Zerschlage diese, zermalme, greife an; / der Amulett soll dir vorne der Vorangeher sein. / Mit dem Varaṇa wehrten die Götter ab / den Schadenzauber der Asuras, Tag für Tag.
ā tvārakṣad varaṇo viśvabheṣajaḥ Bhatt. varuṇo / sahasrākṣo harito hiraṇyayaḥ | / yas te śatrūn adharān pātayāsi / pūrvas tān dabhnuhi ya u tvā dviṣanti ||
Dich soll der Varaṇa behüten, der Allheiler, / tausendäugig, grün, golden. / Der du deine Feinde nach unten stürzen sollst – / schlage zuerst jene, die dich hassen.
Wenn du im Schlaf schlafend Böses siehst, / wenn ein Wild den unliebsamen Pfad entlangläuft, / vor dem Niesen, vor dem Unheilspruch des Omenvogels – / davor soll dieser Varaṇa-Amulett abwehren.
varaṇena pravyathitā Bhatt. varuṇena / bhrātṛvyā me sabandhavaḥ | / asūrtaṃ rajo 'py agus Bhatt. asūrtāṃ / te yantv adhamaṃ tamaḥ ||
Vom Varaṇa erschüttert sind meine Vettern samt Verwandten. / In den [licht- bzw. freudlosen] Dunstraum sind sie gegangen; / sie sollen in das unterste Dunkel gehen.
yan me mātā yan me pitā bhrātaro / yac ca me svā yad enaś cakṛmā vayam | / tasmān no vārayiṣyate / 'yaṃ devo vanaspatiḥ ||
Was meine Mutter, was mein Vater, meine Brüder, / und was meine Eigenen [gegen uns], welche Verfehlung wir begangen haben – / davor wird uns abwehren / dieser göttliche Baum.
Unversehrt bin ich, mit unversehrten Rindern, / langlebig, mit allen Leuten [vollzählig]. / Ihn, diesen Varaṇa-Amulett, soll mich / in allen Himmelsrichtungen schützen.