upamitaḥ pratimito / 'tho parimitaś ca yāḥ | / śālāyā viśvavārāyā / naddhāni vi cṛtāmasi ||
Was an Abgemessenem, Zugemessenem und ringsum Bemessenem [an der Halle vorhanden] ist – / die Verknotungen der allumfassenden Halle (Viśvavārā) / lösen wir auf.
yat te naddhaṃ viśvavāre / pāśo granthiś ca yaḥ kṛtaḥ | / bṛhaspatir ivāhaṃ balaṃ / vācā vi sraṃsayāmi tat ||
Was dir, Viśvavārā, an Fessel gebunden ist / und welcher Knoten gemacht wurde – / wie Bṛhaspati die Kraft [des Bala?] / lasse ich das mit dem Wort erschlaffen.
Er hat [sie] gespannt und fest zusammengezurrt, / einen festen Knoten hat er dir gemacht; / die Gelenke kennend wie ein Schlächter / lösen wir sie durch Indra auf.
saṃdaṃśānāṃ paladānāṃ / pariṣvañjalyasya ca | Bhatt. paruṣyaṃjalyasya / sarvā mānasya patnyā te / naddhāni vi cṛtāmasi ||
Von den Zangen(-Hölzern), den Strohbündeln (palada), / und vom Umschlingenden (pariṣvañjalya) – / all deine Verknotungen, Gattin des Māna (des ‚Maßes‘), / lösen wir auf.
vaṃśānāṃ te nahanāni / prāṇāhasya tṛṇasya ca | / pakṣāṇāṃ viśvavāre te / naddhāni vi cṛtāmasi ||
Die Verschnürungen der Bambussparren, / des Prāṇāha (Querband) und des Grases (der Dachdeckung), / der Seitenflügel (pakṣa) – deine, Viśvavārā, / Verknotungen lösen wir auf.
yāni te antaḥ śikyāny / ābedhū raṇyāya kam | / pra te tāni vi cṛtāmasi Bhatt. cetāni / śivā mānasya patni na / uddhitā tanve bhava ||
Welche Schlingen (śikya) an dir innen sind, ābedhū [?] zur Freude – / die lösen wir dir vollständig. / Gnädige Gattin des Māna, / sei uns aufgerichtet [und] dem Leib [ein Segen].
Das Netz (akṣu) und das Flechtwerk (opaśa), ausgespannt, / tausendmaschig, in der Mitte [?], / das Verstrickte und Aufgelegte / lösen wir mit dem Brahman auf.
amutrainam ā gacchatād Bhatt. gacchatāṃ / dṛḍhā naddhā pariṣkṛtā | / tasyās te vi cṛtāmasy / aṅgamaṅgaṃ paruṣparuḥ ||
Dorthin [ins Jenseits] soll es ihn (?) gelangen lassen, die fest Verknotete, Hergerichtete [?]; / von ihr, von dir, / lösen wir Glied für Glied, / Gelenk für Gelenk.