Quellen der Menschheit

Mahābhārata · Anuśāsanaparva

Kapitel 58: dānaśreṣṭhatvaṃ brāhmaṇapūjā ca Die beste Gabe und die Verehrung der Brahmanen

Yudhiṣṭhira fragt nach der Gabe, die dem Geber ins Jenseits folgt; Bhīṣma nennt Furchtlosigkeit, Beistand in der Not und Gaben an würdige, bedürftige Brahmanen und betont die Ehrung der Brahmanen durch den Kṣatriya.

yudhiṣṭhira uvāca; yānīmāni bahir vedyāṃ dānāni paricakṣate; tebhyo viśiṣṭaṃ kiṃ dānaṃ mataṃ te kurupuṃgava

Yudhiṣṭhira sprach: „Diese Gaben, die man [als solche] außerhalb des Altars bezeichnet – welche Gabe hältst du für vorzüglicher als diese, Stier der Kurus?“

Wort für Wort
yudhiṣṭhira uvāca
Yudhiṣṭhira sprach (Perf.)
yānīmāni bahir vedyāṃ dānāni
diese Gaben, die außerhalb des Altars (Nom.Pl.n. / Lok.)
paricakṣate
man bezeichnet/nennt (3.Pl.Med.Präs.)
tebhyo viśiṣṭaṃ kiṃ dānaṃ
welche Gabe [ist] vorzüglicher als diese (Abl.Pl. / Nom.Sg.n.)
mataṃ te kurupuṃgava
gilt dir [als], Stier der Kurus (Part.Pass. / Gen.-Dat. / Vok.)

kautūhalaṃ hi paramaṃ tatra me vartate prabho; dātāraṃ dattam anveti yad dānaṃ tat pracakṣva me

„Denn dort besteht in mir höchste Neugier, Herr: Welche Gabe dem Geber [ins Jenseits] nachfolgt, die verkünde mir.“

Wort für Wort
kautūhalaṃ hi paramaṃ
denn höchste Neugier (Nom.Sg.n.)
tatra me vartate prabho
dort besteht/ist in mir, Herr (3.Sg.Präs. / Vok.)
dātāraṃ dattam anveti
dem Geber folgt das Gegebene nach (Akk.Sg. / 3.Sg.Präs.)
yad dānaṃ tat pracakṣva me
welche Gabe, die verkünde mir (Imp.Med.2.Sg.)

bhīṣma uvāca; abhayaṃ sarvabhūtebhyo vyasane cāpy anugraham; yac cābhilaṣitaṃ dadyāt tṛṣitāyābhiyācate

Bhīṣma sprach: „Furchtlosigkeit gegenüber allen Wesen, ferner Beistand in der Not, und was Erwünschtes man einem Durstigen, der bittet, gäbe …“

Wort für Wort
bhīṣma uvāca
Bhīṣma sprach (Perf.)
abhayaṃ sarvabhūtebhyaḥ
Furchtlosigkeit gegenüber allen Wesen (Akk./Nom.Sg.n. / Abl.Pl.)
vyasane cāpy anugraham
und in der Not Beistand/Gunst (Lok.Sg. / Akk.Sg.m.)
yac cābhilaṣitaṃ dadyāt
und was Ersehntes man gäbe (Part.Pass.; Opt.3.Sg.)
tṛṣitāyābhiyācate
einem Durstigen, der bittet (Dat.Sg.m.; Part.Präs.Med.)

Der Satz ist erst im folgenden Vers vollendet: all dies, nach dem Geben als [wirklich] gegeben erachtet, gilt als beste Gabe.

dattaṃ manyeta yad dattvā tad dānaṃ śreṣṭham ucyate; dattaṃ dātāram anveti yad dānaṃ bharatarṣabha

Was man, nachdem man es gegeben hat, als [wirklich] gegeben erachtet, diese Gabe heißt die beste; und [die] Gabe, [die] dem Geber nachfolgt, Stier der Bharatas.

Wort für Wort
dattaṃ manyeta yad dattvā
was man als gegeben ansehen mag, nachdem man gegeben hat (Part.Pass.; Opt.Med.3.Sg.; Abs.)
tad dānaṃ śreṣṭham ucyate
diese Gabe wird die beste genannt (Pass.3.Sg.)
dattaṃ dātāram anveti
das Gegebene folgt dem Geber nach (Akk.Sg.; 3.Sg.Präs.)
yad dānaṃ bharatarṣabha
welche Gabe, Stier der Bharatas (Vok.)

„dattaṃ manyeta“ kann auch heißen: man hält das Gegebene für gut/vollständig gegeben, ohne Reue; Deutung unsicher.

hiraṇyadānaṃ godānaṃ pṛthivīdānam eva ca; etāni vai pavitrāṇi tārayanty api duṣkṛtam

Gold-Gabe, Kuh-Gabe und ebenso Land-Gabe – diese sind fürwahr reinigend, sie retten sogar vor Missetat.

