Wohltuend seien dir die Pflanzen, die nicht erkauften [?], / die überwältigenden Kräuter, die gepriesen sind; / sie sollen – mit Sarasvatī, der Ältesten der Wasser [?] – / unser Rind, Ross, Mensch, Vieh retten.
Honigreich war die Wurzel, honigreich die Spitze von ihnen, / honigreich die Mitte der Pflanzen; / honigreich Blatt, honigreich ihre Blüte; / aus Honig entstanden, Speise des Unsterblichen; / Schmalz [und] Speise melken sie, [die Kühe] voran [?].
Wie vor dem Brüllen des Löwen, vor den Pflanzen, / wie vor Agni zittern sie vor den Herbeigebrachten; / der Yakṣma der Rinder, der Menschen soll, durch die Pflanzen / weggestoßen, dem schiffbaren Strom nach hinweggehen.
yāś cāhaṃ veda vīrudho / yāś ca paśyāmi cakṣuṣā | / ajñātā jānīmaś ca yā / yāsu vidmasi saṃbhṛtam | / sarvāḥ samagrā oṣadhīr / bodhantu vacaso mama ||
Und welche Pflanzen ich kenne / und welche ich mit dem Auge sehe, / und die unbekannten und die wir kennen, / in denen wir Zusammengetragenes wissen: / alle, vollzählig, die Pflanzen / sollen mein Wort vernehmen.
yā rohanty āṅgirasīḥ / parvateṣu sameṣu ca / vīrudho viśvabheṣajīḥ | / tā no mayasvatīḥ śivā / oṣadhīḥ santu śaṃ hṛde ||
Die Āṅgirasī-Pflanzen, die wachsen / auf Bergen und in Ebenen, / die Kräuter, alle Heilmittel: / diese sollen uns glücksreich, / wohlwollend sein, wohltuend fürs Herz.
aśvattho darbho vīrudhāṃ / somo rājāmṛtaṃ haviḥ | / vrīhir yavaś ca bheṣajau / divas putrāv amartyau ||
Aśvattha, Darbha unter den Pflanzen, / Soma, der König, Unsterblichkeit, Opfergabe; / Reis und Gerste, beide Heilmittel, / Söhne des Himmels, unsterblich.