ya indra iva deveṣv / eti goṣu vivāvadat | / tasya ṛṣabhasyāṅgāni / brahmā saṃ stautu bhadrayā ||
Der wie Indra unter den Göttern / unter den Rindern einherzieht, laut brüllend: / dieses Stieres Glieder / soll der Brahman-Priester mit heilvollem Segensspruch preisen.
Zu seinen Seiten standen Anumati, / Bhagas waren die beiden Anūvṛj- [?]; / die beiden Knie-/Knöchelteile [aṣṭhīvantau] – so sprach Mitra: / ‚Diese beiden gehören mir allein.‘
Die Brust war des Jāmiśaṃsa [Verwandtenverleumders]; / der Soma-Krug wurde hingestellt. / Dem Aufstehenden sprachen sie die Füße zu, / als sie den Stier zurechtlegten [zerteilten].
Diese gaben der Saramā die Kuṣṭhikās [?], / den Schildkröten setzten sie die Hufe zu; / den Mageninhalt [ūbadhya] von ihm hielten sie / für die Würmer, für die Śvavartas [?].
Mit beiden Hörnern stößt er die Rakṣas fort, / mit dem Blick erschlägt er die Missgunst (Arāti); / mit beiden Ohren hört er Gutes – / der, der der Herr der Rinder ist, der Aghnya.
Ein Opfer mit Hunderten [an Gaben] bringt der dar; / ihn bedrängen die Feuer nicht; / ihn erquicken alle Götter, / der als Brāhmaṇa den Stier darbringt.