Wort für Wort
hiraṇyadānaṃ godānaṃ
Gold-Gabe, Kuh-Gabe (Nom.Sg.n.)
pṛthivīdānam eva ca
und eben Land-Gabe (Nom.Sg.n.)
etāni vai pavitrāṇi
diese sind fürwahr reinigend (Nom.Pl.n.)
tārayanty api duṣkṛtam
sie führen hinüber/retten auch vor Missetat (3.Pl.Kaus.Präs. / Akk.Sg.n.)

etāni puruṣavyāghra sādhubhyo dehi nityadā; dānāni hi naraṃ pāpān mokṣayanti na saṃśayaḥ

Diese [Gaben] gib, Tiger unter den Männern, stets den Guten; denn Gaben befreien den Menschen von Übeln, daran ist kein Zweifel.

Wort für Wort
etāni puruṣavyāghra
diese, Tiger unter den Männern (Akk.Pl.n. / Vok.)
sādhubhyo dehi nityadā
den Guten gib stets (Dat.Pl.; Imp.2.Sg.)
dānāni hi naraṃ pāpāt
denn Gaben [befreien] den Mann von Übel (Nom.Pl.n. / Akk.Sg. / Abl.Sg.)
mokṣayanti na saṃśayaḥ
sie befreien; kein Zweifel (3.Pl.Kaus.; Nom.Sg.)

yad yad iṣṭatamaṃ loke yac cāsya dayitaṃ gṛhe; tat tad guṇavate deyaṃ tad evākṣayam icchatā

Was auch immer in der Welt das Ersehnteste ist und was ihm im Haus das Liebste ist, das ist jeweils einem Tugendhaften zu geben, [von] dem, der eben dies unvergänglich wünscht.

Wort für Wort
yad yad iṣṭatamaṃ loke
was immer das Ersehnteste in der Welt (Superl.Nom.Sg.n. / Lok.)
yac cāsya dayitaṃ gṛhe
und was ihm lieb ist im Haus (Gen.Sg. / Lok.Sg.)
tat tad guṇavate deyaṃ
das jeweils ist einem Tugendhaften zu geben (Dat.Sg.; Gerundiv)
tad evākṣayam icchatā
eben dies unvergänglich wünschend (Part.Präs.Instr.Sg.)

priyāṇi labhate loke priyadaḥ priyakṛt tathā; priyo bhavati bhūtānām iha caiva paratra ca

Liebes erlangt in der Welt, wer Liebes gibt und ebenso Liebes tut; er wird den Wesen lieb, hier und im Jenseits.

Wort für Wort
priyāṇi labhate loke
Liebes erlangt er in der Welt (Akk.Pl.n.; 3.Sg.Med.; Lok.)
priyadaḥ priyakṛt tathā
der Liebes-Geber [und] ebenso Liebes-Tuer (Nom.Sg.m.)
priyo bhavati bhūtānām
lieb wird er den Wesen (Nom.Sg.m.; 3.Sg.Präs.; Gen.Pl.)
iha caiva paratra ca
sowohl hier als auch dort (Adv.)

yācamānam abhīmānād āśāvantam akiṃcanam; yo nārcati yathāśakti sa nṛśaṃso yudhiṣṭhira

Wer einen Bittenden, der hoffnungsvoll und besitzlos ist, aus Hochmut nicht nach Kräften ehrt, der ist grausam, Yudhiṣṭhira.

Wort für Wort
yācamānam abhīmānāt
den Bittenden, aus Hochmut (Part.Präs.Med.Akk.; Abl.)
āśāvantam akiṃcanam
hoffnungsvoll, besitzlos (Akk.Sg.m.)
yo nārcati yathāśakti
wer nicht ehrt nach Kräften (3.Sg.Präs.; Adv.)
sa nṛśaṃso yudhiṣṭhira
der ist grausam, Yudhiṣṭhira (Nom.Sg.m. / Vok.)

amitram api ced dīnaṃ śaraṇaiṣiṇam āgatam; vyasane yo 'nugṛhṇāti sa vai puruṣasattamaḥ

Wenn ein sogar feindlicher, elender, Schutz suchender [Mann] gekommen ist und man ihm in der Not beisteht, der ist wahrlich ein Bester der Männer.

Wort für Wort
amitram api ced dīnaṃ
selbst einen Feind, wenn er elend [ist] (Akk.Sg.m.)
śaraṇaiṣiṇam āgatam
der Zuflucht suchend gekommen ist (Akk.Sg.m.; Part.Perf.Pass.)
vyasane yo 'nugṛhṇāti
wer in der Not beisteht (Lok.; 3.Sg.Präs.)
sa vai puruṣasattamaḥ
der ist wahrlich der beste Mann (Nom.Sg.m.)

