Paṭala 37: Pañcama-praśna, Dvitīyānuvāka (Fortsetzung): Tīrtha-Wasser, Takṣaka der Schlangenkönig und die Mondphasen-Göttinnen Kuhū und Anumati
5. Praśna, 2. Anuvāka (Fortsetzung): Tīrtha-Wasser, Takṣaka der Schlangenkönig und die Mondphasen-Göttinnen Kuhū und Anumati
In 5.2.60 erscheinen mit Kuhū und Anumati die beiden verbleibenden der vier klassischen vedischen Mondphasen-Göttinnen (nach Rākā und Sinīvālī in 5.2.49), womit dieser Vierer-Zyklus (Rākā, Sinīvālī, Kuhū, Anumati) im Werk vollständig vertreten ist.
Svāhā für: den Reinen; das Wasser aller heiligen Furten; den Heiligen; den Reinigenden [Pavana]; den heilig Verehrten; Takṣaka; den Schlangenkönig; den Erd-Geborenen; den Erdträger; die Erdgöttin [Medinī].
Svāhā für: Kuhū [Neumond-Göttin]; die Schönzahnige; die Geduld [Kṣamā]; Anumati [Mondphasen-Göttin]; die Eigengestaltige; die Schlankgliedrige; die Glückhafte; die Brahmanische; die Rotbraune [Piṅgalā]; Gaurī.
[Anm.: Mit Kuhū und Anumati sind hier die beiden verbleibenden der vier klassischen vedischen Mondphasen-Göttinnen (nach Rākā und Sinīvālī, 5.2.49) genannt.]
Svāhā für: die Allseits-Gesichtige; die Fluss-Liebende; die Allgestaltige; die Furchtbare; die Herrin der Scharen; die Viśākhā-Zugehörige; die Kammtragende; Gāyatrī; die Sechsgesichtige; die All-Keim-Tragende.
Svāhā für: die [?, Viṣormiṇī]; die Dunkle [Kṛṣṇā]; Rohiṇī; Vārāhī; die Gaben-Gebende; die Weite/Erde; die Diamant-Zahnige; die Siegreiche; die Kuśika-Zugehörige; Indrāṇī.
Svāhā für: die Wolkenreiche [?]; Kālī; die Lotos-Zahnige [?]; die Stier-Tötende [?]; die Veda-Tragende; die Siegreiche [Jayā]; die Glück-Gewährende; die Wohlstand-Reiche; die Glückliche [Bhadrā]; die Siegerin [Vijayā].
[Anm.: Quellenfußnote bestätigt Parallele zu 5.1.187.5.]