Von der Rindergabe an möge er dies rezitieren - dieses brahmanische, von Brahman gemachte Sūkta, jenes, das auf das höchste Selbst bezogene: der alterslose Herr der Unsterblichen ist das Selbst der Götter.
[Anm.: Laut Fußnote folgt hier ungewöhnlicherweise der volle Vers erst NACH dem als Pratīka zuvor zitierten Halbvers 'ā-go-dānāt paṭhet'.]
In der aufgeblühten Lotosblüte thronend, halb-palmengroß [?], rotäugig, muschel- und kristallgleich glänzend - er war der innere, in jenen Göttern wohnende Selbst.
Der unbesiegte Gott ist der innere Selbst der Yakṣas, der Vidyādharas, der Gandharvas, und auch der innere Selbst Brahmans; der zum Brahman Gehörige, der zum Rudra Gehörige, der Aufsteigende [?] - er ist für die Menschen der Goldene oder der Goldglänzende.
aṅguṣṭha-mātro hṛdaye sanniviṣṭas tasthuṣām antarātmā / agnir āviṣṭo yad rūpaṃ tasya pravā asi sa jīva ity abhiśasyate
Daumengroß, im Herzen sitzend, ist er der innere Selbst der Stehenden; Agni ist in ihn eingegangen - welches auch immer seine Gestalt sei, du bist sein Diener [?]; 'er ist die Lebenskraft' - so wird er bezeichnet.
[Anm.: Deutliche Anklänge an die berühmte Kaṭha-Upaniṣad-Formel vom daumengroßen Puruṣa im Herzen (aṅguṣṭhamātraḥ puruṣo hṛdi tiṣṭhati) - hier auf den im Tempelbild einzuweihenden Gott appliziert.]