Konstruktion: „yaḥ“ bezieht sich auf den Beistehenden; der Gekommene steht im Akk.

kṛśāya hrīmate tāta vṛttikṣīṇāya sīdate; apahanyāt kṣudhaṃ yas tu na tena puruṣaḥ samaḥ

Dem Abgemagerten, Schamhaften, mein Lieber, dessen Lebensunterhalt geschwunden ist und der leidet: Wer dessen Hunger vertreibt, dem ist kein [anderer] Mann gleich.

Wort für Wort
kṛśāya hrīmate tāta
dem Abgemagerten, Schamhaften, Lieber (Dat.Sg.m. / Vok.)
vṛttikṣīṇāya sīdate
dem in Unterhalt Geschwundenen, Leidenden (Dat.Sg.m.; Part.Präs.)
apahanyāt kṣudhaṃ yas tu
wer aber den Hunger vertriebe (Opt.3.Sg.; Akk.Sg.f.)
na tena puruṣaḥ samaḥ
mit dem ist kein Mann gleich (Instr.; Nom.Sg.m.)

hriyā tu niyatān sādhūn putradāraiś ca karśitān; ayācamānān kaunteya sarvopāyair nimantraya

Die durch Scham Gebundenen, guten Männer, die durch Söhne und Frauen Abgezehrten, die nicht bitten – diese, Kaunteya, lade mit allen Mitteln ein.

Wort für Wort
hriyā tu niyatān sādhūn
die durch Scham Gebundenen, guten [Männer] (Instr.; Akk.Pl.m.)
putradāraiś ca karśitān
und die durch Söhne und Frauen Ausgezehrten (Instr.Pl.; Part.Pass.Akk.)
ayācamānān kaunteya
die nicht Bittenden, Kaunteya (Akk.Pl.; Vok.)
sarvopāyair nimantraya
mit allen Mitteln lade ein (Instr.Pl.; Imp.2.Sg.Kaus.)

āśiṣaṃ ye na deveṣu na martyeṣu ca kurvate; arhanto nityasattvasthā yathālabdhopajīvinaḥ

[Ebenso jene,] die weder von Göttern noch von Sterblichen Segen [zu erlangen] trachten, die würdig sind, stets in Reinheit gegründet, und von dem leben, was sich [ihnen] fügt.

Wort für Wort
āśiṣaṃ ye na deveṣu
die Segen/Wunsch nicht bei Göttern (Akk.Sg.f.; Lok.Pl.)
na martyeṣu ca kurvate
und nicht bei Sterblichen machen [= erflehen] (Lok.Pl.; 3.Pl.Med.)
arhanto nityasattvasthāḥ
würdig, stets in Reinheit/Wesenskraft stehend (Nom.Pl.m.)
yathālabdhopajīvinaḥ
von dem Erlangten lebend, wie es kommt (Nom.Pl.m.)

„āśiṣaṃ kurvate“ ist wörtlich „einen Wunsch/Segen machen“; hier als „erflehen“ gedeutet [?].

āśīviṣasamebhyaś ca tebhyo rakṣasva bhārata; tāny uktair upajijñāsya tathā dvijavarottamān

Und vor ihnen, die Giftschlangen gleichen, hüte dich, Bhārata; sie [und] ebenso die besten der Zweimalgeborenen erkunde anhand der genannten [Merkmale].

Wort für Wort
āśīviṣasamebhyaś ca tebhyaḥ
und vor diesen, Giftschlangen gleichen (Abl.Pl.)
rakṣasva bhārata
schütze dich/hüte dich, Bhārata (Imp.Med.2.Sg.; Vok.)
tāny uktair upajijñāsya
diese, anhand der genannten [Merkmale] erkundet habend (Akk.Pl.n.; Instr.Pl.; Abs.) [?]
tathā dvijavarottamān
ebenso die besten der besten Zweimalgeborenen (Akk.Pl.m.)

Der zweite Halbvers ist syntaktisch knapp; „uktaiḥ“ als „die genannten Merkmale“ gedeutet.

kṛtair āvasathair nityaṃ sapreṣyaiḥ saparicchadaiḥ; nimantrayethāḥ kauravya sarvakāmasukhāvahaiḥ

Mit errichteten Wohnstätten, stets mit Dienern und mit Hausrat, die alle Wünsche und Wohlbehagen bringen, sollst du sie einladen, Kauravya.

