Tausendrückig, hundertströmig, unvergänglich, / der Brahmaudana, Götterweg, Himmel: / diese [Erde] dir lege ich hin mit Nachkommenschaft [?]; ... / sei gnädig, mir allein, dem Abgabe-Darbringer.
ud ehi vediṃ prajayā vardhayainaṃ / nudasva rakṣaḥ prataraṃ dhehy enam | / śriyā samānān ati sarvānt syāma- Bhatt. sarvāṃ / -adhaspadaṃ dviṣataḥ pādayema ||
Steh auf zum Altar, lass ihn mit Nachkommen wachsen, / stoße die Rakṣas fort, setze ihn weiter hin. / An Glanz übertreffen wir alle Gleichen; / wir wollen die Feinde nach unten fallen lassen.
Durch Ṛta gezimmert, im Sinn gelegt ist diese, / des Brahmaudana Altar, zuerst niedergelegt. / Bring den reinen Anteilhalter [aṃśadhrī] her, o Frau, / dort setze den Reis der Göttlichen nieder.
Aditis Hand, diese zweite Opferkelle, / die die sieben Ṛṣis, die Wesen-Schöpfer, machten – / sie, die Glieder des Reisgerichts kennend, / soll die Kelle auf dem Altar ihn aufschichten.
Gekocht [sollen] dich, die Opfergabe, die Götter umsitzen; / Agni, kriech hinein, setz dich wieder auf ihn. / Von Soma gereinigt, setz dich in den Leib der Brahmanen; / deine Ṛṣi-Abkömmlinge, die Essenden, sollen nicht Schaden nehmen.
Soma, König, verleihe Eintracht / diesen guten Brahmanen, die sich dir nähern. / Die Ṛṣis, Ṛṣi-Abkömmlinge, aus Askese Geborenen / rufe ich beim Brahmaudana, gut anrufbar.
imā āpo madhumatīr ghṛtaścyuto / brahmaṇāṃ hasteṣu pra pṛthak sādayāmi | / yatkāma idam abhiṣiñcāmi vo 'ham / indro marutvāṃs tad adād idaṃ me ||
Diese honigreichen, schmalztriefenden Wasser / setze ich in die Hände der Brahmanen einzeln. / Wünschend, was ich euch hiermit übergieße, / soll Indra mit den Maruts das mir geben.
idaṃ me jyotir amṛtaṃ hiraṇyaṃ / pakvaṃ kṣetrāt kāmadughā ma eṣā | / idaṃ dhanaṃ ni dadhe brāhmaṇeṣu / kṛṇve panthāṃ pitṛṣu yaḥ svargaḥ ||
Dies ist mein Licht, Unsterblichkeit, Gold, / vom Feld gereift; diese ist mir die Wunschmelkende. / Diesen Reichtum lege ich bei den Brahmanen nieder; / ich bahne den Weg zu den Vätern, der zum Himmel [führt].
Ins Feuer, ins Jātavedas-Feuer wirf die Spelzen; / abseits [wisch] die Kambūkas [?] weg, diese. / Diesen Anteil haben wir vernommen, den des Hausherrn [?], / und wir kennen den Anteil der Nirṛti.
Dem Müden [Mühenden], dem Kochenden, dem Pressenden sei [gnädig]; / lass ihn in die Himmelswelt aufsteigen, / mit dem er, aufgestiegen, das Höchste erreiche, / was [ihm zusteht als] Lebenskraft.