Quellen der Menschheit

Paippalāda-Saṃhitā · Kāṇḍa 16

Hymne 16.26 Der Stier und die Vaśā-Kühe: Bitte um Kraft und Reichtum

ayaṃ pipāna indriyaṃ / rayiṃ bibharti cetanīm | Bhatt. retanīm / ayaṃ dhenuṃ sudughāṃ nityavatsāṃ / vaśaṃ duhe vipaścitaṃ puro divaḥ ||

Dieser, trinkend, trägt Kraft, / einen einsichtbringenden Reichtum; / dieser melkt die gut zu melkende, stets mit Kalb versehene Kuh, / die Vaśā, die kluge, von vor dem Himmel her [?].

piśaṅgarūpo nabhaso vayodhā / aindraḥ śuṣmo viśvarūpo na āgan | / prajām asmabhyaṃ dadhad rayiṃ ca / rāyaspoṣam upasatvā sadema ||

Von gelbroter Gestalt, vom Firmament, Lebenskraft spendend, / die indrische Stärke, allgestaltig, ist zu uns gekommen. / Nachkommenschaft und Reichtum uns gebend: / möchten wir dem Gedeihen des Reichtums dienend wohnen.

etaṃ vo yuvānaṃ pari dadhmo atra / tena krīḍantīś carata vaśām̐ anu | / mā no hiṃsiṣṭa januṣā subhāgā / rāyaś ca poṣair abhi naḥ sacadhvam ||

Diesen Jüngling vertrauen wir euch hier an; / mit ihm spielend zieht nach Belieben umher. / Schadet uns nicht durch [eure] Geburt, ihr Glückreichen, / und mit Fülle des Reichtums vereinigt euch mit uns.

upehopaparcano / 'smin goṣṭha upa pṛñcatu | / upa ṛṣabhasya yad reta / upendra tava vīryam ||

Komm heran, du Beimischer; in diesem Kuhstall / soll er hinzumischen; / hinzu den Samen des Stiers, / hinzu, Indra, deine Manneskraft [?].