Wort für Wort
kṛtair āvasathair nityaṃ
mit errichteten Wohnstätten, stets (Instr.Pl.m.)
sapreṣyaiḥ saparicchadaiḥ
mit Dienern, mit Hausrat (Instr.Pl.)
nimantrayethāḥ kauravya
du sollst einladen, Kauravya (Opt.Med.2.Sg.; Vok.)
sarvakāmasukhāvahaiḥ
alle Wünsche und Behagen bringend (Instr.Pl.)

yadi te pratigṛhṇīyuḥ śraddhāpūtaṃ yudhiṣṭhira; kāryam ity eva manvānā dhārmikāḥ puṇyakarmiṇaḥ

Wenn sie das durch Glauben Geläuterte annehmen, Yudhiṣṭhira, weil sie es für [ihre] Pflicht halten – die Rechtschaffenen, verdienstvoll Handelnden –,

Wort für Wort
yadi te pratigṛhṇīyuḥ
wenn sie annehmen (Opt.3.Pl.)
śraddhāpūtaṃ yudhiṣṭhira
das durch Glauben Geläuterte, Yudhiṣṭhira (Akk.Sg.n. / Vok.)
kāryam ity eva manvānā
es für zu Tuendes haltend (Part.Präs.Med.Nom.Pl.)
dhārmikāḥ puṇyakarmiṇaḥ
rechtschaffen, verdienstvoll handelnd (Nom.Pl.m.)

Der Satz setzt sich in den beiden folgenden Versen fort.

vidyāsnātā vratasnātā ye vyapāśrityajīvinaḥ; gūḍhasvādhyāyatapaso brāhmaṇāḥ saṃśitavratāḥ

[Brahmanen,] die durch Wissen und durch Gelübde ‚gebadet‘ sind, die unabhängig leben [?], deren Veda-Studium und Askese verborgen sind, Brahmanen strengen Gelübdes –

Wort für Wort
vidyāsnātā vratasnātā
durch Wissen gebadet, durch Gelübde gebadet (Nom.Pl.m.)
ye vyapāśrityajīvinaḥ
die, sich [von anderen] lösend/unabhängig lebend (Nom.Pl.m.) [?]
gūḍhasvādhyāyatapasaḥ
deren Veda-Rezitation und Askese verborgen sind (Bahuvrīhi Nom.Pl.m.)
brāhmaṇāḥ saṃśitavratāḥ
Brahmanen strengen Gelübdes (Nom.Pl.m.)

„vyapāśritya jīvinaḥ“ unsicher: etwa „nicht von anderen abhängig lebend“.

teṣu śuddheṣu dānteṣu svadāranirateṣu ca; yat kariṣyasi kalyāṇaṃ tat tvā lokeṣu dhāsyati

Bei diesen Reinen, Gezähmten, ihren eigenen Frauen Ergebenen – was du an Gutem tun wirst, das wird dich in den Welten [fest]setzen.

Wort für Wort
teṣu śuddheṣu dānteṣu
bei diesen Reinen, Gezähmten (Lok.Pl.m.)
svadāranirateṣu ca
und bei den ihren Frauen Ergebenen (Lok.Pl.m.)
yat kariṣyasi kalyāṇaṃ
was du Gutes tun wirst (Fut.2.Sg.; Akk.Sg.n.)
tat tvā lokeṣu dhāsyati
das wird dich in den Welten einsetzen (Fut.3.Sg.; Lok.Pl.)

yathāgnihotraṃ suhutaṃ sāyaṃ prātar dvijātinā; tathā bhavati dattaṃ vai dvijebhyo 'tha kṛtātmanā

Wie das abends und morgens gut dargebrachte Agnihotra eines Zweimalgeborenen, so ist fürwahr, was den Brahmanen von einem [Menschen] mit geschultem Selbst gegeben wird.

Wort für Wort
yathāgnihotraṃ suhutaṃ
wie das gut geopferte Agnihotra (Nom.Sg.n.)
sāyaṃ prātar dvijātinā
abends [und] morgens durch einen Zweimalgeborenen (Adv.; Instr.Sg.)
tathā bhavati dattaṃ vai
so ist das Gegebene fürwahr (3.Sg.Präs.; Part.Pass.)
dvijebhyo 'tha kṛtātmanā
den Zweimalgeborenen, und zwar von einem, dessen Selbst geschult ist (Dat.Pl.; Instr.Sg.)

eṣa te vitato yajñaḥ śraddhāpūtaḥ sadakṣiṇaḥ; viśiṣṭaḥ sarvayajñebhyo dadatas tāta vartatām

Dies ist dein ausgebreitetes Opfer, durch Glauben geläutert, mit Opferlohn, vorzüglicher als alle Opfer; es möge dem Gebenden zuteilwerden, mein Lieber.

Wort für Wort
eṣa te vitato yajñaḥ
dies ist dein ausgebreitetes Opfer (Nom.Sg.m.; Part.Pass.)
śraddhāpūtaḥ sadakṣiṇaḥ
durch Glauben geläutert, mit Opferlohn (Nom.Sg.m.)
viśiṣṭaḥ sarvayajñebhyaḥ
vorzüglicher als alle Opfer (Nom.Sg.m.; Abl.Pl.)
dadatas tāta vartatām
möge dem Gebenden bestehen, Lieber (Gen.Sg.Part.; Imp.Med.3.Sg.)

nivāpo dānasadṛśas tādṛśeṣu yudhiṣṭhira; nivapan pūjayaṃś caiva teṣv ānṛṇyaṃ nigacchati

Die Streuspende ist der Gabe gleich bei solchen [Empfängern], Yudhiṣṭhira; wer dort spendet und ehrt, erlangt Schuldenfreiheit ihnen gegenüber.

