kutas tau jātau katamaḥ so ardhaḥ / kasmāl lokāt katarasyāḥ pṛthivyāḥ | / vatsau virājaḥ salilād udaitāṃ / tau tvā pṛcchāmi katareṇa dugdhā || Bhatt. taṃ tvā, drugdhā
Woher wurden diese beiden geboren, welches ist jene Hälfte, / aus welcher Welt, aus welcher Erde? / Die beiden Kälber der Virāj stiegen aus dem Salzwasser empor; / dich frage ich nach diesen beiden: mit welchem [Kalb] wurde gemolken? [?]
Der die Flut durch seine Größe zum Brüllen brachte, / der den Schoß dreiseitig machte, liegend [?], / das Kalb, der Wunschmilch-Geber der Virāj, / hat in der Höhle die Leiber abgewandt gemacht.
Die vier großen [Dinge], / deren viertes das Wort abtrennt; / Brahman soll dies wissen, der Weise, durch Askese, / in dem eines verbunden wird, in dem eines.
Vaiśvānaras Abbild ist oben der Himmel, / soweit Agni die beiden Welten auseinanderdrängte; / von dort, vom Sechsten, gehen von jenseits die Lobgesänge, / von hier steigen sie empor zum Sechsten des Tages.
ṣaṭ ṭvā pṛcchāma ṛṣayaḥ kaśyapedaṃ / tvaṃ hi yuktaṃ yuyukṣe yogyaṃ ca | / virājam āhur brahmaṇaḥ pitaraṃ / tāṃ no vi dhehy ṛtuthā sakhibhyaḥ || Bhatt. ṛtathā
Wir sechs Ṛṣis fragen dich, Kaśyapa, dies: / denn du hast das Angespannte und das Anzuspannende angespannt; / Virāj nennt man den Vater des Brahman; / diese ordne für uns, die Freunde, der Ordnung gemäß an.
Der [Virāj], als sie hervorgetreten war, traten die Opfer hervor, / sie, wenn sie da ist, aufsuchend; / in ihrer Weide, bei ihrer Geburt regt sich das Wunderwesen; / sie ist Virāj, ihr Ṛṣis, im höchsten Himmelsraum.
Ohne Atem geht sie durch den Atem der Atmenden; / Virāj geht hinterher zu Svarāj; / die alles berührende, gestaltgemäße Virāj: / die einen sehen sie, die anderen sehen sie nicht [?].
ko virājo mithunatvaṃ pra veda / ka ṛtūn ka u kalpam asyāḥ | / kramān ko asyā bahudhā vidugdhān / ko asyā dhāma katidhā vyuṣṭīḥ ||
Wer kennt die Paarung/ Zwiefalt der Virāj? / Wer die Jahreszeiten, wer ihre Ordnung? / Wer ihre Schritte, vielfach gemolken? / Wer ihre Stätte, wie viele Tagesanbrüche?