Zu großem Ziel soll er ringsum sogleich gehen, / Tag und Nacht ordnend, der weiße Aufgehende; / alle meine Nebenbuhler / soll Sūrya, soll Vaiśvānara verbrennend treffen.
Glanz und Glut trägst du im Antlitz, / Wonne, Gedeihen, die Grundlage der Größe. / Ringsum sammelnd gehst du überall zur Herrlichkeit; / unfehlbar, Wahrheit, Ruhm ist dir erhoben.