Wort für Wort
nivāpo dānasadṛśaḥ
die Streuspende [ist] der Gabe gleich (Nom.Sg.m.)
tādṛśeṣu yudhiṣṭhira
bei solchen, Yudhiṣṭhira (Lok.Pl.; Vok.)
nivapan pūjayaṃś caiva
spendend und ehrend (Part.Präs.Nom.Sg.m.)
teṣv ānṛṇyaṃ nigacchati
ihnen gegenüber erlangt er Schuldenfreiheit (Lok.Pl.; Akk.Sg.n.; 3.Sg.Präs.)

„nivāpa“ hier als Spende/Totenspende gedeutet [?]; „ānṛṇya“ = Freiheit von Schuld.

ya eva no na kupyanti na lubhyanti tṛṇeṣv api; ta eva naḥ pūjyatamā ye cānye priyavādinaḥ

Die uns nicht zürnen und nicht einmal nach Gräsern gieren, eben diese sind uns am verehrungswürdigsten, und [auch] die anderen, die lieb reden.

Wort für Wort
ya eva no na kupyanti
die uns nicht zürnen (3.Pl.Präs.; Dat./Gen.Pl.)
na lubhyanti tṛṇeṣv api
nicht gieren, selbst nach Gräsern (3.Pl.Präs.; Lok.Pl.)
ta eva naḥ pūjyatamāḥ
eben die sind uns am verehrungswürdigsten (Superl.Nom.Pl.m.)
ye cānye priyavādinaḥ
und die anderen, die lieb Redenden (Nom.Pl.m.)

ye no na bahu manyante na pravartanti cāpare; putravat paripālyās te namas tebhyas tathābhayam

Die uns nicht sehr achten und sich [uns] nicht anderweitig zuwenden [?] – sie sind wie Söhne zu betreuen; Verneigung vor ihnen und ebenso Schutz [für sie].

Wort für Wort
ye no na bahu manyante
die uns nicht sehr achten (3.Pl.Präs.Med.)
na pravartanti cāpare
und andere, die sich nicht zuwenden (3.Pl.Präs.; Nom.Pl.m.) [?]
putravat paripālyās te
wie Söhne zu betreuen sind sie (Adv.; Gerundiv Nom.Pl.m.)
namas tebhyas tathābhayam
Verneigung vor ihnen, ebenso Furchtlosigkeit (Nom.Sg.n.; Dat.Pl.)

„na pravartanti cāpare“ unsicher überliefert bzw. gedeutet.

ṛtvikpurohitācāryā mṛdubrahmadharā hi te; kṣatreṇāpi hi saṃsṛṣṭaṃ tejaḥ śāmyati vai dvije

Denn sie sind Opferpriester, Hauspriester und Lehrer, sanft im Tragen des Brahman; ja, selbst die mit Kṣatra vermischte Glut erlischt im Zweimalgeborenen.

Wort für Wort
ṛtvikpurohitācāryāḥ
Opferpriester, Hauspriester, Lehrer (Nom.Pl.m.)
mṛdubrahmadharā hi te
denn sie sind sanft im Tragen des Brahman (Nom.Pl.m.)
kṣatreṇāpi hi saṃsṛṣṭaṃ
denn selbst mit Kṣatra vermischt (Instr.Sg.; Part.Pass.Nom.Sg.n.)
tejaḥ śāmyati vai dvije
erlischt die Glut fürwahr im Zweimalgeborenen (Nom.Sg.n.; 3.Sg.Präs.; Lok.Sg.)

asti me balavān asmi rājāsmīti yudhiṣṭhira; brāhmaṇān mā sma paryaśnīr vāsobhir aśanena ca

„Es ist mir [etwas] da, ich bin mächtig, ich bin König“ – [so denkend], Yudhiṣṭhira, bedränge die Brahmanen nicht mit Kleidern und mit Speise [?].

Wort für Wort
asti me balavān asmi
es ist mir [da]; ich bin mächtig (3.Sg.Präs.; Nom.Sg.m.; 1.Sg.Präs.)
rājāsmīti yudhiṣṭhira
ich bin König – so, Yudhiṣṭhira (Nom.Sg.; Vok.)
brāhmaṇān mā sma paryaśnīḥ
die Brahmanen sollst du nicht bedrängen (Akk.Pl.; Prohib. Aor.) [?]
vāsobhir aśanena ca
mit Kleidern und mit Speise (Instr.Pl.; Instr.Sg.)

„mā sma paryaśnīḥ“ (pari-√aś) unsicher: „bedrängen/überbieten/allein verzehren“.

yac chobhārthaṃ balārthaṃ vā vittam asti tavānagha; tena te brāhmaṇāḥ pūjyāḥ svadharmam anutiṣṭhatā

Das Vermögen, das du, Makelloser, zur Zierde oder zur Stärke hast – damit sind die Brahmanen von dir zu ehren, der du deiner Eigenpflicht nachgehst.

