yo vā bhūter bhūtir āsīt sā vānandaṃ pratyānandam | sa-juṣaṃ vrajāmi satyaṃ satyāya svāhā
Der des Werdens Werden war, sie, die Wonne für Wonne; liebevoll gehe ich, die Wahrheit – dem Wahren.
Vaikhānasamantrapraśna
Mit diesem Kapitel endet die erste Rezension der Pāramātmikopaniṣad (Anuvāka 7.1, der Auslegung Bhaṭṭa-Bhāskaras folgend, vgl. Fußnote *450 in Kapitel 74). Der Schlusskolophon widmet den Abschnitt Śrī Rāmacandra. Die feminine Erste-Person-Stimme aus 7.1.7.5 und 7.1.18.1 kehrt in 7.1.21.5 ein letztes Mal wieder.
yo vā bhūter bhūtir āsīt sā vānandaṃ pratyānandam | sa-juṣaṃ vrajāmi satyaṃ satyāya svāhā
Der des Werdens Werden war, sie, die Wonne für Wonne; liebevoll gehe ich, die Wahrheit – dem Wahren.
satyas satya-sthas satya-loka-sthas satyas sañjanitram āsīt | satya-satyāya raṃhase svāhā
Der Wahrhaftige, in der Wahrheit stehend, in der Welt der Wahrheit stehend, der Wahrhaftige war der Erzeuger; dem Wahrhaftigsten der Wahrhaften, der Kraft.
ṛtaṃ satyam amitaṃ purāṇam ādiṃ janitram amṛtaṃ surendram | sa-jyotiṣāṃ juṣamāṇaṃ juṣasva svāhā
Die kosmische Ordnung, die Wahrheit, das Unermessliche, das Uralte, den Anfang, den Erzeuger, das Unsterbliche, den Herrscher der Götter; den unter den Leuchtenden Liebenden liebe.
kaṃ rājimantam amṛtasya guptiṃ some juṣantam amṛtaṃ bibharti | rayimat-supuṣṭiṃ guṇavantam atra tasmai supuṇyāya vara-dāya pitre svāhā
Den Glanzvollen, den Schutz der Unsterblichkeit, im Soma weilend, trägt er die Unsterblichkeit; das reichtumsvolle gute Gedeihen, den Eigenschaftsreichen hier – jenem hoch Verdienstvollen, dem Gaben-Gebenden, dem Vater.
mām ātma-guptāṃ satyasya sarvasya vitāna-rūpāṃ sanjūjuṣantīṃ paramāṃ pavitrām | sandhārayantīm svayam apramattāṃ saṃyojayitre vara-dāya pitre svāhā
Mich, die selbstbeschützte, der Wahrheit von allem Ausbreitungs-Gestalt, sehr liebende, höchste, reine; die selbst Unermüdliche haltend – dem Verbindenden, dem Gaben-Gebenden, dem Vater.
[Anm.: Letztes Wiederauftreten der femininen Ersten-Person-Stimme (vgl. 7.1.7.5, 7.1.18.1).]
pitre svāhā dve ca
[Mnemonische Merkzeile:] "…dem Vater, svāhā" – "und zwei weitere".
[Anm.: Abschließende liturgische Zählformel.]
hariḥ om | tatth sat | śrī rāmacandrārpaṇam astu
Hari, Oṃ. Das ist wahr. Möge dies Śrī Rāmacandra dargebracht sein.
[Anm.: Schlusskolophon der ersten Rezension (Bhaṭṭa-Bhāskara-Bhāṣya) des 7. Praśna / der Pāramātmikopaniṣad. Die Widmungsformel weist auf besondere Rāma-Verehrung des Redaktors dieser Rezension hin. Es folgt unmittelbar eine zweite, vollständige Rezension desselben Textes (Anuvāka 7.2) nach der Auslegung des Śrīnivāsa Dīkṣita – siehe folgendes Kapitel.]