Führe diesen heran, fasse ihn an; zur Welt der Rechtgetanen / soll er gehen, wissend. / Nachdem er die Finsternisse vielfach durchschritten hat, weithin sehend, / soll der Bock den dritten Himmel besteigen.
Wasche die Füße ab, was er an Fehlgehen (Missetat) begangen hat; / mit reinen Hufen soll er ausschreiten, wissend. / Die lichtvolle Welt der Rechtgetanen begehrend, / schreite im dritten Firmament aus.
Schneide mit dem Dunklen [Messer] diese Haut entlang, Zerleger, / Glied für Glied mit dem Messer; nicht sollst du dir mehr darüber hinaus vornehmen [?]. / Nicht schädigend richte ihn nach den Gelenken zu; / in die Mitte der Rechtgetanen bette diesen.
bhūmyāṃ tvā bhūmim adhi dhehy etām / ā siñcodakam ava dhehy enam | / pary ādhattāgninā śamitāraḥ / śṛto gacchatu sukṛtāṃ yatra lokaḥ || Bhatt. śṛco
In die Erde – dich, [in diese] Erde – setze [ihn/dich]; / gieße Wasser dazu, lege ihn nieder. / Die Zerleger sollen [ihn] mit Agni umgeben; / gekocht soll er dorthin gehen, wo die Welt der Rechtgetanen ist.
Steige von hier empor – auch wenn du ringsum ungegart warst – / aus dem gebratenen Topf (caru) in das dritte Firmament. / Aus Agni bist du als Agni entstanden; / lichtvoll geh dorthin, wo die Welt der Rechtgetanen ist.
Der Pañcaudana, fünffach schreite aus, / im Begriff, fünf Lichter zu besteigen. / Geh in die Mitte der Opfernden, der Rechtgetanen; / gewinne für ihn die lichtvolle Welt.
ajam evāgnim ajam ij jyotir āhur / ajaṃ brahmaṇe jīyatā deyam āhuḥ | / ajas tamāṃsy apa hanti dūram / asmiṃl loke śraddadhānena dattaḥ || Bhatt. asmilloke
Den Bock nennen sie Agni, den Bock das Licht; / den Bock nennen sie die dem Brahmanen zu gebende Gabe [?]. / Der Bock vertreibt die Finsternisse weit, / wenn er in dieser Welt von einem Gläubigen gegeben wird.
etad vo jyotiḥ pitaras tṛtīyaṃ / pañcaudanaṃ brahmaṇe 'jaṃ dadāti | / ajas tamāṃsy apa hanti dūraṃ / pañcaudano brahmaṇe dīyamānaḥ ||
Dies ist euer drittes Licht, ihr Väter: / den Pañcaudana-Bock gibt er dem Brahmanen. / Der Bock vertreibt die Finsternisse weit, / der Pañcaudana, wenn er dem Brahmanen gegeben wird.
pañcaudano brahmaṇe dīyamāno / 'jo nākam ā kramatāṃ tṛtīyam | / vicakramāṇaḥ sukṛtasya loke / sa jyotiṣā tamo apa hanti dūram ||
Der dem Brahmanen gegebene Pañcaudana, / der Bock soll den dritten Himmel besteigen; / ausschreitend in der Welt des Guten / vertreibt er mit Licht die Finsternis weit.
ajā kramasva sukṛtāṃ yatra lokaḥ / śarabho nu catto ati durgāṇi neṣataḥ | Bhatt. proposes to emend neṣaḥ / pañcaudano brahmaṇe dīyamāno / viśvarūpā kāmadughāsy ekā ||
Bock, schreite aus, wo die Welt der Rechtgetanen ist. / Ein Śarabha, verborgen (?), sie beide führen über die Unwegsamkeiten hinüber [?]. / Der dem Brahmanen gegebene Pañcaudana: / vielgestaltig bist du, eine einzige Wunschmelkende.