Wort für Wort
yac chobhārthaṃ balārthaṃ vā
was zur Zierde oder zur Stärke (Adv.)
vittam asti tavānagha
Vermögen es dir gibt, Makelloser (Nom.Sg.n.; Vok.)
tena te brāhmaṇāḥ pūjyāḥ
damit sind von dir die Brahmanen zu ehren (Instr.; Gerundiv)
svadharmam anutiṣṭhatā
von dir, der die Eigenpflicht befolgt (Part.Präs.Instr.Sg.)

namaskāryās tvayā viprā vartamānā yathātatham; yathāsukhaṃ yathotsāhaṃ lalantu tvayi putravat

Zu verehren sind von dir die Brahmanen, die so [leben], wie es [jeweils] um sie steht; nach Behagen und nach Eifer sollen sie bei dir wie Söhne [sich] ergötzen.

Wort für Wort
namaskāryās tvayā viprā
zu verehren von dir die Brahmanen (Gerundiv; Instr.; Nom.Pl.m.)
vartamānā yathātatham
lebend, wie es sich verhält (Part.Präs.Med.; Adv.) [?]
yathāsukhaṃ yathotsāhaṃ
nach Behagen, nach Eifer (Adv.)
lalantu tvayi putravat
sie sollen sich bei dir ergötzen wie Söhne (Imp.3.Pl.; Lok.; Adv.)

„yathātatham“ unsicher: etwa „in welcher Lage auch immer“.

ko hy anyaḥ suprasādānāṃ suhṛdām alpatoṣiṇām; vṛttim arhaty upakṣeptuṃ tvad anyaḥ kurusattama

Denn wer sonst als du, bester Kuru, verdiente es, den Lebensunterhalt der leicht zu Besänftigenden, der Freunde, die mit wenig zufrieden sind, [aufzubringen] [?] – [wer wäre] ein anderer als du?

Wort für Wort
ko hy anyaḥ suprasādānāṃ
denn wer sonst von den leicht zu Besänftigenden (Nom.Sg.m.; Gen.Pl.)
suhṛdām alpatoṣiṇām
der Freunde, mit wenig Zufriedenen (Gen.Pl.m.)
vṛttim arhaty upakṣeptum
den Unterhalt verdient zu [verschaffen] (Akk.Sg.f.; 3.Sg.Präs.; Inf.) [?]
tvad anyaḥ kurusattama
ein anderer als du, bester Kuru (Abl.; Nom.Sg.m.; Vok.)

Unsicherer Halbvers: „vṛttim upakṣeptum“ könnte „den Unterhalt verschaffen“ oder „schmälern“ bedeuten; hier als „verschaffen“ gedeutet.

yathā patyāśrayo dharmaḥ strīṇāṃ loke sanātanaḥ; sa devaḥ sā gatir nānyā tathāsmākaṃ dvijātayaḥ

Wie für Frauen in der Welt die ewige Pflicht in der Stütze am Gatten besteht – er ist [ihr] Gott, er die Zuflucht, keine andere –, so sind für uns die Zweimalgeborenen.

Wort für Wort
yathā patyāśrayo dharmaḥ
wie die Pflicht, [die] am Gatten Halt [hat] (Nom.Sg.m.)
strīṇāṃ loke sanātanaḥ
für Frauen in der Welt ewig (Gen.Pl.f.; Lok.; Nom.Sg.m.)
sa devaḥ sā gatir nānyā
er [ist] Gott, sie [die] Zuflucht, keine andere (Nom.Sg.m.; Nom.Sg.f.)
tathāsmākaṃ dvijātayaḥ
so für uns die Zweimalgeborenen (Gen.Pl.; Nom.Pl.m.)

yadi no brāhmaṇās tāta saṃtyajeyur apūjitāḥ; paśyanto dāruṇaṃ karma satataṃ kṣatriye sthitam

Wenn uns die Brahmanen, mein Lieber, ungeehrt verlassen sollten, weil sie das grausame Tun sehen, das beständig im Kṣatriya liegt –

Wort für Wort
yadi no brāhmaṇās tāta
wenn uns die Brahmanen, Lieber (Akk./Gen.Pl.; Nom.Pl.m.; Vok.)
saṃtyajeyur apūjitāḥ
verlassen sollten, ungeehrt (Opt.3.Pl.; Part.Pass.Nom.Pl.)
paśyanto dāruṇaṃ karma
sehend das grausame Tun (Part.Präs.Nom.Pl.; Akk.Sg.n.)
satataṃ kṣatriye sthitam
das beständig im Kṣatriya liegt (Adv.; Lok.Sg.; Part.Pass.)

