Der Brahmacārin, eifrig, wandelt zwischen beiden Welten, / in dem die Götter einmütig werden. / Er trägt die Erde und den Himmel, jenen dort; / er soll seinen Lehrer durch Askese erfüllen.
Der Lehrer, den Brahmacārin an sich heranführend, / macht [ihn] zum Embryo in seinem Inneren. / Drei Nächte trägt er ihn im Leib; / den Geborenen zu sehen kommen die Götter zusammen. / Dem Brahmacārin folgen Väter, Menschen, Götterleute, / Gandharvas, alle nach.
Dreiunddreißig, dreihundert, sechstausend: / alle diese Götter erfüllt er durch Askese. / Diese Erde ist das Brennholz, der Himmel das zweite, / und den Luftraum erfüllt er mit Brennholz. / Der Brahmacārin, mit Brennholz, gegürtet, / erfüllt durch Mühe und Askese die Welten.
Als Erster geboren aus dem Brahman ist der Brahmacārin, / Glut tragend, aus der Askese hervortretend; / aus ihm [ist] das Brāhmaṇa, das höchste Brahman geboren, / und alle Götter zugleich mit dem Unsterblichen.
Der Brahmacārin, mit Brennholz entzündet, / das schwarze [Antilopenfell] tragend, geweiht, langbärtig: / er geht rasch vom östlichen zum westlichen Meer, / die Welten umfassend, immer wieder hin und her laufend.
Der Brahmacārin, Brahman erzeugend, / die Wasser, die Welt, Prajāpati, / Parameṣṭhin, Virāj: / im Schoß des Unsterblichen Embryo geworden, / ist er Indra geworden und hat die Asuras zerschmettert.
Diese Erde und den Himmel hat der Brahmacārin als Erster / als Almosen erbettelt; / sie, das Brahman machend, verehren mit Brennholz; / in diesen beiden sind alle Welten befestigt.
Der Lehrer hat die beiden Himmelsräume gezimmert, / die beiden weiten, tiefen: Erde und Himmel. / Diese beiden hütet der Brahmacārin durch Askese; / an ihnen freuen sich die Götter beim gemeinsamen Gelage.
Der eine diesseits, der andere jenseits: / in der Höhle verborgen sind zwei Schätze des Brahmanen. / Diese beiden hütet der Brahmacārin durch Askese; / das macht der Wissende zum vollständigen Brahman.