Paṭala 42: Pañcama-praśna, Dvitīyānuvāka (Fortsetzung): Die Aśvin-Zwillinge und die acht Vasus
5. Praśna, 2. Anuvāka (Fortsetzung): Die Aśvin-Zwillinge und die acht Vasus
In 5.2.78.3 werden die Aśvin-Zwillinge ausdrücklich als "Söhne der Tvaṣṭṛ-Tochter" (tvāṣṭrī-putrau) bezeichnet – ein Verweis auf ihre Mutter Saraṇyū, die Tochter des Handwerksgottes Tvaṣṭṛ. Von 5.2.78.4 bis 5.2.79.1 wird die klassische Achterreihe der Vasu-Gottheiten vollständig durchlaufen: Dhara, Dhruva, Soma, Ap (die Wasser), Anala, Anila, Pratyūṣa und Prabhāsa.
Svāhā für: die Zwillinge [Yamala]; das Zwillingspaar [Yugma]; die beiden Söhne der Tvaṣṭṛ-Tochter [die Aśvins]; Dhara; Dhruva; Soma; die Wasser [Ap]; Anala; Anila; Pratyūṣa.
[Anm.: Die Aśvin-Zwillinge werden hier als "Söhne der Tvaṣṭṛ-Tochter" bezeichnet, ein Verweis auf ihre Mutter Saraṇyū. Mit Dhara, Dhruva, Soma, Ap, Anala, Anila und Pratyūṣa beginnt zugleich die klassische Achterreihe der Vasus.]
Svāhā für: Prabhāsa [den achten und letzten Vasu]; die Vidyādharas; die Mantra-Kräfte; die Blüten-Geborenen; die Genuss-Geborenen; Tumburu [den Gandharva-Musiker]; den besten Weisen; den Herrn der Töne; den Veda-Gestaltigen; Nārada.
[Anm.: Mit Prabhāsa ist die klassische Achterreihe der Vasus (Dhara, Dhruva, Soma, Ap, Anala, Anila, Pratyūṣa, Prabhāsa) vollständig. Der Weise Nārada erscheint hier namentlich.]
Svāhā für: den besten Weisen; den Gesangsgestaltigen; den aus Brahmā Entstandenen; die Jahreszeiten; die großen Haufen [?, evtl. Tierkreiszeichen]; die Gandharvas; die heiligen Furten; Prajāpati; den Schöpfer [Sraṣṭṛ]; den aus dem Veda Bestehenden.