Der Satz wird im folgenden Vers weitergeführt.

avedānām akīrtīnām alokānām ayajvanām; ko 'smākaṃ jīvitenārthas tad dhi no brāhmaṇāśrayam

[Dann sind wir] ohne Veda, ohne Ruhm, ohne [gute] Welten, ohne Opfer – was soll uns das Leben? Denn dieses [unser Leben] hat die Brahmanen zur Stütze.

Wort für Wort
avedānām akīrtīnām
der Vedalosen, Ruhmlosen (Gen.Pl.m.)
alokānām ayajvanām
der Weltlosen, Opferlosen (Gen.Pl.m.)
ko 'smākaṃ jīvitenārthaḥ
welchen Zweck [hat] für uns das Leben (Nom.Sg.m.; Gen.Pl.; Instr.Sg.n.)
tad dhi no brāhmaṇāśrayam
denn das [Leben] ist für uns brahmanengestützt (Nom.Sg.n.)

atra te vartayiṣyāmi yathā dharmaḥ sanātanaḥ; rājanyo brāhmaṇaṃ rājan purā paricacāra ha; vaiśyo rājanyam ity eva śūdro vaiśyam iti śrutiḥ

Hierzu will ich dir darlegen, wie die ewige Pflicht [ist]: Einst diente, o König, der Rājanya dem Brahmanen, der Vaiśya dem Rājanya, der Śūdra dem Vaiśya – so [lautet] die Überlieferung.

Wort für Wort
atra te vartayiṣyāmi
hierzu will ich dir darlegen (Fut.1.Sg.Kaus.)
yathā dharmaḥ sanātanaḥ
wie die ewige Pflicht [ist] (Nom.Sg.m.)
rājanyo brāhmaṇaṃ rājan
der Rājanya [diente] dem Brahmanen, o König (Nom.Sg.m.; Akk.Sg.m.; Vok.)
purā paricacāra ha
einst diente er fürwahr (Perf.3.Sg.)
vaiśyo rājanyam ity eva
der Vaiśya dem Rājanya, so eben (Nom.; Akk.)
śūdro vaiśyam iti śrutiḥ
der Śūdra dem Vaiśya – so die Überlieferung (Nom.Sg.f.)

dūrāc chūdreṇopacaryo brāhmaṇo 'gnir iva jvalan; saṃsparśaparicaryas tu vaiśyena kṣatriyeṇa ca

Aus der Ferne ist der Brahmane vom Śūdra zu bedienen, wie ein lodernder Agni; durch Berührung und Dienst aber vom Vaiśya und vom Kṣatriya.

Wort für Wort
dūrāc chūdreṇopacaryaḥ
aus der Ferne vom Śūdra zu bedienen (Abl.; Instr.; Gerundiv)
brāhmaṇo 'gnir iva jvalan
der Brahmane, wie ein lodernder Agni (Nom.; Part.Präs.)
saṃsparśaparicaryas tu
durch Berührung zu bedienen aber (Gerundiv/Kompositum Nom.Sg.m.)
vaiśyena kṣatriyeṇa ca
vom Vaiśya und vom Kṣatriya (Instr.Sg.)

mṛdubhāvān satyaśīlān satyadharmānupālakān; āśīviṣān iva kruddhāṃs tān upācarata dvijān

Die Sanftmütigen, der Wahrheit Ergebenen, Hüter von Wahrheit und Recht, die wie zornige Giftschlangen sind – diese Zweimalgeborenen bedient.

Wort für Wort
mṛdubhāvān satyaśīlān
die Sanftmütigen, der Wahrheit Ergebenen (Akk.Pl.m.)
satyadharmānupālakān
die Wahrheit und Recht Hütenden (Akk.Pl.m.)
āśīviṣān iva kruddhāṃs
wie zornige Giftschlangen (Akk.Pl.m.; Part.Pass.)
tān upācarata dvijān
diese bedient, die Zweimalgeborenen (Imp.2.Pl.; Akk.Pl.m.)

apareṣāṃ pareṣāṃ ca parebhyaś caiva ye pare; kṣatriyāṇāṃ pratapatāṃ tejasā ca balena ca; brāhmaṇeṣv eva śāmyanti tejāṃsi ca tapāṃsi ca

Bei anderen und bei fernen und bei denen, die ferner sind als die Fernen, [bei allen] Kṣatriyas, die durch Glanz und durch Kraft glühen [?] – nur in den Brahmanen erlöschen [ihre] Glutkräfte und Askesen.

Wort für Wort
apareṣāṃ pareṣāṃ ca
von anderen und von Fernen (Gen.Pl.m.)
parebhyaś caiva ye pare
und von den Ferneren als die Fernen, die fern sind (Abl.Pl.; Nom.Pl.m.) [?]
kṣatriyāṇāṃ pratapatām
der Kṣatriyas, die glühen (Gen.Pl.; Part.Präs.Gen.Pl.)
tejasā ca balena ca
durch Glanz und durch Kraft (Instr.Sg.)
brāhmaṇeṣv eva śāmyanti
nur in den Brahmanen erlöschen sie (Lok.Pl.; 3.Pl.Präs.)
tejāṃsi ca tapāṃsi ca
Glutkräfte und Askesen (Nom.Pl.n.)

