Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 16

Hymne 16.20 Die Vaśā-Kuh, Yakṣma und die Einzahl

kevalīndrāya duduhe hi gṛṣṭir / vaśaṃ pīyūṣaṃ prathamaṃ duhānā | / athātarpayac caturaś caturdhā / devān manuṣyām̐ asurān utarṣīn ||

Die Gṛṣṭi-Kuh molk allein für Indra – die Vaśā, die zuerst die Biestmilch melkte; / da sättigte sie vierfach die vier: / die Götter, die Menschen, die Asuras und die Ṛṣis.

aṣṭendrasya ṣaḍ yamasya / ṛṣīṇāṃ sapta saptadhā | / apo manuṣyān oṣadhīs / tān u pañcānu secire ||

Acht [gehören] Indra, sechs Yama, / der Ṛṣis sieben, siebenfach; / die Wasser, die Menschen, die Pflanzen: / auf diese fünf hin haben sie [die Milchströme] sich ergossen [?].

ko nu gauḥ ka ekarṣiḥ / kim u sāma kā āśiṣaḥ | / yakṣmaṃ pṛthivyām ekavṛd / ekartuḥ katamo nu saḥ ||

Welche ist die Kuh, wer der eine Ṛṣi, was das Sāman, welche die Segenswünsche? / Yakṣma auf der Erde, das Einfach-Seiende, die eine Jahreszeit: / welches von ihnen ist das?

eko gaur eka ekarṣir / ekaṃ sāmaikadhāśiṣaḥ | / yakṣmaṃ pṛthivyām ekavṛd / ekartur nāti ricyate ||

Eine ist die Kuh, einer der Ṛṣi, ein Sāman, einfach sind die Segenswünsche; / Yakṣma auf der Erde, das Einfach-Seiende, die eine Jahreszeit / wird nicht überschritten [bleibt nicht übrig].