Wo die Wohlgesinnten, gut Handelnden sich freuen, / die Krankheit ihres eigenen Leibes abgelegt, / ohne Lahmheit in den Gliedern, unbeugsam, im Himmel – / dort mögen wir Eltern und Söhne sehen.
viṣāṇā pāśām̐ adhi vi ṣyatu tvad Bhatt. tvata / ya uttamā adhamā vāruṇā ye | / yad dāruṇā badhyase yac ca rajjvā / yad bhūmyāṃ badhyase yac ca vācā ||
Das Horn (viṣāṇā) soll die Fesseln von dir lösen: / die obersten, untersten, die Varuṇa-Fesseln; / womit du durch Hartes gebunden wirst, was durch Seil, / was du auf der Erde gebunden wirst und was durch das Wort.
udagātāṃ bhagavatī / vicṛtau nāma tārake | / prehāmṛtasya yacchatāṃ / pra yad baddhakamocanam || Bhatt. vaddhakamocanam
Aufgegangen sind die beiden glückreichen, / ‚Vicṛtau‘ genannten Sterne. / Sie sollen hierher Unsterblichkeit reichen / und was der Gebundenen-Löser ist.
Öffne dich, schaffe Raum; / du sollst die Gebundenen, die Gebundene [Fessel] lösen. / Wie ein aus dem Schoß hervorgetretener Fötus / [gehe] über die Wege zu allen Wohnstätten [?].
taṃ prajānan prati gṛhṇātu vidvān / prajāpatiḥ prathamajā ṛtasya | / asmābhir dattaṃ jarasaḥ parastād / acchinnaṃ tantum anu saṃ carema ||
Ihn soll der Kundige, Wissende annehmen, / Prajāpati, der Erstgeborene des Ṛta. / Von uns gegeben, über das Alter hinaus, / möchten wir dem ungerissenen Faden folgend wandeln.
tataṃ tantum anv eke caranti / yeṣāṃ dattam ayanaṃ pitryeṇa | / abandhv eke dadataḥ pra yacchān / dātuṃ cec chikṣān sa svarga eṣām ||
Dem gespannten Faden folgend gehen manche, / denen der Weg durch väterliche [Gabe] gegeben ist; / manche sind ohne Verwandte: die Gebenden sollen [ihnen] reichen, / wenn sie zu geben sich bemühen – das ist deren Himmel [?].
Fasst euch an, greift zusammen – / diese Welt erreichen die Vertrauenden. / Was euer beider Verdienst (pūrta) ins Feuer eingegangen ist – / zu dessen Schutz nehmt Zuflucht, ihr Ehepaar.
sa pacāmi sa yajāmi sa yajate 'sya | / śaṃ ma iṣṭam astu śunaṃ śāntaṃ Bhatt. śvamaya iṣṭam; the emend. is also Bhatt.'s / śivaṃ kṛtaṃ tasmān mā yavam ||
Der ich koche, der ich opfere, der opfert für ihn [?]; / Heil sei mir das Geopferte, Glück, Frieden, / Segen das Getane; davon [halte?] mich [fern] (mā yavam) [?].