Der erste Halbvers ist knapp und dunkel: etwa „wie fern und fremd sie auch seien“; Deutung unsicher.

na me pitā priyataro na tvaṃ tāta tathā priyaḥ; na me pituḥ pitā rājan na cātmā na ca jīvitam

Nicht ist mir der Vater [so] lieb, nicht du, mein Lieber, [so] lieb; nicht der Vater meines Vaters, König, nicht das Selbst, nicht das Leben [wie die Brahmanen].

Wort für Wort
na me pitā priyataro
nicht ist mir der Vater lieber (Nom.Sg.m.; Komp.)
na tvaṃ tāta tathā priyaḥ
nicht du, Lieber, so lieb (Nom.Sg.; Vok.)
na me pituḥ pitā rājan
nicht der Vater meines Vaters, König (Gen.Sg.; Nom.Sg.; Vok.)
na cātmā na ca jīvitam
und nicht das Selbst, nicht das Leben (Nom.Sg.m.; Nom.Sg.n.)

Der Vergleichspunkt (die Brahmanen) folgt erst in Vers 37.

tvattaś ca me priyataraḥ pṛthivyāṃ nāsti kaś cana; tvatto 'pi me priyatarā brāhmaṇā bharatarṣabha

Und lieber als du ist mir niemand auf Erden; doch lieber noch als du sind mir die Brahmanen, Stier der Bharatas.

Wort für Wort
tvattaś ca me priyataraḥ
und als du lieber mir (Abl.; Dat.; Komp.Nom.Sg.m.)
pṛthivyāṃ nāsti kaś cana
auf Erden ist nicht irgendwer (Lok.Sg.; Nom.Sg.m.)
tvatto 'pi me priyatarā
auch als du sind mir lieber (Abl.; Nom.Pl.m.)
brāhmaṇā bharatarṣabha
die Brahmanen, Stier der Bharatas (Nom.Pl.; Vok.)

bravīmi satyam etac ca yathāhaṃ pāṇḍunandana; tena satyena gaccheyaṃ lokān yatra sa śaṃtanuḥ

Ich sage dies als Wahrheit, Freude des Pāṇḍu [Pāṇḍunandana]; durch diese Wahrheit möge ich in die Welten gelangen, wo jener Śaṃtanu [weilt].

Wort für Wort
bravīmi satyam etac ca
ich sage, und dies [ist] wahr (1.Sg.Präs.; Akk.Sg.n.)
yathāhaṃ pāṇḍunandana
so wie ich [es meine], Freude des Pāṇḍu (Vok.)
tena satyena gaccheyaṃ
durch diese Wahrheit möge ich gehen (Instr.; Opt.1.Sg.)
lokān yatra sa śaṃtanuḥ
in die Welten, wo jener Śaṃtanu [ist] (Akk.Pl.; Nom.Sg.m.)

paśyeyaṃ ca satāṃ lokāñ chucīn brahmapuraskṛtān; tatra me tāta gantavyam ahnāya ca cirāya ca

Und ich möge die reinen, von Brahman [Brahmanen] geführten Welten der Guten schauen; dorthin muss ich gehen, mein Lieber, sei es bald, sei es spät.

Wort für Wort
paśyeyaṃ ca satāṃ lokān
und ich möge schauen die Welten der Guten (Opt.1.Sg.; Gen.Pl.; Akk.Pl.)
śucīn brahmapuraskṛtān
die reinen, von Brahman angeführten (Akk.Pl.m.)
tatra me tāta gantavyam
dorthin muss ich gehen, Lieber (Adv.; Gen./Dat.; Gerundiv)
ahnāya ca cirāya ca
sowohl bald als auch spät (Dat.Sg. als Adv.)

„brahmapuraskṛta“: von Brahman bzw. den Brahmanen angeführt/geehrt.

so 'ham etādṛśāṃl lokān dṛṣṭvā bharatasattama; yan me kṛtaṃ brāhmaṇeṣu na tapye tena pārthiva

Ich, der ich solche Welten gesehen habe, bester der Bharatas, bereue nicht, was ich für die Brahmanen getan habe, o Fürst.

Wort für Wort
so 'ham etādṛśāṃl lokān
ich, solche Welten (Nom.Sg.m.; Akk.Pl.m.)
dṛṣṭvā bharatasattama
gesehen habend, bester der Bharatas (Abs.; Vok.)
yan me kṛtaṃ brāhmaṇeṣu
was von mir getan wurde an den Brahmanen (Part.Pass.; Lok.Pl.)
na tapye tena pārthiva
darüber leide/bereue ich nicht, o Fürst (1.Sg.Pass./Med.; Instr.; Vok.)

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