ya īṃ cakāra na so asya veda / ya īṃ dadarśa hirug in na tasmāt | / sa mātur yonā parivīto antar / bahuprajā nirṛtim ā viveśa ||
Wer ihn gemacht hat, der kennt ihn nicht; / wer ihn gesehen hat, vor dem ist er verborgen. / Er, im Schoß der Mutter eingehüllt, / mit vielen Nachkommen, ist in Nirṛti eingegangen.
Der Himmel ist unser Vater, Erzeuger, hier der Nabel; / unsere Verwandte, die Mutter, diese große Erde. / Zwischen den beiden ausgebreiteten Schalen ist der Schoß; / hier legte der Vater der Tochter den Keim ein.
Ich frage dich nach dem äußersten Ende der Erde; / ich frage dich nach dem Nabel der Welt; / ich frage dich nach dem Samen des männlichen Rosses; / ich frage nach dem höchsten Himmelsraum der Rede.
Diese Altarfläche ist das äußerste Ende der Erde; / dieses Opfer ist der Nabel der Welt; / dieser Soma ist der Same des männlichen Rosses; / das Brahman ist der höchste Himmelsraum der Rede.
saptārdhagarbhā bhuvanasya reto / viṣṇos tiṣṭhanti pradiśo vidharmaṇi | / te dhītibhir manasā te vipaścitaḥ / paribhuvaḥ pari bhavanti viśvataḥ ||
Sieben Halb-Keime, der Same der Welt, / stehen als Himmelsrichtungen bei Viṣṇus Ordnung. / Sie, mit Gedanken, mit dem Geist, die Weisen, / umfassen ringsum alles.
na vi jānāmi yad ivedam asmi / niṇyaḥ sannaddho manasā carāmi | / yadā māgan prathamajā ṛtasya- / -ād id vāco aśnuve bhāgam asyāḥ ||
Ich erkenne nicht, was ich bin: / verborgen, gebunden wandle ich mit dem Geist. / Wenn die Erstgeborene der Ordnung zu mir kommt, / dann erlange ich Anteil an dieser Rede.
apāṅ prāṅ eti svadhayā gṛbhīto / 'martyo martyenā sayoniḥ | / tā śaśvantā viṣūcīnā viyantā / ny anyaṃ cikyur na ci cikyur anyam ||
Rückwärts, vorwärts geht er, von der Svadhā gehalten; / unsterblich, dem Sterblichen von gleichem Schoß. / Diese beiden, immerwährend, nach verschiedenen Seiten auseinandergehend – / den einen haben sie bemerkt, den anderen nicht.
ṛco akṣare parame vyoman / yasmin devā adhi viśve niṣeduḥ | / yas tan na veda kim ṛcā kariṣyati / ya it tad vidus ta ime sam āsate ||
Die Ṛc in der höchsten unvergänglichen Silbe, im höchsten Himmelsraum, / auf der alle Götter sich niedergelassen haben: / wer das nicht weiß – was wird der mit der Ṛc tun? / Die es wissen, die sitzen hier beisammen.
Den Vers-Fuß nach dem Maß ordnend, / mit dem Halbvers bildeten sie die ganze bewegte Welt. / Dreifüßig schaut das Brahman vielgestaltig; / dadurch leben die vier Himmelsrichtungen.
Von guter Weide sollst du glückreich sein, / und wir sollen glückreich sein. / Friss Gras, unantastbare Kuh, allezeit; / trink reines Wasser beim Umherwandeln.
Die Gaurī brüllte, sie formt Wasser: / einfüßig, zweifüßig, sie vierfüßig, / achtfüßig, neunfüßig geworden, / tausendsilbig, der Welt Reihe. / Von ihr strömen die Meere aus.
athāpād eti prathamā padvatīnāṃ / kas tad vāṃ mitrāvaruṇā ciketa | / garbho bhāraṃ bharaty ā cid asya / ṛtaṃ piparty anṛtaṃ ni pāti ||
Fußlos geht die Erste der Fußhabenden; / wer von euch, Mitra und Varuṇa, hat das bemerkt? / Der Keim trägt ihre Last; / er erfüllt das Wahre, schützt vor dem Unwahren [?].
kṛṣṇaṃ niyānaṃ harayaḥ suparṇā / apo vasānā divam ut patanti | / tā āvavṛtrant sadanād ṛtasya- / -ād id ghṛtena pṛthivīṃ vy ūduḥ ||Bhatt. aduḥ
Den dunklen Weg abwärts, die goldgelben Vögel, / Wasser als Gewand tragend, fliegen zum Himmel auf. / Die wandten sich zurück vom Sitz der Ordnung; / dann benetzten sie mit Schmalz die Erde.