bahir bilaṃ nir dravatu / kahāvāhaṃ tavodarāt | / yakṣmāṇāṃ sarveṣāṃ viṣaṃ / nir avocam ahaṃ tvat ||
Nach draußen zur Öffnung soll es fortfließen, / das Kahāvāha [?] aus deinem Bauch. / Das Gift aller Yakṣmas / habe ich aus dir herausgesprochen.
Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 16
bahir bilaṃ nir dravatu / kahāvāhaṃ tavodarāt | / yakṣmāṇāṃ sarveṣāṃ viṣaṃ / nir avocam ahaṃ tvat ||
Nach draußen zur Öffnung soll es fortfließen, / das Kahāvāha [?] aus deinem Bauch. / Das Gift aller Yakṣmas / habe ich aus dir herausgesprochen.
udarāt te pari klomno / nābhyā hṛdayād adhi | / yakṣmodhām antarātmano / bahir nir mantrayāmahe ||
Aus deinem Bauch, rings aus der Lunge [klomān], / aus dem Nabel, vom Herzen her – / den im Innern sitzenden Yakṣma-Herd / besprechen wir hinaus.
yāḥ sīmānaṃ virujanti / mūrdhānaṃ pratyarṣaṇīḥ | / ahiṃsantīr anāmayā / nir dravanti bahir bilam ||
Die [Adern/Gänge], die den Scheitel zerreißen [schmerzen lassen], / (die) am Haupt hin und her strömen – / ohne zu verletzen, ohne Krankheit / fließen sie hinaus nach draußen zur Öffnung.
yā hṛdayam upasarpanty / anutanvanti kīkasāḥ | / (…) || see 3cd
Die sich dem Herzen nähern, / die Knochen [kīkasā] entlang sich ausbreiten – / (ohne zu verletzen, ohne Krankheit / fließen sie hinaus nach draußen zur Öffnung).
yāḥ pārśve uparṣanty / anunikṣanti pṛṣṭīḥ | / (…) || see 3cd
Die an den beiden Seiten strömen, / die Rippen entlang hinabdringen – / (ohne zu verletzen, ohne Krankheit / fließen sie hinaus nach draußen zur Öffnung).
yās tiraścīr uparṣanty / arṣaṇīr vakṣaṇābhyaḥ | / (…) || see 3cd
Die quer strömen, / die aus den Weichen [heraus]strömen – / (ohne zu verletzen, ohne Krankheit / fließen sie hinaus nach draußen zur Öffnung).
yā gudā anusarpanty / āntrāṇi yopayanti ca | / (…) || see 3cd
Die den Mastdarm entlangkriechen / und die Eingeweide durchwirren [yopayanti: verstören] – / (ohne zu verletzen, ohne Krankheit / fließen sie hinaus nach draußen zur Öffnung).
yā majjño anusarpanti / parūṃṣi virujanti ca | / ahiṃsantīr anāmayā / nir dravanti bahir bilam ||
Die dem Mark entlangkriechen / und die Gelenke zerreißen [schmerzen lassen] – / ohne zu verletzen, ohne Krankheit / fließen sie hinaus nach draußen zur Öffnung.
ye aṅgāni madayanti / yakṣmāso ropaṇāsaḥ | / yakṣmāṇāṃ sarveṣāṃ viṣaṃ / nir avocam ahaṃ tvat ||
Die Yakṣmas, die die Glieder berauschen [madayanti], / die zerreißenden [ropaṇa] – / das Gift aller Yakṣmas / habe ich aus dir herausgesprochen.
visalpakasya vidradhasya / vātīkārasya vālajeḥ | / yakṣmāṇāṃ sarveṣāṃ viṣaṃ / nir avocam ahaṃ tvat ||
Des Visalpaka, des Geschwürs [vidradha], / der Windkrankheit [vātīkāra], des Vālaji [?] – / das Gift aller Yakṣmas / habe ich aus dir herausgesprochen.
pādābhyāṃ te kulphābhyāṃ / jaṅgābhyāṃ jānubhyām ūrubhyāṃ / śroṇibhyāṃ pari bhaṃsasaḥ | / anūkyād arṣaṇīr uṣṇihābhyo / grīvābhyaḥ skandhebhyaś / śīrṣṇo rogam anīnaśam ||
Aus deinen beiden Füßen, den Knöcheln, / den Unterschenkeln, den Knien, den Schenkeln, / den Hüften, rings vom Gesäß; / aus dem Rückgrat, den Rippen [arṣaṇī], aus den Nackenpartien [uṣṇihā], / aus den Hälsen, den Schultern, / vom Kopf habe ich das Leiden vertrieben [anīnaśam].
saṃ te śīrṣṇaḥ kapālāni / hṛdayasya ca yo viduḥ | / udyan sūrya ādityo / 'ṅgarogam anīnaśat ||
Zusammen [mit dem, was] deine Schädelschalen [betrifft], / und was sie vom Herzen wissen [?] – / der aufgehende Sonnengott, der Āditya, / hat das Gliederleiden vertrieben.