trir yātudhānaḥ prasitiṃ ta etv / ṛtaṃ yo agne anṛtena hanti | / tam arciṣā sphūrjayañ jātavedaḥ / samakṣam enaṃ gṛṇate ni vṛṅdhi ||
Dreimal soll der Yātudhāna in deine Schlinge geraten, / der, Agni, das Rechte (ṛta) mit Falschheit schlägt; / ihn, mit Glut donnernd, Jātavedas, / wirf vor den Augen des Sängers nieder.
Wenn heute, Agni, ein Paar geflucht hat, / wenn Sänger ein hartes Wort erzeugten: / aus Zorn, aus Sinn wird ein Pfeil geboren; / mit diesem durchbohre die Yātudhānas ins Herz.
Weg zerschlage mit Glut die Yātudhānas; / weg, Agni, zerschlage die Rakṣas mit Hitze; / weg mit der Flamme zerschlage die Mūradevas; / weg zerschlage die Lebens-Gierigen, Glühenden.
Weg sollen heute die Götter das Krumme (den Trug) zerschlagen; / die Verwünschungen sollen zu ihm zurückkehren, ausgesandt; / durch das Wort sollen die Pfeile den Dieb ins Mark treffen; / ganz in die Schlinge gehe der Yātudhāna.
sanād agne mṛṇasi yātudhānān / na tvā rakṣāṃsi pṛtanāsu jigyuḥ | / anu daha sahamūrān kravyādo / mā te hetyā mukṣata daivyāyāḥ ||
Von alters her, Agni, zermalmst du die Yātudhānas; / dich haben Rakṣas in Schlachten nicht besiegt; / verbrenne die Fleischfresser samt der Wurzel [?]; / von deinem göttlichen Geschoss sollen sie nicht loskommen.
Wer sich mit Menschenfleisch salbt, / wer als Yātudhāna mit Rossvieh [Pferdefleisch], / wer die Milch der Unantastbaren Kuh nimmt, Agni: / deren Köpfe schneide mit Glut ab.
Die Jahresmilch der Kuh: / davon soll der Yātudhāna nicht essen, der Menschenblickende. [Anm.: Text „māsīd“, verbessert zu „māśīd“] / Wer von der Biestmilch, Agni, sich sättigen will: / den, ihm entgegen, durchbohre mit Glut ins Mark.
Das Gift der Kühe sollen die Yātudhānas trinken; / die Übelgesinnten sollen abgehackt werden, [Aditi zuliebe] [?]; / fort soll sie der Gott Savitar hingeben; / sie sollen den Anteil an den Pflanzen verlieren.
tvaṃ no agne adharād udaktas / tvaṃ paścād uta rakṣā purastāt | / prati tye te ajarāsas tapiṣṭhā Bhatt. te te / aghaśaṃsaṃ śośucato dahantu ||
Du, Agni, von unten, von Norden, / du von hinten und von vorn schütze uns; / diese deine unalternden, heißesten [Flammen] / sollen den Unheilverkünder, den Glühenden, verbrennen.
Von hinten, von vorn, von unten, von oben / schütze ringsum als Seher mit seherischer Kraft, Agni; / als Freund den Freund, unalternd den Alternden, / bist du, Agni, unsterblich, uns Sterblichen [ein Schützer].