ā rabhasvemām amṛtasya śnuṣṭim / acchidyamānā jaradaṣṭir astu te | / asuṃ ta āyuḥ punar ā bharāmi / rajas tamo mopa gā mā pra meṣṭhāḥ ||
Ergreife diese Willfährigkeit (śnuṣṭi) des Unsterblichen [?]; / unzerbrochen soll dein Erreichen des Alters sein. / Lebenshauch, Leben bringe ich dir wieder; / geh nicht zu Dunst und Finsternis, stirb nicht.
Komm zum Licht der Lebenden, zur Welt; / ich hole dich für hundert Herbste; / längeres, weiteres Leben mache ich dir; / die Todesfesseln, die Verwünschungen sollen [dich] loslassen.
vātāt te prāṇam avidaṃ / sūryāc cakṣur ahaṃ pari | / yat te manas tvayi tad dhārayāmi / saṃ vitsvāṅgair vada jihvayālapan ||
Vom Wind habe ich für dich den Lebenshauch, / von der Sonne das Auge ringsum gefunden; / was dein Sinn ist, das halte ich in dir fest; / vereinige dich mit deinen Gliedern, sprich, mit der Zunge redend.
Mit dem Atem der Zweifüßler, der Vierfüßler / fache ich dich an wie ein entstandenes Feuer; / Verehrung deinem Auge, Tod, / Verehrung habe ich deinem Lebenshauch dargebracht.
Die Jīvalā, die Naghāriṣā (Nicht-Schädigende), / die lebende, heilkräftige Pflanze, ich [rufe], / die Rettende, die Überwältigende, / die Kraftvolle, die Arundhatī; / hier rufe ich [sie] für diesen zur Unversehrtheit.
Sprich für [ihn] ein, greife [ihn] nicht an, lass diesen los; / dein eigen sei er, solange er lebt; er soll hier [ein Leben] ganzer Jahre haben [?]. / Bhava und Śarva, erbarmt euch, gewährt Schutz; / das Übel wegdrängend, gebt Leben.
devānāṃ hetiḥ pari tvā vṛṇaktu / pārayāmi rajasa ut tvā mṛtyor apīparam | Bhatt. u(t) tvā / ārād agniṃ kravyādaṃ nirūhan Bhatt. niruhaṃ / jivātave te paridhiṃ dadhāmi ||
Das Geschoss der Götter soll dich umgehen; / ich führe [dich] hinüber vom Dunst her, empor habe ich dich aus dem Tod hinübergeführt; / den fleischfressenden Agni habe ich weit fortgeschafft [?]; / zum Leben lege ich dir eine Umfriedung (paridhi) um.
Für diesen, Tod, sprich ein; / erbarme dich seiner, von hier weg soll dieser [wieder] kommen; / unversehrt, ganzgliedrig, gut hörend, bis ins Alter, / soll er mit hundertjährigem Selbst Genuss erlangen. [Anm.: Text evtl. „śatahāyana ātmanā“ zu lesen.]
Was dein Hinführen in den Dunst-Raum ist, Tod, [dem] ich nicht [?] missachtet hätte: / von daher diesen auf den Pfaden schützend / machen wir ihm das Brahman zum Panzer. [Anm.: anavadhariṣyam unklar]