Mit dem Nichtfleisch-fressenden Körper, Jātavedas, / dem deinen, der durch Tapas mit dem Himmel gleichen Schoß hat: / damit erhitze ich diesen Odana; / damit gewähre uns, Agni, großen Schutz.
Mit den Soma-Stängeln geordnet [?], esst; / setzt euch auf den Rücken der Aditi. / Die dein Gefäß, Odana, in der Götterweg-Welt kennen, / das hölzerne, die Menschen: / für sie sei der Himmel gefäßgroß [?]; / die Erde kennen wir als dein Gefäß.
Diese Wasser sollen zu dir kommen, Odana, / schmalztriefend, mit Milch mehrend. / Du stützt den Himmel, die Erde und den Himmelsraum / und den Luftraum füllst du mit Svadhā.
yāvantās taṇḍulās ta rtasya viṣṭhās Bhatt. proposes to emend stha ṛtasya / tāvanto yajñās ta rtasya dohāḥ | Bhatt. proposes to emend stha ṛtasya / tāvatī svadhā ghṛtapṛṣṭho me astu- / -ūrjaṃ duhāṃ madhupṛcaṃ vyoman ||
Soviele Reiskörner es sind – sie sind Verteilungen der Ordnung; / soviele Opfer – sie sind Melkungen der Ordnung. / Soviel Svadhā, schmalzrückig sei mir / Kraft, die honigberührend im Himmelsraum melkt.
yam odanaṃ pacāmi śraddadhānaḥ / pātrīpūraṃ ghṛtapṛṣṭhaṃ juṣāṇaḥ | / sa me mā kṣeṣṭa sadam aśyamāno Bhatt. me māṃ kṣeṣṭha sadamiṣyamāṇo / yamasya loke parame vyoman ||
Den Odana, den ich vertrauensvoll koche, / gefäßfüllend, schmalzrückig, gern annehmend: / der soll mir nicht schwinden, wenn ich ihn stets esse, / in Yamas Welt, im höchsten Himmelsraum.
odanaḥ pātreṇa saha dakṣiṇayā / brāhmaṇebhyo datto amṛtatve dadhāti | / sūryasya dhrājīr anu raśmīn āgan Bhatt. raśmīna āgan / divas pṛṣṭhān śakuna iva rohan ||
Der Odana, mit dem Gefäß samt der Dakṣiṇā / den Brahmanen gegeben, verleiht Unsterblichkeit. / Zu den Strahlen der Sonne, zu ihren Lichtbahnen bin ich gegangen, / wie ein Vogel die Rücken des Himmels ersteigend.
Ich verbinde mit dem Atem den Atemträger, / mit Kraft, Milch und Segen. / Geh zur Āstāva-Stätte [?], wo die Welt der Wohltäter ist; / sie sollen dich essen, die sich rechts [südlich] niedergesetzt haben.
Fahre mit dem Agniṣṭoma auf gleichem Wagen; / dann geh zu Uktha und Atirātra. / Als Zweinächtiges, Dreitägiges erreiche [sie], / dann besteige das Viernächtige wie einen Wagen.
catūrātreṇa kalpamāno hi yāhy / atha saptarātraṃ daśarātraṃ ca gaccha | / dvādaśāhaṃ paribhūya viśvata / ekaviṃśatyā vi mṛdho nudasva ||
Durch das Viernächtige zubereitet fahre; / dann geh zum Siebennächtigen und Zehnnächtigen. / Nachdem du das Zwölftägige rings überwältigt hast, / vertreibe mit dem Einundzwanzigsten die Feinde.
ekaviṃśatyā vi mṛdho hi yāhy / athaikacatvāriṃśatopa yāhy ekam | / trayastriṃśatāmṛto bhūtvā / trimāsyam odanānv ārabhasva ||
Mit dem Einundzwanzigsten vertreibe die Feinde; / dann fahre mit dem Einundvierzigsten, einen [weiteren]; / mit den Dreiunddreißig unsterblich geworden, / nimm die dreimonatigen Odanas in Angriff.