Binde auch den Übelwollenden die Mäuler zu; richte diesen Donnerkeil auf die Nebenbuhler. / Von Indra gegeben, die erste Śataudanā (Hundertreis-Speise), die Feindesschlägerin, [ist sie] dem Opferherrn ein [freier] Weg.
bālās te prokṣaṇīḥ santu / jihvā saṃ mārṣṭv aghnye | / śuddhā tvaṃ yajñiyā bhūtvā / divaṃ prehi śataudane ||
Deine Schwanzhaare sollen die Sprengwasser sein; die Zunge soll [dich] abstreifen [?], Aghnyā (unantastbare Kuh). / Rein und opferwürdig geworden, geh zum Himmel, Śataudanā.
yaḥ śataudanāṃ pacati / kāmapreṇa sa kalpate | Bhatt. si / prītā hy asya ṛtvijaḥ / sarve yanti yathāyatham ||
Wer die Śataudanā kocht, dem gelingt [sein Vorhaben] durch die Wunscherfüllerin; / denn zufrieden mit ihm gehen alle seine Priester, ein jeder an seinen Platz.
ye te devi śamitāraḥ / paktāro ye ca te janāḥ | / ete tvā sarve gopsyanti Bhatt. gopsanti / maibhyo bhaiṣīḥ śataudane ||
Die Göttin, deine Schlächter (śamitāraḥ) und die Köche, die deine Leute sind: / diese alle werden dich behüten; fürchte dich nicht vor ihnen, Śataudanā.
sa svargam ā rohati / yatrādas tridivaṃ divaḥ | / hiraṇyajyotiṣaṃ kṛtvā / yo dadāti śataudanām ||
Der steigt zum Himmel hinauf, wo jener dritte Himmel (tridiva) des Himmels ist, / der die Śataudanā gibt, nachdem er [sie] golden leuchtend gemacht hat.