Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 16

Hymne 16.73 Odana: Schutz der Gaben

yā te tanūr apacakrāma mṛtyor / devānāṃ sakhyam abhi jīvalokam | / apsucarā gahvareṣṭhā mahitvā / tasyām eṣaḥ suhuto astv odanaḥ / so asmākam astu parame vyoman ||

Dein Körper, der vom Tod weggewichen ist, / zur Freundschaft der Götter, zur Lebenswelt, / wasserdurchziehend, in der Tiefe weilend in Größe: / in dem sei dieser Odana wohlgeopfert. / Er soll unser sein im höchsten Himmelsraum.

aheḍamānābhy ehi no gṛhaṃ / saṃkāśaṃ bhadre sumanā aghorāḥ | / prati tvā varṣavṛddham etu ||

Ungehalten komm zu unserem Haus, / zusammen anzuschauen, Gute, gutgesinnt, nicht schrecklich; / dir soll der regen-gewachsene [Reis] entgegenkommen.

eṣā naḥ svadhā navagaj janitry / amṛteṣv amṛtāhutābhūt | / tān no gopāya sadam apramādam / āsmākam aitor anu rakṣa jāgṛhi ||

Dies ist unsere Svadhā, die neunfach gehende Erzeugerin [?]; / unter den Unsterblichen ist sie Unsterblichkeitsopfer geworden. / Diese behüte uns beständig ohne Unachtsamkeit; / bis zu unserem Kommen beschütze, wache.

ye no nidhim abhidāsanty etaṃ / pravāhaṃ proḍhaṃ yamarājye | / rājā teṣāṃ varuṇa indriyāṇy / abhi tiṣṭḥatu harasā daivyena | / etaṃ sadhasthāḥ pari vo dadāmy / anukhyātā yajñapatir yad āyat ||

Die diesen Schatz bedrohen, / den Strom des Fortgetragenen in Yamas Reich – / deren Kräfte soll König Varuṇa überwältigen / mit göttlicher Glut. / Diesen übergebe ich euch, Mitsitzende; / ungenannt, wenn der Opferherr kommt.

ya ākhidanti vikhidanti dattaṃ / vi gṛhṇate dakṣiṇā nīyamānāḥ | / tān indro devo maghavāñ chacīpatir Bhatt. śacīpatir / agnimedī pradahann etu śakraḥ | / bṛhaspatir varuṇaḥ soma indro / mamaiva dattaṃ kevalaṃ kṛṇvantu ||

Die die Gabe zerhacken, zerspalten, / die gegebene Dakṣiṇā beim Hinführen an sich reißen: / diese soll Indra, der Gott, der Gabenreiche, Herr der Śacī, / der Mächtige, verbrennend angehen, der Agni-medī [?]. / Bṛhaspati, Varuṇa, Soma, Indra / sollen mir allein die Gabe ganz machen.