Die lichtvolle Welt der Rechtgetanen begehrend, / gibt er dem Brahmanen den Pañcaudana-Bock. / Durchdringe [ihn], gewinne für ihn die Welt; / freundlich, angenommen, sei uns.
Der Bock setzt im dreifachen Firmament, dreifachen Himmel, dreifachen Rücken, / in der Welt der Rechtgetanen den Gebenden nieder. / Du, der dem Brahmanen gegebene Pañcaudana, / mögest den Geber mit Sättigung sättigen.
ajo hy agner ajaniṣṭa śokād / vipro viprasya sahaso vayodhāḥ | / hutam iṣṭam abhipūrtaṃ vaṣaṭkṛtaṃ / tad devā ṛtuśaḥ kalpayantu ||
Der Bock ist ja aus Agnis Glut geboren, / ein Weiser, des Weisen [Sohn], aus Kraft, Lebenskraft spendend. / Das Geopferte, Gespendete, das Verdienst, das mit „vaṣaṭ“ Dargebrachte – / das sollen die Götter jahreszeitengerecht zurichten.
etās tvāja dhārā upa yantu viśvataḥ Bhatt. tvāda, but with proposal of emend. / somyā devīr ghṛtapṛṣṭhā madhuścutaḥ | / stabhāna pṛthivīṃ divaṃ sacasva / nāke tiṣṭhāsy adhi saptaraśmau ||
Diese Ströme sollen zu dir kommen, Bock, von überallher, / die somischen, göttlichen, ghee-rückigen, honigträufelnden. / Stütze Erde und Himmel, halte dich an [sie]; / im Firmament stehst du, oben im Siebenstrahligen.
Den Pañcaudana mit fünf Fingern / hebe mit dem Löffel fünffach heraus, diesen Odana. / Schreite aus in die östliche Richtung, die südliche, die westliche, / die nördliche, die feste und die obere Richtung.