Paṭala 81: Saptama-praśna: Die Pāramātmikā-Upaniṣad (8) – Die Erd-Trägerschaft und Dākṣāyaṇī
7. Praśna: Die Pāramātmikā-Upaniṣad (8) – Die Erd-Trägerschaft und Dākṣāyaṇī
7.1.16.2 nennt die Dākṣāyaṇī ("Tochter Dakṣas", Beiname mehrerer Göttinnen) – Bezug im Detail unsicher. 7.1.16.5 spielt möglicherweise auf die Zehnzahl der Avatāras (Daśāvatāra) an, passend zum vorangegangenen Varāha/Nṛsiṃha-Kontext.
Was das Wesenhafte ist, die gesamte Erde, meist mit Freude erfahren, durchdrungen; der feine Götterherrscher trägt alles – jenem Götterherrscher, dem Allumfassenden, hoch Verdienstvollen.
Die Frucht der Welten ist dieser, der Alterslose, Großselbige, der das All beschützt, der Makellose, der als Rein Bezeichnete; jenem Gipfel-Träger, dem Gaben-Gebenden, zum Gedeihen.
Er, von eigener Gestalt, gleichmütig blickend, vollständig, schüttelnd doch glückhaft, den Schritt anordnend; im Luftraum leuchtend, dem Erhabenen, Würdigen – ihn, den Scheibenhaltenden, Gleichmütigen, Vollständigen.
In der Dākṣāyaṇī das Ausgebreitete, Gesamte, es zusammenziehend, die gesamte Ausbreitung; mit mir zusammenwohnend, das gesamte Vorzüglichste – jenem Herrn der Geschöpfe, dem Lastträger.
[Anm.: "Dākṣāyaṇī" ("Tochter Dakṣas") ist Beiname mehrerer Göttinnen; genauer Bezug hier unsicher [?].]
āśās samastāḥ prataran nuvantas tās vāva nadyāṃ kamalā samastā | tām me grahe vā samadhatta puṣṭiṃ svāhā
Die Himmelsrichtungen alle, vorwärtsschreitend, lobpreisend; sie fürwahr, im Fluss die Lotusgöttin insgesamt; sie möge mir im Ergreifen das Gedeihen verleihen.
Der der Zehn alle Angriffe, jene alle festhaltend, nach Maßgabe der guten Samen; über den Klang hinausreichend, die eigene Kraft – der Kraft.
[Anm.: "daśānām" ("der Zehn") möglicherweise Anspielung auf die zehn Avatāras (Daśāvatāra), passend zum vorangegangenen Varāha/Nṛsiṃha-Kontext; Vers im Detail unsicher [?].]