yad gāyatre adhi gāyatram āhitaṃ / traiṣṭubhād vā traiṣṭubhaṃ niratakṣata | / yad vā jagaj jagaty āhitaṃ padaṃ / ya it tad vidus te amṛtatvam ānaśuḥ ||
Wenn Gāyatra auf Gāyatra gelegt ist, / oder das Traiṣṭubha aus dem Traiṣṭubha herausgehauen wurde, / oder was im Jagatī der Jagat-Vers als Pāda gelegt ist – / die, die dies wissen, haben Unsterblichkeit erreicht.
Mit dem Gāyatra misst man die Strophe (arka), / mit der Strophe das Sāman, mit dem Traiṣṭubha den Zuruf; / mit dem Zuruf den Zuruf, mit Zweifüßigem, Vierfüßigem, / mit der Silbe messen sie die sieben Rhythmen.
jagatā sindhuṃ divy askabhāyad / rathantare sūryaṃ pary apaśyat | / gāyatrasya samidhas tisra āhus / tato mahnā pra ririce mahitvā ||
Mit dem Jagat stützte er den Strom im Himmel, / im Rathantara sah er die Sonne ringsum. / Des Gāyatra drei Feuerholzscheite nennen sie; / darüber hinaus übertraf er an Größe.
upa hvaye sudughāṃ dhenum etāṃ / suhasto godhug uta dohad enām | / śreṣṭhaṃ savaṃ savitā sāviṣan / no 'bhīddho gharmas tad u ṣu pra vocam ||
Ich rufe diese gute Milchkuh; / ein geschickthändiger Melker soll sie melken. / Bestes Pressen soll Savitṛ uns antreiben; / das entzündete Gharma – das will ich wohl verkünden.
Muhend, Herrin der Güter, Gattin der Vasus, / das Kalb suchend, kam sie im Geist herbei. / Die Nichttötbare hier soll den Aśvins Milch melken; / sie soll zu großem Glück wachsen.
Die Kuh brüllte zum blinzelnden Kalb hin, / machte „hiṅ“ am Kopf, um zu muhen. / Nach dem zischenden Gharma verlangend, / brüllt sie und spendet mit Milchströmen.
ayaṃ sa śiṅkte yena gaur abhīvṛtā / mimāti māyuṃ dhvasanāv adhi śritā | / sā cittibhir ni cakāra martyaṃ / vidyud bhavantī prati vavrim auhata ||
Dies ist der, nach dem sie schnaubt, von dem umgeben die Kuh brüllt, / an den Nüstern angelehnt [?]. / Sie machte mit Einsichten den Sterblichen … / als Blitz werdend rief sie der Hülle gegenüber.
Der Blitz, auf dem Rücken des Wassers schimmernd – / den Jugendlichen verschlang der Greis. / Sieh des Gottes Dichtung in ihrer Größe: / heute starb er, der gestern atmete.
Der Nichtruhende, Rasche, Lebendige, / bebend, doch fest inmitten der Wohnstätten: / das Leben des Toten wandelt mit Eigenkräften, / unsterblich, dem Sterblichen von gleichem Schoß.
apaśyaṃ gopām anipadyamānam / ā ca parā ca pathibhiś carantam | / sa sadhrīcīḥ sa viṣūcīr vasāna / ā varīvarti bhuvaneṣv antaḥ ||
Ich sah den Hirten, der sich nicht niederlässt, / auf Wegen hin und her wandelnd. / Er, die zusammen- und auseinanderlaufenden [Räume] tragend, / rollt hin und her in den Welten.